Ist an sich gar nicht schwierig. Allerdings ist Eichelverwertung - wie Kriegspilze - an sich echte Notfallmaßnahme.
Für Beides gilt: Die Eicheln müssen im Ofen angeröstet und dann geschält und enthäutet werden. Dann müssen die Früchte wässern. Zu Beginn der Wässerung sollte das Wasser gut lauwarm sein und sie müssen mindestens 24 Stunden stehen bleiben, das schwemmt die Bitterstoffe aus.
Danach müssen die Früchte trocknen (Oma hatte das früher auf Sieben in Ofennähe gemacht, aber ein Dörrautomat sollte auch funktionieren). Für Mehl müssen die Früchte dann nur noch gemahlen werden. Für den Muckefuck gehackt und gaaaanz langsam bei kleiner Temperatur geröstet werden, bis das Hack goldbraun ist, danach wird gemahlen.
Und ich hab mich oben übrigens geistig vergaloppiert - ich meinte Bucheckern, nicht Haselnüsse. Dafür brauchts aber eine Ölpresse.
Edit: Omma meinte aber auch immer, die sinnvollste Verwertung von Eicheln seien 3 Schweine im Garten ...