Ich denke, dass Du noch ein erhebliches Eckchen jünger bist als ich ![]()
Mein Mann und ich arbeiten Teilzeit, aber pendeln. Jetzt gerade habe ich Dank Corona schon seit Monaten Home Office, in der Zeit haben wir unseren Gassigänger „verloren“. Das heißt:
Wenn ich wieder normal arbeite, stehe ich morgens um ca. 4:35 Uhr auf, verlasse um 05:20 Uhr das Haus und bin an Tagen ohne Probleme mit dem RMV und ohne Überstunden um 14:45 Uhr wieder daheim. Ab 15:00 Uhr gassifertig. Und hab wahrscheinlich nicht mehr als 5 Stunden geschlafen, weil das frühe Aufstehen mir nicht liegt. Heißt: Ich bin nach dem Gassigang auf gut deutsch gesagt völlig erledigt wegen des Schlafmangels (bin jetzt 48, noch vor 10 Jahren war das kein Thema). Und so manches mal wünschte ich mir, mich nach dem Heimkommen gleich langlegen zu können.
Mein Mann geht morgens roundabout 9 eine Runde, geht gegen 09:35 und kommt dann aber regulär auch erst gegen 18:30 Uhr heim. Er geht dann auch schnell nochmal. Aber unterm Strich kommen die Hunde an diesen Tagen zu kurz.
Da aber jeder von uns (versetzt) einen zusätzlichen Tag in der Woche frei hat, wird das an den freien Tagen abgegolten.
Ihr könnt das sicher gut planen und durchtakten. Macht Euch nur einfach klar, dass der Hund immer da ist und Ansprüche hat. Auch nach ner Scheißnacht, auch bei Stau, auch bei Überstunden aus den wichtigsten betrieblichen Gründen.
Wenn Ihr das könnt und wollt - und nicht zu knapp kalkulieren müsst - dann schaut
Überlegt mal, was Euch Tierschützer noch so fragen könnten (z. B. auch, ob Ihr einen Plan für die Betreuung habt, falls ihr Euch trennen solltet. Ist pfui, wenn so was gefragt würde, aber könnte passieren).