Es geht lis mit dem Wachsen hier - allerdings k. A., was es jeweils ist.
Beiträge von Phonhaus
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Und ich liebe John Irving. Allen voran "Das Hotel New Hampshire". Gelesen habe ich auch "Gottes Werk und Teufels Beitrag" und "Garp" und fand sie super.
Womit ich momentan so gar nicht warm werde: Momentan lese ich "Die Rättin" von Günter Grass. Es wird anscheinend viel Bezug auf vorherige Werke genommen, die ich bis auf die "Blechtrommel" vor etlichen Jahren nicht gelesen habe. Ich komme gar nicht rein, verstehe die Zusammenhänge nicht und fühle mich deswegen irgendwie dumm.
Hat das jemand gelesen, wird das noch besser?
Ich liebe „Das Hotel New Hampshire“ und „Lass die Bären los“. Seit „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ leide ich aber ein wenig an Irvingmüdigkeit und seit dem „Wassertrinker“ habe ich keinen mehr gelesen. Er ist vielleicht doch auch ein Autor, den man in einer gewissennZeit gelesen haben sollte

„Die Rättin“ habe ich auch sehr gemocht. Ich kannte aber tatsächlich alle großen Werke von Grass und hatte deshalb kein Problem mit den Bezügen. Ist lange her, aber ich meine, dass die bleiben.
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...Das kontrollieren ist tatsächlich das hinterherrennen (wo mein Blick sich ja gerade verändert.) abends wenn der Große nochmal runter kommt, setzt sie sich gerade auf, fixiert die Treppe und brummt / knurrt. Wenn die Katze irgendwo drauf springt rennt Lina oft sofort hin und knapst in die Luft. Und draußen junkt und zerrt sie, wenn wir gemeinsam gehen (was wir gerade ja aufgrund der Situation oft verhindern bzw nur die kleinen Pipi Runden zusammen gehen)
Lina schläft / döst nachts komplett, dann liegt sie den Vormittag viel im kennel. Ob sie da immer tief schläft oder nur döst weiß ich nicht genau. Sie scheint aber entspannt zu sein.
Und abends ab 19 Uhr pennt sie quasi nur noch. Ausser sie "muss" die letzte Pipi Runde machen.
Das „Hinterherrennen“ ist dann problematisch, wenn es ein Symptom dafür ist, dass der Hund sofort unter Anspannung steht, wenn sich etwas bewegt. Das müsste man genauer beobachten, um zu schauen, ob das Neugier/Kontaktwunsch, Unsicherheit oder Kontrollwunsch ist.
Das Hinterherknapsen bei der Katze ist möglicherweise jagdlich motiviert. Oder Maßregelung, weil die Katze sich nicht so im Raum bewegt, wie Hund das wünscht. Das kann unschön für die Katze enden.
Das Gemotze, wenn der Sohn nochmal die Treppe runterkommt, kann ebenfalls sowohl Unsicherheit als auch Kontrolletti sein.
Ich vermute, dass sie deshalb auch untertags so viel im Kennel sein muss - sie als Ziel lernt, in solchen Situationen Ruhe zu bewahren, weil sie da keinen Job hat? Wie lange macht Ihr das schon so?
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Dann nochmal in andere Worte gefasst: Ich erlebe das ähnlich wie @pinkelpinscher - sogar hier in meinem friedlichen Dörfchen, mehr noch früher im Verein und heute bei Kollegen - und rede dabei überhaupt nicht von Listenhunden. Zumindest die mir bekannten Pit Bull und Co Halter handeln - im Groben - aus anderen Motiven. Ebenso die, die ich im städtischen Umfeld sehe und erlebe.
Mir geht es um Leute, die sich ohne entsprechendes Hintergrundwissen einen wehrhaften Hund anschaffen wollen - oder ihren Hund zur Wehrhaftigkeit antreiben wollen - weil sie sich in ihrem Umfeld generell nicht sicher, bedrängt, in Gefahr oder bedroht fühlen. Ohne das jedoch konkret benennen oder eine tatsächliche Gefahr belegen zu können ( Javik: Und damit meine ich ganz ausdrücklich auch nicht das, was Du geschildert hast, danke noch einmal für Deinen Beitrag. Du siehst ganz klar und kannst einschätzen, was Dich unter anderem umtreibt. Das ist eine ganz andere Ausgangslage).
Was ich meine, ist das Empfinden einer nicht wirklich greifbaren handfesten Bedrohung der eigenen Person oder des eigenen Eigentums, die dann gerne auf das im Umfeld Fremde oder einem selbst Unangenehme projiziert wird (nochmal, ich habe mir meine Beispiele nicht ausgedacht, bzw. um ganz korrekt zu sein: Ich habe mir tatsächlich erlaubt, das Beispiel mit den Berbern etwas freundlicher zu formulieren, als ich es gehört habe. Und nein, ich will den äußernden Leuten damit noch nicht mal eine konkrete politische Haltung unterstellen. Jedenfalls nicht allen).
Gegen diese Gefahr soll dann als Schutz ein treuer, verlässlicher, zuverlässiger und zu 100% funktionierender Beschützer da sein. Ohne dass dem Betroffenen klar ist, was er von einem Hund verlangen kann und nicht. Was er dafür vom ersten Tag an zu leisten hat. Welche Einschränkungen er dafür in Kauf nehmen soll. Ganz zu schweigen davon, dass oft noch nicht mal ausformuliert oder durchdacht ist, was denn der Hund tatsächlich in welcher Situation konkret tun soll. Und wie er das unterscheiden soll. Und wie er da hinkommt. Sondern quasi nur: „Er soll schützen, und zwar angemessen“. Quasi in Richtung: Hund XYZ kann das schon, der bringt das ja mit. Weil Hund ABC kann das ja auch. Und der beste Freund der Familie ist er von Natur aus sowieso.
Und an dem fehlenden Verständnis dafür, dass das ganz anders geartete Lebewesen Hund nicht unbedingt zwangsläufig (nur) das mitbringt, kann oder wünscht, was man von ihm erwartet, dass es weder Deutsch (oder eine andere Sprache) und Kommandisch von Natur aus spricht, dass es weder unsere Moralvorstellungen noch unsere Gesetze kennt und dass es vor allem sorgfältig, souverän, fair und freundlich angeleitet werden muss: Daran kommt man unglaublich schwer vorbei. Oder wie man hiesig sagt: „Da kannse Dir Fransele ans Maul babbeln.“
Ist ja auch klar, Mensch lernt am besten durch Erfahrung am und mit dem Hund. Aber dann - und damit schließt sich der Kreis - doch besser erstmal mit Hunden, bei denen sich das fehlende Wissen nicht unter Umständen so schmerzlich bemerkbar macht.
Davon ab: Ja, vielen Menschen täte es wahrscheinlich sehr gut, mal hinter solche wenig greifbaren Ängste zu schauen. Aber üblicherweise fühle ich mich nicht dazu berufen, da zu beraten.
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Sorry, aber: Über menschliche Erziehung reden wir an dieser Stelle mal lieber nicht

Danke für Deine Antworten. Ich fasse mal kurz zusammen und frage nochmal nach:
- Sie mag fremde Menschen weder draußen noch drinnen. Draußen mag sie sich, wenn ich das richtig verstanden habe, „nur“ nicht anfassen lassen. Wenn Besuch kommt, flippt sie aus. Wie äußert sich das? Tobt sie rum, will sie nach vorne, jaunert sie?
- Die stört das Kontrollieren. Kannst Du da nochmal was zu den genauen Situationen sagen - abgesehen vom Nachlaufen, wenn alle Bezugspersonen weggehen? Was macht Dich daran so nervös, was sagt Dein Gefühl Dir dazu?
- Du hast geschrieben, die Trainerin hat Dir ganz genau erklärt, woran man sehen kann, dass sie über die Straße gezogen ist. Da stolpere ich so etwas. Was sind denn die Punkte laut der Trainerin, an denen man das sehen kann?
Wenn sie im Kennel ist, nutzt Ihr da die Tür zum Verschließen oder ist das komplett freiwillig?
In welchen Situationen schläft sie so richtig tief und fest? Hast Du eine grobe Schätzung, wie viele Stunden sie schläft oder döst und entspannt ist?
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Du hast eingangs geschrieben, meine ich, dass Deine Hündin im Shelter aufgewachsen ist und daher Menschen kennt.
Nun heißt „Aufwachsen im Shelter“ aber meistens eine reizarme Umgebung mit sehr wenig Möglichkeit, neue Eindrücke zu sortieren und zu verarbeiten. Und viel Zeit für Kontakt zu einzelnen Hunden und Training gibts auch nicht. Shelterhunde kommen daher sehr oft mit einem Lerndefizit hier an und erleben eine Umgebung, die ihnen völlig fremd ist. Und meistens gute Anleitung mit festen Abläufen und Routinen, einen behutsamen Aufbau von Verständigung und die Gelegenheit für viel Ruhe und Schlaf.
Nach Deiner eigenen Beschreibung ist da in den ersten Monaten viel schief gelaufen. Und aus Deinen Beiträgen habe ich den Eindruck, dass Du manchmal das Gefühl hast, dass Ihr Eich nicht versteht (damit meine ich von der Kommunikation her, nicht emotional). Es tut mir leid, dass es für Dich gerade so schwierig ist.
Man könnte sicher das Ruder noch herumreißen. Aber aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass das nur funktionieren kann, wenn der Hund zu Hause Ruhe, ungestörte Auszeiten und viel Schlaf hat, sowie erstmal verlässliche Routine mit gleichförmigen Abläufen. Wenn er dadurch Sicherheit hat, was passiert bzw. das nichts passiert, dann braucht er auch nicht dauernd gucken. Und unter Strom stehen, wenn Du Dich weg bewegst. Heißt nicht, dass jeder Tag absolut gleich sein muss. Aber eine gewisse Grundroutine sollte einfach schon da sein, bis der Hund wirklich entspannen kann. Mit zwei Kindern auch noch mit dieser Altersspanne stelle ich mir das echt schwierig vor.
Über den Passus mit den Autos bin ich auch gestolpert, aber dazu ist ja schon genug gesagt. Nur eins noch: Ist es so, dass der Hund dann besonders entspannt sein und fest schlafen kann, wenn er seine „Schäfchen“ alle beisammen hat? Könntest Du mal aufschreiben, wie so ein Tag bei Euch in etwa aussieht, wie viel Bewegung und Leben da insgesamt im Wohnraum ist, wie oft sie mit anderen Menschen konfrontiert ist und wie Ihr wohnt?
Wir haben hier eine kleine bulgarische Angsthündin, die sich in den letzten 4 Jahren toll gemacht hat. Hier sind aber auch recht optimale Bedingungen, Wohnen am Dorfrand, souveräner Ersthund, viel Freilauf möglich ... Vor 12 Tagen hat mein Mann sich den Fuß gebrochen. Seine Mutter ist öfter da, wir bekommen mehr Lieferungen, er poltert mit Krücken durch die Wohnung, Gassi gehts nur noch mit mir. Es ist also Schlag auf Fall ganz viel anders. Und das merkt man dem Nervenkostüm der Kleinen deutlich an, die ist wieder viel lauter, wenn sich im/ums Haus was bewegt, schreckhafter bei Geräuschen, zeigt wieder öfter Unsicherheiten. An so etwas zeigt sich, wie wichtig Routine für sie ist, wie sehr sie Verlässlichkeiten braucht. So als Ferndiagnose wäre mein Gedanke, dass es daran bei Euch etwas fehlt.
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Bei mir sind die Sicherungen rausgeknallt. Mann hat Fuß gebrochen, Wege zum nächsten Markt nicht begehbar = keine Einkaufsmöglichkeit. In mir stieg Panik hoch. Ich hab also nach sorgfältiger Recherche beschlossen, einfach mal selbst zu testen, was Lebensmittellieferungen angeht. An sich hätte das hier nichts verloren, wären jetzt nicht sowohl Gefriertruhe als auch Kühlschrank am absoluten Limit und hätte Schwiegermutter beim Blick auf die Regale im Vorratsraum nicht gesagt: „Aa Glück soi des Schwerlastregale.“ Jetzt darf nur kein Stromausfall kommen

Den Schlenker zu den kleinen Genossenschaften fand ich da ganz passend. Wirklich gut funktioniert - mit echt wenig Müll - hat nämlich nur der Bioladen in relativer Nachbarschaft, der mit dem Lieferwägelchen Touren fährt, die Ware in Kisten ausliefert, die er bei der nächsten Runde wieder mitnimmt. Das Konzept gefällt mir. Und - oh Wunder - die Qualität überzeugt auch den Mann. Soweit, dass er die höheren Preise für Obst und Gemüse nur ein bisschen bemeckert und zustimmt, dass es künftig daher kommt
Ich bin gerade auf de4 Suche nach regionalen Pendants für Biofleisch, bei denen man nicht gleich Riesenpakete nehmen muss. Aber da habe ich noch nix mit ähnlichem Konzept gefunden.(Über MyTime breite ich an dieser Stelle übrigens den Mantel des Schweigens und der Schande, ich finds relativ unfassbar, wie man mit so viel Verpackungsmüll so viel zu Bruch gehen lassen kann, schäme mich für den Versuch und werde da niemals wieder ordern).
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Du interpretierst meine Beiträge in eine Richtung, um die gehts mir überhaupt nicht. Damit mags aber auch gut sein, in die Ecke will ich auch gar nicht gucken. Jedenfalls nicht hier.
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Wie schon erwähnt: Ich rede nicht von diesem Thread...
Die angeführten Beispiele sind wörtlich entsprechenden Eingangstexten oder Vorstellungen im Tierschutzverein entnommen, die stammen nicht von mir.
Ja, Dein vorletzter Satz ist durchaus anwendbar ...
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Mittags gabs Pizza vom Blech, reicht noch für morgen. Für Mann mit Salami und Pilzen, für mich mit eingelegtem Gemüse. Heute Abend gab es eine Schale Salat mit Grillgemüse, Bockshornkleekäse, Falafel und Grillgemüse. Für den Mann noch Brötchen und einen Schokopudding mit übriger Vanillesauce zum Nachtisch.
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