Ich möchte den Beitrag von Gammur nochmal kurz aufnehmen. Zum Einen wegen des Themas Familie.
Es ist unabhängig von der Gefährlichkeit des Hunds und daraus resultierender Einschränkungen auch so, dass sie einen enormen Teil Deiner Ressourcen beanspruchen wird. Bei jeder Entscheidung, jeder Planung wird sie mit einbezogen werden müssen und ihre speziellen Anforderungen mitbringen. Beruf, Wohnortwechsel, Urlaub, Tagesausflüge, Krankenhaus/Kur ...
Rücksicht auf sie und ihre Bedürfnisse wird auch dann zum Alltag gehören, wenn man sich auch mal richtig ungehemmt ausleben und an nix denken möchte. Auf Dauer zehrt das. Und irgendwann kommt von potenziellen Kindern - oder Partner - auch Knatsch und Mecker, wenn etwas „wegen Yuna“ nicht geht.
Ganz unabhängig von der Selbstgefährdung stellst Du damit Weichen gerade für Dein Leben. In positiver Hinsicht - Du kannst (hast Du ja schon) daran wachsen und enorm viel lernen, auch fürs Leben, wie es so schön heißt. Sich in dem Maße einer Verantwortung zu stellen, bekommen viele doppelt so alte Menschen nicht hin.
Aber eben auch im Schwierigen, Verengendem. Du wirst „Experte Deines eigenen Hunds“ werden müssen. Dafür werden andere Optionen hinten runter fallen. Nicht jeder Mensch kann gut mit „Hundemenschen.“