Beiträge von Phonhaus

    Danke für die vielen Beiträge. Da ist ja echt alles dabei...

    Neulingen wird ja hier oft empfohlen, mal im TH Gassigänger zu werden, um verschiedene Hundetypen kennenzulernen und sich ein bisschen zu üben - hat das jemandgezielt gemacht?

    Also - „ich möchte einen Hund und vorher ‚üben“? Das fänd ich nämlich (bei einem guten Tierheim) voll sinnvoll, hab ich aber bei uns im TH noch nie erlebt, dass jemand mit so nem Vorhaben ankam...

    Ich hab erst nach dem Einzug des ersten eigenen Hunds und der Erziehung aus dem Gröbsten raus angefangen, Gassi zu gehen.

    Da habe ich dann aber nochmal sehr viel gelernt. Welche Typen es gibt, mit was ich gut kann und mit was eher nicht. Da unsere Gruppe Gassigänger noch eine Sachkunde für die Erlaubnis gemacht har, die Listis auszuführen, kam nochmal etwas Theorie drauf. Der Initiator war nämlich der für die Region zuständige Gutachter und hats nicht bei dem eher lächerlichen schriftlichem Test belassen.

    Gerade Leuten, die noch gar keine Vorstellung haben, würde ich wirklich dazu raten.

    Ich weiß nicht, wie es nach Schweizer Recht aussieht. Aber in Deutschland wären zwingende Klauseln zur Rückgabe an den Verein mit hoher Wahrscheinlichkeit nichtig.

    Hier gehts eher um die Frage, ob der Hund wirklich ein Listenhundmix ist und deshalb in dem Kanton, in dem der TE wohnt, nicht gehalten werden dürfte. Manus Hundewelt Wäre das in der Schweiz echt kein Problem? Hier in Deutschland würde ich bei der Konstellation dringendst von einer Privatvermittlung abraten.

    Ich musste gerade ein wenig in mich hineinschmunzeln beim Gedenken an meine erste Übungsstunde mit einem so richtig echten Hundetrainer :lol: Im Vergleich dazu ist hier Puderzucker in Wolkenformationen geflogen :D. Der war aber trotzdem klasse, deshalb bin ich ihm auch lange treu geblieben und habe viel gelernt.

    Liebe TE, Du hast eine sehr eigene sehr ausführliche weiche Art der Kommunikation (neige ich auch zu). Die teilt nicht jeder, ohne dass das böse gemeint wäre. Und gerade in der Arbeit mit Hund gewöhnt man - ich zumindest - sich da doch etwas um. Die mögen nämlich klar, einfach und präzise.

    Betrachte es - wenn Du noch mitliest - mal so: Jeder, der Dir hier geantwortet hat, hat sich Zeit für Dich und Dein Problem genommen. Jeder auf seine Art. Die wenigsten Menschen tun das zum Draufhauen. Helfen möchte dabei jeder, vor allem dem Hund.

    Ich wünsch Dir fürs weitere Training viel Erfolg.

    Okay, danke.

    Ich habe Hund zu Katzen bekommen. Mein Ziel war eigentlich nie kuschelige Harmonie, sondern wohlwollende Ignoranz. Würde ich auch so anstreben, wenn hier wieder Katzen einziehen sollten. Und ich habe keine „Kuschelhunde“. Die kommen zwar mal und liegen bei mir oder wollen durchgeknuddelt werden, aber brauchen und fordern auch ihren Rückzug. Keine von Beiden hätte Lust, mit Katzen zu knuddeln.

    Die Katze ist ja noch ein totaler Welpe. Es kann durchaus sein, dass sich ihr Verhalten noch sehr ändert.

    Ich würde sehr gut im Auge behalten, ob Deine Hündin abgesehen vom Rückzug (den ich ihr auch zugestehen würde) sonst noch verändertes Verhalten zeigt. Wenn nein, dann würde ich einfach akzeptieren, dass sie nicht mit Katze auf der Couch kuscheln mag und allen Zeit geben, sich aneinander zu gewöhnen.

    Beim Rüden würde ich auch aufpassen, dass das „Kuscheln“ mit der Katze nicht zum Bedrängen wird. Das kann super Freundschaften geben. Es kann aber auch umschlagen, wenns einem von Beiden zu viel wird.

    Dem Kätzchen würde ich schonmal Rückzugsorte außer Hundereichweite einräumen und gesicherte Plätze an Fenster/Balkon. Hier gibts auch einen Katzenthread, meine ich, da findest Du bestimmt noch Tipps und Anregungen.

    Ich verstehe nicht, was daran „angreifend“ gewesen sein soll? :???:

    Wie alt ist Eure Hündin? Wie sieht der Rückzug genau aus? Frisst sie weniger, wirkt sie allgemein lustloser, geht nicht mehr so gerne Gassi, ist schneller gereizt oder schlecht gelaunt? Oder mag sie halt einfach nicht mehr so gerne „kuscheln“?

    Was macht Ihr denn so mit den Hunden, gibts da spezielle Spiele/Beschäftigungen?

    Naja - gut und schön - aber wie sehen Eure Optionen realistisch betrachtet denn aus?

    Das Thema Listenmix ist auf dem Tisch. Das Thema Artgenossenunverträglichkeit auch. Wie und auf welchem Kanal möchtest Du sie privat weitervermitteln, ehrliche Angaben zu den Gründen solltest Du ja schon machen? Und warum sollte ein örtlicher Tierschutzverein sie übernehmen, wenn es eine verantwortliche Orga gibt?

    Klarheit - nur für Euch - könnte ein Gentest bringen (wie es in der Schweiz ist, weiß ich nicht. Aber in Deutschland würde der keine Ordnungsbehörde interessieren). Die Frage ist nur: Wollt Ihr den machen, wenn Ihr sie eh nicht behalten wollt?

    Eure beste Chance ist, ganz nüchtern betrachtet, die Orga, von der Ihr sie habt. Und da könnt Ihr auch am Besten klären und kritisieren, was da wann für welche Informationen geflossen sind bzw. nicht.

    Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Allerdings waren die Hunde meiner Eltern die typischen kniehohen Mixe, die im dörflichen Leben mehr oder minder tun und lassen konnten, was sie wollte. Wobei die Erste wirklich völlig unproblematisch und einfach nur lieb war. Aber nur die Erste. Deshalb wollte ich nach dem Auszug auch keinen eigenen Hund.

    Aber mein Mann wollte und nach etlichen Jahren hat das dann auch geklappt. Und ich wollte dann doch auch einen erzogenen Hund. Habe dafür das Hundehalterdasein nochmal von der Pike auf gelernt. Zumal die Dame nicht ganz einfach war :pfeif:

    Ich denke, es kommt nicht so sehr auf die Erfahrung an. Sondern auf die Fähigkeit, seine Erwartungen anhand der Realität zu überprüfen und anzupassen. Zu lernen, dass der Hund nicht automatisch so ist, wie man glaubt oder ihn gerne hätte, sondern ein eigenes Wesen. Und darauf basierend dann zusammen in Kommunikation zu gehen und ein Ziel zu erarbeiten.

    Und das kann Hundeanfängern und Hundeerfahrenen gelingen oder misslingen.

    Zwei Sachen sehe ich bei Hundeanfängern allerdings pauschal kritisch:

    1. Einen Direktimport aus dem Tierschutz. Auch da kann ein Anfänger sich reinfriemeln, aber es kann problematischer sein und mehr Wissen/Background erfordern.

    2. Ganz persönlich bin ich kein Freund davon, noch sehr, sehr spezialisierte Arbeitsrassen außerhalb ihres Arbeitsgebiets zu halten. Just my 2 Cent, ich finde es schade, wenn jahrhundertelange Selektion auf bestimmte Gebrauchsmerkmale einen wertvollen Begleiter für bestimmte Aufgabengebiete schafft, diese Eigenschaften dann aber binnen weniger Generationen verwässert//unberechenbar gemacht werden.

    Man kann sie sicherlich bei entsprechender Ersatzauslastung wunderbar und artgerecht führen. Aber auch das setzt ein gerütteltes Maß an Zusatzwissen voraus und wäre daher aus meiner Sicht weniger was für Hundeanfänger.

    Intern hätte ich - ich jetzt ganz persönlich - mehr den Daumen drauf. Zumindest am Anfang. Aktuell lasse ich hier bei uns schon etwas lockerer (unter genauer Beobachtung), wenns mal nette Diskussionen um einen Kauknochen gibt (die alte Dame will ihn eh nicht wirklich, sie bewacht ihn eher aus Prinzip und bislang sind beide sehr spaßig/seicht dabei). Aber die ersten 4 Jahre gabs sowas gar nicht, da habe ich sofort dirigiert.

    danke dir. :) ...aber das hab ich irgendwie nicht so richtig verstanden. Wo soll ich den Daumen drauf halten? Zuhause? Oder zwischen meinen beiden unterwegs? Oder bei meiner unterwegs?
    :lol: sorry.

    (Also, falls es um die Interaktion zwischen meinen beiden ohne weitere Hunde geht: das läuft ganz gut. Also da gab es erst zwei mal kurzes Geknatsche, das wurde aber schnell geklärt.)

    Hi, ja, ich meinte zwischen Deinen Beiden.

    Ich hab hier auch so Zwei, von denen zumindest eine von Beiden die Andere nicht unbedingt in der Wohnung gebraucht hätte. Da die Zwei ein deutliches Altersgefälle einerseits haben, die Ältere daher zwar schwächer, aber viel stabiler und selbstbewusster war als der Neuzugang, hatte ich da seeeehr den Daumen drauf und bin drinnen sofort eingeschritten, wenns auch nur den Ansatz von Gemobbe gab.

    Habe das angemerkt, weil Du geschrieben hast, dass Dein Althund weicher ist als die neue Dame (wobei das bei Hunden ja nicht so ungewöhnlich ist, dass der Rüde sich schnell was sagen lässt).