Beiträge von Phonhaus

    Ich möchte den Beitrag von Gammur nochmal kurz aufnehmen. Zum Einen wegen des Themas Familie.

    Es ist unabhängig von der Gefährlichkeit des Hunds und daraus resultierender Einschränkungen auch so, dass sie einen enormen Teil Deiner Ressourcen beanspruchen wird. Bei jeder Entscheidung, jeder Planung wird sie mit einbezogen werden müssen und ihre speziellen Anforderungen mitbringen. Beruf, Wohnortwechsel, Urlaub, Tagesausflüge, Krankenhaus/Kur ...

    Rücksicht auf sie und ihre Bedürfnisse wird auch dann zum Alltag gehören, wenn man sich auch mal richtig ungehemmt ausleben und an nix denken möchte. Auf Dauer zehrt das. Und irgendwann kommt von potenziellen Kindern - oder Partner - auch Knatsch und Mecker, wenn etwas „wegen Yuna“ nicht geht.

    Ganz unabhängig von der Selbstgefährdung stellst Du damit Weichen gerade für Dein Leben. In positiver Hinsicht - Du kannst (hast Du ja schon) daran wachsen und enorm viel lernen, auch fürs Leben, wie es so schön heißt. Sich in dem Maße einer Verantwortung zu stellen, bekommen viele doppelt so alte Menschen nicht hin.

    Aber eben auch im Schwierigen, Verengendem. Du wirst „Experte Deines eigenen Hunds“ werden müssen. Dafür werden andere Optionen hinten runter fallen. Nicht jeder Mensch kann gut mit „Hundemenschen.“

    @Lisa&Zeus

    Was wäre die Alternative? Einen Hund zu haben, dessen Potential man nicht wirklich einschätzen kann? Eine Entscheidung über das weitere Zusammenleben zu treffen, ohne die nötigen Fakten zu haben? Einen Trainingsansatz zu verfolgen, ohne zu wissen, ob er für den Hund passt?

    „Auslösen lassen“ darfst Du Dir nicht so vorstellen, dass der Trainer den Hund prügelt oder Ähnliches. Sondern dass er den Hund - logischerweise komprimiert - in Situationen bringt, mit denen im Alltag zu rechnen sind und bei denen vermutet wird, dass der Hund eine Reaktion zeigt.

    Hier ist die Rede von einer völlig anderen Ausgangslage, als sie bei Dir vorhanden ist. Nothingheretosee hat einen Hund übernommen, der für eine völlig andere Lebenssituation sozialisiert wurde, als er hier vorfindet. Du hast Deinen Hund falsch erzogen.

    @Nothingheretosee

    Von mir auch meine Hochachtung. Ich weiß nicht recht, welche Entscheidung ich Dir wünschen soll. Leicht wird es so oder so nicht. Und Du bist gerade in einer Lebenszeit, in der so ein Gebundensein schon sehr einschneidend ist. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass Du sie mit klarem Verstand und guter Einschätzung triffst. Ich drücke Dir - wie auch immer sie ausfällt - die Daumen. Schlaf gut :smile:

    Ich drücke Dir auch die Daumen. Auch ich musste sofort an ein Vestibularsyndrom denken, meine Hündin hatte zwei im Verlauf eines Jahrs. Da kam auch Schreckhaftigkeit in den ersten paar Tagen drauf, allerdings bei ihr wahrscheinlich auch gekoppelt mit nachlassender Hirn- und Sinnesleistung, sie ist jetzt knapp 15.

    Lass sie in einer Klinik durchchecken mit CT/MRT.

    Benji05

    Lasst Euch Zeit. Erstmal ist er halt Dein Hund - und irgendwann wird sich das vermutlich einpendeln. Wenn Dein Mann so gar nicht „runterregeln“ mag, dann wird das wahrscheinlich auch nicht klappen und Überredungsversuche führen am Ende noch zu Knatsch. Dann würde ich eher drauf setzen, dass Hund halt Hund ist und Mann halt Mann ist und sich das irgendwann per Gewöhnung einpendelt. In ein bis zwei Jahren oder so.

    Lilly und der GöGa hier mögen sich mittlerweile gerne, knuddeln und spielen zusammen - und ab und an hats halt „communication problems“. Die sind da, irritieren mal kurz, aber es geht dann auch wieder weiter.

    Ich hab mal eine schöne Bildsequenz, wie ein eigentlich schönes Rennspiel gekippt ist, weil Mann einerseits zu ausladend agiert hat und (wieder mal) nicht auf dem Sender hatte, dass schwingende Leine in der Hand dabei keinen Sinn macht. Lilly hat das Spiel abgebrochen und ist zu mir, hat sich dabei aber schon gleich wieder eingekriegt. Sowas wäre am Anfang (auch, als wir sie schon ableinen konnten) überhaupt nicht denkbar gewesen:

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    Hab mal eine Frage an unsere Österreicher oder alle die es wissen könnten.

    Gibt es in Österreich irgendwo Maultaschen zu kaufen?

    Maultaschen hier für die, die das nicht kennen sollten.

    Eine Freundin von mir wohnt in Tirol und meinte die kann man nirgendwo da kaufen. Und nach dem ja dank Corona das Reisen zwischen den Ländern so ne Sache ist, war sie auch schon seit über einem Jahr nicht da:/

    Bofrost liefert nach Österreich, die haben auch Maultaschen.

    Und ansonsten ist es zwar recht arbeitsaufwändig, sie selbst zu machen, aber schwer ist das Rezept nicht :nicken: