Beiträge von Phonhaus

    Ich finds eigentlich sehr einfach: Was will Deine Bekannte?

    Will sie den Hund behandeln lassen und die Kosten dafür tragen - egal, ob die Orga einverstanden ist oder nicht? Dann soll sie das tun. Und sich entspannt zurücklehnen und auf Weiteres warten. Der Orga, sollten da Leute aufkreuzen, nur Zutritt zur Wohnung gestatten, wenn sie nicht alleine ist. Und einen Anwalt erst dann einschalten, falls was Anwaltliches kommt. Parallel ne Bescheinigung vom Tierarzt erbitten, dass die Behandlung medizinisch erforderlich war.

    Will sie den Hund nur mit Einverständnis der Orga behandeln lassen? Dann muss sie sich mit denen nochmal auseinandersetzen und den gütlichen Weg über ein anderes Vereinsmitglied prüfen.

    Will sie behandeln lassen und Geld von der Orga? Dann sollte sie sich mit dem Vertrag ggf. tatsächlich anwaltlich beraten lassen und gleichzeitig eine gütliche Einigung versuchen.

    Alle anderen Debatten führen doch erstmal zu nichts. Hört sich für mich sehr danach an, as hätten sich zwei Leute im Gespräch gründlich vergaloppiert.

    Ich finds ein bisschen schwierig, dazu irgendwas zu schreiben, hier fehlen ja sämtliche genauere Angaben zum konkreten Vertrag und es geht um eine Gespräch, bei dem Du nicht anwesend warst. Konnte Deine Bekannte Dir denn nicht sagen, was im Vertrag steht, wenn sie wollte, dass Du Dich im Forum erkundigst?

    Grundsätzlich gilt: Hat Deine Bekannte den Hund gegen Zahlung fest übernommen, dann kann der ihr nicht einfach weggenommen werden. Die Orga müsste auf Herausgabe klagen. Dafür müsste es andere Argumente geben als eine notwendige medizinische Behandlung

    Was bei dem Gespräch tatsächlich wie gesagt wurde, würde ich nicht aus so einseitigen und ungenauen Informationen heraus beurteilen wollen.

    Auch wenn es hier völlig OT ist - und ich bin auch gleich wieder ruhig: Ich möchte zu ein paar der Beiträge hier noch anmerken, dass eingefangene und in den Shelter verbrachte Straßenhunde in Osteuropa nicht wieder auf die Straße entlassen werden. Die romantische Vorstellung, dass es denen pauschal besser ginge, wenn sie nur kastriert und versorgt und dann wieder in ihr angestammtes Umfeld gebracht werden würden, ist eben auch nur das: Eine romantische Vorstellung. Meine Bulgarin wäre tot, wäre sie nicht in ein deutsches Tierheim gekommen wäre, die war im Shelter kurz vorm Verhungern.

    Ich für meinen Teil hätte den Maulkorb tatsächlich vermutlich auch nicht abgemacht. Oder den Hund für die Zeit gesichert.

    Aber blauäugig hört sich das hier für mich nicht an. Risikofreudiger, als ich es wäre. Und ja: Auch ich hab leise Wehmut bei dem Gedanken, dass eine noch so - aus meiner Perspektive :smile: - junge Frau für das Leben mit einem so speziellen Hund wahrscheinlich auf Einiges wird verzichten müssen. ABER: Das ist ihre Entscheidung. Und es ist nicht nur Verzicht, es ist auch Bereicherung.

    War gar nicht böse gemeint!

    Es wurde nur in meinem Thread immer wieder betont, dass nicht jeder Hund für jede Situation geschaffen ist, daher dachte ich, dass das in diesem Fall auch zutrifft und man vielleicht mal überdenken sollte wann es einfach genug ist :ka:

    Das ist grundsätzlich völlig richtig. Und ja: Es gibt tatsächlich Hunde, die brauchen, wollen oder können es nicht, rund um die Uhr in menschlicher Nähe zu sein. Deshalb ist hier ja auch ein Zwinger angedacht.

    Aber (und jetzt mal ganz unabhängig davon, dass es in der Realität vorkommt): Komplettisolation ist für fast alle Hunde die Hölle. Komplettisolation mit einem generellen „Wachjob“ ohne Anleitung: Das wird das problematische Verhalten nur bestärken und den Hund immer schwieriger machen.Wenn sie dann noch dazu nicht gescheit beobachtet, versorgt und gepflegt werden kann, dann hast Du da in absehbarer Zeit einfach nur noch Elend sitzen.

    Und ja: Das gibts in der Realität. Leider.

    @Dave85

    Komplettisolation ist für die wenigsten Hunde erstrebenswert. Auch nicht für die, die nucht auf Menschenkontakt rund um die Uhr stehen.

    „Wachhund“ ist gut gemacht ein anstrengender Job. Angeleitet. Einfach mal eben einen Hund mit dieser Vorgeschichte in hiesigen Verhältnissen auf einen Hof schmeißen, sagen: „Jetzt mach mal“, und nur zur Futtergabe auftauchen wäre ne Sauerei.

    Und wie behandelst Du den Hund - sobald er die Isolation verinnerlicht hat - wenn er verletzt ist, impfst ihn, machst um ihn rum sauber, wechselst seine Liegeplätze, trocknest ihn, wenn er nass ist, pflegst sein Fell ...? Immer sedieren?

    Hier war ja deutlich zu lesen, dass sie lernen und arbeiten möchte und Ansprache sucht. Deinen gedanklichen Ansatz verstehe ich daher nun gar nicht.

    Ach ja - und falls Dich die Elfentrilogie von Steve Augarde interessiert: Die könnte ich gebunden zu Dir wandern lassen. Quasi als Dauergast :smile:

    Ich finde nur eine Reihe, die eher unter "Das kleine Volk" zu finden ist. Ist das dieselbe?

    Danke für den Tipp übrigens. Guck mir gleich mal an, was sie da so hat. Ghibli kenn ich natürlich und Das Schloss im Himmel hab ich relativ sicher auch schon mal gesehen, ist nur absolut nix hängen geblieben :no:

    Ja, genau das. Hatte nicht mehr im Kopf, wie genau sie hieß. Meine nur, dass es in die Richtung ging.