Ja. Nur kommt das seit mittlerweile etlichen Monaten mit immer neuem Termin. Und immer vorher eine neue in die Presse gestreute „Nebenkriegsdebatte“, bei der irgendwelche alten Sachen oder Gutachten herausgekramt werden, die auf Curtis hinweisen sollen. Jetzt ist es dieser Bericht der Abmaße der Wunden (die sie ja wohl kaum kürzlich abgenommen haben). Mit den Abmaßevergleichen der Jagdhunde - ja nun, die sie wann gemacht haben? Und wodurch nachgewiesen, dass es tatsächlich die und alle beteiligten Hunde waren? Und es hieß doch auch mal recht am Beginn, dass zwei verschiedene Bissabdrücke gefunden worden sind 
Vorher war es die Debatte, ob er doch tatsächlich ein Pitbull ist. Davor die Debatte über das Verhalten in der Unterbringung. Davor die Debatte über mögliche Vorfälle in der Vergangenheit. Davor das Auseinanderpflücken der (mich zugegebenermaßen auch nicht ansprechenden) Social Media Accounts. Aber nichts Genaues. Bei der letzten Ankündigung der Untersuchungsergebnisse wurde übrigens auch schon drauf hingewiesen, dass die nicht eindeutig sein
Bei der letzten Ankündigung der Untersuchungsergebnisse vor der Jetztigen wurde auch schon angemerkt, dass die Untersuchungsergebnisse möglicherweise gar nicht eindeutig seien, weil ganz natürlich Curtis DNA an der Toten sein müsse. Das ist mittlerweile einfach doch nur noch alles eine Farce, wie aus einem schlechten Handbuch für Stimmungsmache. Kommt mir vor wie: „Jetzt vorm symbolträchtigen „Einjährigen“ - an dem das Thema erwarteterweise noch mal hochkocht - muss halt nochmal was passieren.
Mir gehts jetzt nicht darum, eine Lanze für den „armen, verfolgten Pitbull“ zu brechen. Ob ers nun war oder doch einer/mehrere der Meutehunde in einem Moment rausgeknallter?
Ob diese an sich kaum fassbare Verschleppung einfach nur Schlamperei oder doch der Lobbywirkung geschuldet ist?
Aber dieser Umgang mit der Trauer und Ungewissheit der Angehörigen - der kotzt mich einfach unglaublich an.