Beiträge von Phonhaus

    Heute erster Arbeitstag. Es ist zwar noch Gemüse von gestern übrig, aber wir waren zu faul zum Warmmachen und hatten Langmaul auf was Anderes wir wollten die dörfliche Gastronomie unterstützen. Für mich gabs Pizza Mozarella, für Mann Scaloppina ai Funghi Porcini mit Pommes und Salat.

    Leider kein Foto von Manns Essen, dafür hätte ich ja aufstehen müssen. Morgen gibts den Rest Gemüse und Salat (und kalte Pizza zum Frühstück |))

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    @Buttercup99

    Habe ich das noch recht im Gedächtnis, dass Ihr aus Dresden seid bzw. für einen Trainer in Dresden angefragt haben? Dresden hat ein städtisches Tierheim, die laut Website bei freien Kapazitäten auch Abgabetiere aufnehmen. Da sind die Chancen doch insgesamt besser, als bei einem vereinsgetragenem Tierheim.

    Möglich. Aber erst mal ist morgen jemand vom Verein da, nachdem heute ein dringlicher Hilferuf abgesetzt wurde. Das hört sich jetzt nicht nach „um gar nix kümmern“ an. Und wenn da nichts geht, könnte es immer noch die Möglichkeit eines einspringenden Vereins geben, auch da will sich die TE morgen kundig machen.

    Edit: Bezog sich auf Elaia

    Anstatt die TE weiter zu beunruhigen würde ich jetzt auch erstmal bis morgen abwarten.

    McChris

    Wurde anfänglich mal vermutet. Ich sehe da auch keinen, aber es ist ein großer Hund mit ich meine über 40 KG. Könnte auch so ein typischer örtlicher Grund- und Hofwächter sein.

    Würde halt am Problem für einen unerfahrenen Ersthundehalter nichts ändern.

    Die letzte 3 :smile: Allerdings schon länger her - ähm - viel länger.

    Doktor Schiwago hat mir als Buch deutlich besser gefallen als der Film. Wobei ich mit dem Charakteren nicht warm geworden bin. Aber man erfährt viel über den historischen Hintergrund. Mit - für mich - ein paar Längen.

    Der Dostojewski ist auf etwas bösartige Weise großartig. Man sollte sich auf Konfrontation mit inneren Dämonen gefasst machen.

    Bei Zimmer mit Aussicht mochte ich Buch und Film, aber man braucht für beides schon einen Hang zu Sittengemälden und Gesellschaftskritik.

    @Buttercup99

    Hattet Ihr denn schon Kontakt zu einem Tierheim und seid sicher, dass sie den Hund im Fall eines Falls übernehmen?

    Nein, noch nicht. Aber irgendein Tierheim wird ihn ja wohl nehmen. Aber da werden wir morgen gleich mal nachfragen bei den umliegenden.

    Bitte tut das. Weil, wie gesagt: Ihr habt da keinen Anspruch. Kommunen finanzieren ausschließlich Fundtiere (und zwar nicht besonders großzügig). Abgabetiere finanziert der Verein aus eigener Veranstaltungstätigkeit (was in den letzten Monaten schwierig bis unmöglich war) und Spendeneinnahmen. Und die sind dank Corona auch nicht allzu großzügig geflossen.

    Dazu kommt, dass es halt nicht besonders toll für einen Verein mit regionalem Schwerpunkt ist, Problemtiere anderer Vereine zu übernehmen, die durch die ersten Erfahrungen hier noch ein zusätzliches Päckchen haben. Da ist also sehr viel Goodwill von Nöten, auch wenn die finanziellen Mittel da sein sollten.

    @Langstrumpf

    Hier über einen Vertrag zu spekulieren, den man nicht kennt, nutzt nichts. Gleiches gilt für den Verein. Außer die TE zu verunsichern. Es gibt keine zentral organisierten Tierschutz mit zentral für alle geltenden Pflichten. Morgen hat der Verein die Chance, den Hund zu übernehmen. Tut er das nicht, geht Eigensicherung vor. Falls die TE das so holterdipolter möchte, was ja auch nicht klar ist.

    Also - jetzt über den Vertrag oder über den Inhalt irgendwelcher Absprachen zu spekulieren führt zu nichts, so lange hier niemand bei den Absprachen zugegen war oder den Vertrag gesehen hat.

    Wichtig für Euch, für morgen: Macht Euch klar und seid Euch einig!, was Ihr wollt. Und in welchem Zeitrahmen. Wenn die Uneinigkeiten weiter bestehen, solltest Du das Gespräch morgen alleine führen.

    Wollt Ihr, dass Jerry sofort wegkommt? Oder seid Ihr bereit, dem Verein eine angemessene Frist zur Suche einer Pflegestelle zu geben? Falls Letzteres: Wie lange ist diese Frist? Bitte seid bei Festlegung Eures Standpunkts so konkret wie möglich, sonst gibt das (wieder) keine klare Kommunikation.

    Wenn Ihr Jerry möglichst sofort oder so schnell wie möglich weghaben wollt, der Verein das aber nicht leisten kann (weil kein Platz da ist), dann habt Ihr mehrere moralisch einwandfreie Möglichkeiten (ggf. löst sich das Problem ja morgen schon):

    1. Das Vertragswerk studieren und nachschauen, ob Ihr irgendwas habt, mit dem Ihr den Verein auf eine sofortige Rücknahme festnageln könnt.

    2. Beim regionalen Tierschutz für Euer Gebiet nachfragen. Erste Anlaufstelle sollte das für Euren Bereich zuständige Vertragstierheim sein, ihr solltet über die HP Eurer Kommune mit dem Schlagwort „Fundtiere“ rauskriegen können, wer das ist. Wappnet Euch, Ihr müsst ggf. eine Abgabegebühr zahlen. Und kein Verein ist verpflichtet, fremde Abgabetiere zu nehmen.

    Hattet Ihr bei Eurer Hundesuche schon Kontakt zum regionalen Tierschutz?

    Ansonsten gibts auch öfter kleinere Tierschutzvereine, die bei Notfällen in die Bresche springen, da würde ich an Eurer Stelle unter Tierschutz/Hundeschutz und Eurer Region mal suchen.

    3. Mit etwas Zeit - dazu hat glaube ich Murmelchen einen sehr ausführlichen Beitrag geschrieben, den finde ich aber gerade nicht: Mit Hilfe eines Gutachters oder kompetenten Trainers für kritische Fälle den Hund einschätzen lassen und um Hilfe dabei bitten, ihn in verschiedenen Netzwerken einzustellen. Einen Trainer für potentiell bissige Hunde kann Euch möglicherweise der örtliche Tierschutz oder das VetAmt empfehlen. Die wissen auch, wer Gutachter ist.

    Wichtig, nochmal, ist, dass Ihr Euch ganz klar darüber seid, was Ihr in welcher Reihenfolge möchtet. Heißt nicht, dass Ihr das bekommt - Ansprüche (wenn überhaupt, und auch das sollte Euch klar sein) habt Ihr nur gegenüber dem vermittelnden Verein. Aber je klarer Ihr jetzt kommuniziert, desto besser können Eure Gesprächspartner darauf eingehen. Für die ist Jerry erstmal ein Fall unter vielen. Es ist daher ganz klar und verständlich, dass die erstmal Zeit möchten.

    Euch muss also bewusst sein, ob Ihr die geben möchtet, wie lange Ihr die geben möchtet und ob Ihr bis dahin bereit und fähig seid, Jerry verantwortungsbewusst zu führen. Ggf. mit Hilfe einer bezahlten Pensionsstelle mit besserer Sicherung, als Ihr sie geben könnt.