Beiträge von Phonhaus

    Das, was ich an Deinem Eingangstext - aus meinen Vorstellungen heraus - irritierend fand, war das Mäuseln als Ventil für den Jagdtrieb. Aber dafür gibts ja einen eigenen Thread, da sind die Vorstellungen einfach unterschiedlich.

    Das hat sich so ergeben bei uns. Ich dachte mir, Mäuse laufen nicht über die Straße, und wenn Hund gelegentlich mal eine fängt, freut der Schäfer sich auch. Nur graben ist nicht, das geht gar nicht. Eine gebrochene Zehe wegen Loch in der Wiese sollte reichen.

    Daür lässt sie mir bei Kaninchen die Zeit, aufzustehen und sie zu blocken, bevor sie ins Jagdfieber geht. Ich bin mir aber nicht sicher, ob da ein Zusammenhang besteht.

    Wo finde ich diesen Thread?

    Hier:

    Jagen bei Hunden und Katzen

    Und ich sag noch Frühling. Meine Herrn, gottseidank steckt sie es gut weg, heute habe ich sie aber - sehr zu ihrem Missfallen, angezogen. Minus 7 Grad.

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    Ich sage Team. Und mir ist es wurscht, wie jemand Anderes seine Interaktion mit seinen Hunden nennt, so lange er dabei Ahnung von Hundeverhalten hat, keinen falsch romantisierenden Vorstellungen a la „Ruf der Wildnis“ anhängt und keine überholten Methoden nutzt, um sich als „Boss“ zu etablieren. Mir ist auch völlig wurscht, ob man den Hund sprachlich gekauft, adoptiert, übernommen ... hat und wenn sich jemand als Papa oder Mama seiner Hunde/seines Hunds bezeichnet. So lange die Beziehung stimmt.

    Ob sie stimmt, bekommt man mMn raus, wenn man mit den Leuten redet und fragt und ihnen zuhört sie nicht gleich im Vorfeld wegen eines Begriffs verurteilt.

    Das, was ich an Deinem Eingangstext - aus meinen Vorstellungen heraus - irritierend fand, war das Mäuseln als Ventil für den Jagdtrieb. Aber dafür gibts ja einen eigenen Thread, da sind die Vorstellungen einfach unterschiedlich.

    Spaghetti. Für den Göttergatten mit Bolognese, er wollte gleich genug für zweimal. Für mich mit Fenchel-Sojarahm mit Chili, Cheddar, Safran und frischen Tomaten.

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    Wie soll hier Natur überhaupt definiert werden.

    Sind aufgeforsteter Wald, beweidete Wiesen und Felder Natur? Ist das Wild, das seinen Einstand im Getreide hat noch Natur? Sind bewusst gezüchtete Tiere Natur?

    Der Begriff ist einfach schwierig.

    Danke, das schießt mir auch immer durch den Kopf bei diesen Diskussion. Das Sein, sei es nun belebt oder nicht, ist einfach. So wie es ist und so veränderlich wie es ist. Es schert sich keinen Deut um unsere Definitionen davon (mutmaßlich, zumindest falls nicht die possierlicheren anthropozentrischen Gedankenspielchen und SF Interpretationen der Quantenphysikrecht haben :D). Auch unsere Eingriffe werden vieles verändern - aber - so hoffe ich - doch auch nicht mehr als ein Fußstapfen sein. Und auch wir sind letztlich nur ein Bestandteil dessen, was ist. Halt einer, der sich selbst ziemlich wichtig nimmt.

    Was wir als Natur sehen, ist eine reine Definitionssache und jeder hat da seine eigenen Bilder, Vorstellungen und Ideale im Kopf. Ist ja auch gar nicht verkehrt, ohne Ideale wäre das Leben sehr langweilig und ohne Vorurteile und Schemata viel zu kompliziert. Man sollte sich meiner Meinung nach nur davor hüten, sie als allgemeingültige Wahrheit zu betrachten und alles um sich herum nach diesem Maßstab zu beurteilen. Denn dann kommt man in solchen Diskussionen auch nie auf einen grünen Zweig.

    Ist es nun wahrer, zu sagen, der Hund ist ein Zivilisationsfolger, oder der Hund ist ein Raubtier? :ka: Stimmt letztlich beides. Und er ist vieles Andere mehr. Und wir sehen bevorzugt das am eigenen Hund - und wählen ihn aus und formen ihn danach - was unseren Wünschen und Idealen am Nähesten kommt. Schlussendlich ist er aus menschlicher Sicht dafür da.

    Und völlig unabhängig davon hat der Hund eigene Bedürfnisse. Und einen (sehr weiten) Rahmen, innerhalb dessen er sich mit uns verständigen kann. Das ist eine Mensch-Hund Verständigung, keine Rudelverständigung. Die Bandbreite an möglicher Kommunikation ist so vielfältig, das ist bei jedem Team anders. Und auch da im besten Fall dauernd im Fluss. Genauso vielfältig, wie die Bandbreite an möglichen Hundehaltungen. Verständnis geht (nach meinem Ideal :smile:) am Besten da, wo die Verständigung lebendig bleibt. Mit Kenntnis von Hundeverhalten und Wissen darüber, was er verstehen kann.

    Deshalb greife ich so ungern zu starren Theorien darüber, was an Kommunikationsgesten nun am Natürlichsten sei, die Frage ist für mich schon am Kern vorbei. Ich nutze das, was im Zusammenspiel funktioniert, von dem ich mir hoffe, das es auch langfristig funktioniert und mit denen ich nach meinen eigenen ethischen Vorstellungen gut leben kann. Und da ich mir eine schöne und harmonische Beziehung zu meinen Hunden wünsche, bevorzuge ich auch schöne Methoden.