Beiträge von Phonhaus

    Ist an sich gar nicht schwierig. Allerdings ist Eichelverwertung - wie Kriegspilze - an sich echte Notfallmaßnahme.

    Für Beides gilt: Die Eicheln müssen im Ofen angeröstet und dann geschält und enthäutet werden. Dann müssen die Früchte wässern. Zu Beginn der Wässerung sollte das Wasser gut lauwarm sein und sie müssen mindestens 24 Stunden stehen bleiben, das schwemmt die Bitterstoffe aus.

    Danach müssen die Früchte trocknen (Oma hatte das früher auf Sieben in Ofennähe gemacht, aber ein Dörrautomat sollte auch funktionieren). Für Mehl müssen die Früchte dann nur noch gemahlen werden. Für den Muckefuck gehackt und gaaaanz langsam bei kleiner Temperatur geröstet werden, bis das Hack goldbraun ist, danach wird gemahlen.

    Und ich hab mich oben übrigens geistig vergaloppiert - ich meinte Bucheckern, nicht Haselnüsse. Dafür brauchts aber eine Ölpresse.

    Edit: Omma meinte aber auch immer, die sinnvollste Verwertung von Eicheln seien 3 Schweine im Garten ...

    Ich verstehe z. B. auch den Sinn dahinter gar nicht, z. B. einen Brustfleck als so gravierende Abweichung vom Standard zu definieren, dass er Folgen für Ausstellbarkeit, Prüfungen oder Zuchtzulassungen hätte. Insbesondere, wenn eine Rasse dadurch genetisch verarmt. Aber das ist ja nochmal ein ganz anderes Thema, die Diskussion ist hier bestimmt schon vielfach geführt worden.

    Mal aus Neugier: Gibt es denn für einzelne Rassen statistische Erhebungen dafür, wie häufig zuchtausschließende Abweichungen vom Standard vorkommen?

    Ja es wird einfach probehalber telefoniert auch übers Internet.

    Wir haben das Bürozuhause und benötigen Internet.

    Hinter dem begehrten Haus zum spazieren reichts fürs mich wenns zum normalen telefonieren geht.

    Wieviele Vorräte habt ihr zuhause? Bzw. Wann müsstet ihr einkaufen?

    Wenn wir komplett auf Sonderwünsche und Frischobst und Gemüse verzichten würden, wären wir für etwa vier Wochen eingedeckt.

    Ich hab jetzt den Beinbruch meines Manns genutzt, mir mal die Lieferangebote anzuschauen, vor allem in Hinblick auf Frischwaren. Da ich ziemlich entschlossen bin, nie Auto zu fahren. MyTime habe ich definitiv das erste und letzte Mal ausprobiert - beschädigte Ware, Eisbeutel direkt auf empfindliches Gemüse und Obst geklatscht, Verpackungsmüll ohne Ende (gottseidank brauchen wir neue Poron-Boxen). ... Für nächste Woche hatte unser örtliches Biolädchen ein Lieferfenster. Wenn das besser läuft, können wir Einkäufe mit nur Verzicht auf mehr als ein bis zwei Joghurts am Tag auf alle zwei Wochen ausdehnen.

    Da würde ich gerne zugucken :D (edit: Bezog sich auf den letzten Satz von Frankyfan).

    Ich hab leider überhaupt kein Geschick zum Anpflanzen und unser steriler Garten ist Schwiegermutterterritorium. Aber wir haben den Spessart vor der Haustür.

    Aber ich habe von meiner Oma noch gelernt, wie man Mehl und Muckefuck aus Eicheln und Öl aus Haselnüssen gewinnt. Kenne mich leidlich gut mit Pilzen und Wildfrüchten aus und versuche mein Glück auch immer mal an der Bestimmung von Wildkräutern (bei Letzterem versage ich regelmäßig). Ich rechne tatsächlich nicht damit, dass wir das jemals brauchen, fände es aber unglaublich schade, wenn solches Wissen einfach verlorengeht.

    Für den Herrn eine Doppelportion Pasta mit Kalbsrahmgulasch und grünen Spargel. Für mich Pseudo-Heringssalat mit Kartoffeln.

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    Wir hatten bisher ja immer Tiere aus dem Tierschutz - und einen Ups. Da geht man logischerweise mit ganz anderen Fragen ran - gerade, wenn man „informiert“ ist. Jetzt will halt der Mann irgendwann einen Welpen. Und ich möchte zu Lilly keinen Hund setzen, den ich gar nicht einschätzen kann (im Wissen, dass es natürlich immer anders kommen kann). Das ist der Grund, aus dem wir an einem Rassehund überlegen (mein Mann tendiert zum Berger Picard oder zum Großpudel, ich bin noch nicht ganz überzeugt).

    Auch wenn ich hier die Threads lese, in denen Leute um Rat fragen, ob sie einen Hund aus dem Tierschutz oder vom Züchter nehmen sollen: Da gibts Hinweise zur Gesundheit, zur Einschätzbarkeit (mit Hilfe durch den Züchter), zur Vorprägung, zur Rückgabemöglichkeit ... Alles wichtige Punkte und vermutlich genau die Fragen, mit denen die meisten Ersthundehalter - oder auch hundeerfahrene Leute ohne „Rasseerfahrung“ da rangehen. Ja, aus einer anderen Perspektive betrachtet bestimmt etwas naiv. Aber soo abwegig, dass man sich erst im Nachhinein über was ärgert, das man vorher nicht bedacht hat (weil man gar nicht auf die Idee kam), finde ich es nicht.

    Ob man sich dann nicht eher über sich selbst als über andere ärgern sollte, steht ja nochmal auf einem anderen Blatt. Ich fände es schon sinnvoll, wenn solche Aspekte auch öfter angesprochen würden.

    Ja, das kann ich mir durchaus vorstellen (jetzt, wenn ich drüber nachdenke). Ähm, nicht für mich, dafür bin ich zu alt. Und zu abgeneigt gegenüber großen Veranstaltungen, die nichts mit Musik zu tun haben.

    Aber so grundsätzlich schon, das ist durchaus nachvollziehbar. Ich wäre nur tatsächlich nicht von alleine auf den Gedanken gekommen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich außer der Bordeauxdogge (die aus meiner Sicht leider völlig am Ende ist und die ich mir nicht kaufen würde) keine „Lieblingsrasse“ habe, deren Entwicklung mir besonders am Herzen liegt und mich deshalb mit solchen Fragen einfach nicht befasst habe.

    Für mich bleibts dabei, dass ein „Schönheitsfehler“ keinen Einfluss auf meine Kaufentscheidung haben würde (außer, er ist besonders „goldig“ :lol:). Ich würde da auch keinen Preisnachlass erwarten. Aber den Gedankengang finde ich schon sehr interessant und glaube gerne, dass es einige Leute gibt, die sich „hinterher“ ärgern.

    Interessante Diskussion. Ich liebäugel ja gerade zum ersten Mal in meinem Leben mit einem Hund vom Züchter. Definitiv will ich nicht züchten.

    Für mich als komplett Unerfahrener in der Materie hat sich die Frage nach „Schönheitsfehlern“, die zur Abweichung vom Standard führen, bisher gar nicht gestellt, hab ich noch nie drüber nachgedacht. Wichtig wären mir „Mängel“, die zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen können und tatsächlich das Wesen. Nun kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen, dass es da (außer wirklich gravierend ängstlichen Hunden) messbare Kriterien gibt, die den Züchter einen Welpen in dem Alter als „mangelhaft“ einschätzbar machen könnten. Gibt es das?

    Dass es da für Arbeitshunde Sondervereinbarungen gibt, die nicht für den geplanten Arbeitseinsatz taugen, kann ich mir natürlich vorstellen bzw. kenne es auch so vom früheren örtlichen Schäfer. Aber aus dem Familienhundebereich nicht.

    Aber auf den Gedanken, dass ich ggf. doch „Blut lecken“ und künftig ausstellen, Prüfungen ablegen oder züchten wollte wäre ich von mir aus tatsächlich nicht gekommen. Umso weniger noch mein Mann, von dem der Rassewunsch ausgeht, der wüsste gar nicht, wie er überhaupt auf Züchtersuche gehen sollte.