Beiträge von Phonhaus
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Nö, darum gehts mir gar nicht. Mir gehts nur darum, eben zu wissen: „Wenns dann doch mal so weit ist, dass ich Kinder möchte (beruflich in die Großstadt ziehen muss, einen Auslandsaufenthalt für länger habe...), ist mir entweder klar, dass es dauerhaft einen Haufen Arbeit macht, Beidem gerecht zu werden bzw. wenn ich denke, dass das nicht geht, sollte ich mich idealerweise schon vor dem vierten Monat (...) nach einer Alternative umsehen. Weils nicht allzu viele davon für einen Hund wie Yuna gibt.“ Einfach nur ein Denkanstoß neben vielen Anderen hier.

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@Das Rosilein
Dein Einstieg: „Dann wird man solchen Tieren bei niemandem ein Zuhause geben können, niemals.“. Dieser Satz ist meiner Meinung nach falsch.
Und ich zweifle weder die Fähigkeit der Threaderstellerin an. Eigentlich explizit sogar gar nicht. Und ich rate ihr auch gar nicht ab, auch wirklich nicht. Ich möchte ihr nur was mitgeben, was meiner Erfahrung nach sehr oft nicht mit ins Auge gefasst wird, aber bedacht werden sollte.
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Ich meine dauerhafte Sicherheitsverwahrung oder Tötung, ja. Zwei Gründe, warum ich da so hartnäckig was sage:
1. Nothingheretosee ist noch sehr jung. Nicht im Sinne von “zu jung für die Verantwortung - das ganz sicher nicht“ sondern im Sinne von „das Leben ist noch so sehr im Umbruch“. Und sie hat sich nicht bewusst für das Päckchen entschieden, das sie sich aufgebrummt hat
2. Ich habs einfach bei einer Freundin selbst erlebt, wie sie sich immer mehr verzettelt hat, um das ja mit dem Hund richtig hinzubekommen. Und dabei ganz viel hat runterfallen lassen, was ihr eigentlich sehr wichtig war, weil sie es nicht gesehen hat. Ich wills hier nicht im Detail ausführen, aber es war nicht schön.
Deshalb finde ich den Gedanken mit der Liste (+/-) sehr gut. Die sollte auch unbedingt aufbewahrt werden, und ab und ein Blick drauf geworfen werden

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@Das Rosilein
Dein erster Satz ist falsch und nicht das, was ich gesagt habe. Man kann sich immer bewusst für die Aufnahme eines solchen Tiers entscheiden im Wissen, dass man vielleicht, wenn es schlecht läuft, auch diesen Weg gehen muss. Wie gesagt: Ich kenne Leute, die genau das getan haben. Ich würde es wahrscheinlich tun, wenn ich allein wäre. Mein Mann nicht. Also nein.
Fatal wäre es nur, wenn es so weit kommt und man selbst dann den Kopf für die nötigen Entscheidungen nicht hat. Darüber wurde in anderen Threads ausgiebig gesprochen, die wir vermutlich gerade beide auf dem Schirm haben.
„Bewusst“ ist für mich hier das Zauberwort.
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Das mit der +/- Liste finde ich gut.
Nur mal so.. Wenn die TE sich jetzt entscheidet Nova zu behalten, muss sie das ja nicht fuer immer. Das ist eine Entscheidung die zum aktuellen Leben passt. Sollte sich was aendern, gibt es die Moeglichkeit der Abgabe ja noch immer.
Ich erwaehn es nur, weil es teilweise so klingt als sei die kommende Entscheidung niemals mehr zu aendern..
Ja, da hast Du schon völlig recht. Nur wird es halt immer schwerer, weil immer mehr Herzblut drin hängt. Und weil die Kompromisse, die man eingeht oder der Verzicht auf Wünsche, so „unauffällig schrittchenweise“ mehr werden. Sieht man gerade bei dem Thema im Großen wie im Kleinen

Und die Chance auf einen entsprechenden Platz wird nun nicht größer (kann natürlich so kommen bei Trainingsfortschritten, aber man weiß es nicht. Der Hund wird ja auch älter. Sollte er in Mangelverhältnissen aufgewachsen sein, werden gesundheitliche Themen kommen).
Ich schreibs jetzt einfach mal knallhart (für meine Verhältnisse) hin: Es kann irgendwann passieren, dass dann nicht Abgabe in Privathand (in Österreich ohne den Weg über den Tierschutz eh kaum möglich) der Gedanke ist, den man ins Auge fassen muss. Nicht um schwarz zu malen. Sondern weil ich einfach denke, dass hier von Anfang an ganz realistisch und sachlich draufgeguckt und auch die schlimmsten Optionen erwogen werden sollten. Sie gehören zur Entscheidung mit dazu und es ist Kacke, wenn man damit unvermittelt konfrontiert wird, weil sich die entsprechende Situation ergeben hat.
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Hier noch eine Ergänzung wegen Deines Beitrags im Schäfermix-Thread:
Ich weiß nicht, ob Du in Deutschland wohnst bzw. wenn, in welchem Bundesland. Aber sollte es so sein: Du riskierst gerade, dass Dich jemand, der gestellt wurde, anzeigt. Mit der Folge, dass Dein Hund möglicherweise begutachtet wird und zum Wesenstest muss.
Und dann hast Du eine Situation, in der Dein Hund provoziert wird. Je nach Gutachter/Prüfer sogar erheblich. Denn der wäre nicht dem Wohl Deines Hunds verpflichtet, sondern dem der Gemeinschaft.
Wenn Du Dir jetzt nicht sicher bist, dass Dein Hund da sauber und verlässlich reagieren würde (der muss kein Lamm sein, aber auf Einwirkung reagieren), dann sollte es umso dringlicher für Dich sein, das wirklich mit einem fachkundigen Trainer anzupacken.
Der ist nicht für Deinen Hund, sondern für Dich.
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Ginge beides - aber erster Ansprechpartner bei Beschwerden ist eigentlich Dein direkter Vertragspartner, also der Händler.