Ansonsten gibts da ein paar ganz einfache Sachen, mit denen man selbstbewusstes Auftreten üben kann:
- Atemübungen, Bauch raus
- Haltungsübungen (sicherer Stand, physiologische Haltung)
- Übungen fürs Entspannen und „Bei sich bleiben“ (je nach Vorliebe progressive Muskelentspannung, Yoga, Meditation ...)
Und mach Dir ein Stück weit bewusst, wo Deine Grenzen sind und wo Du ein Stoppzeichen setzen möchtest. Hilft im Umgang mit Mensch und Tier. Ich bin selbst nicht die Selbstbewussteste und ein äußerst höflicher Mensch, aber ich verbitte mir jede Form von uneingeladener Einmischung in meine Angelegenheiten. Meine Angelegenheiten=Kein anderer wird davon belästigt oder geschädigt. Jeder darf mir gerne was mitteilen, was ihn stört. Wenn etwas ihn aber nur stört, weil er der Meinung ist, es besser zu können oder zu wissen, dann darf er das gerne besser können, wissen und tun. Mit seinem eigenen Hund, nicht mit meinem.
Und sowas artikuliere ich gerne mal, dafür muss man nicht grob werden. Wichtig halt: Nicht diskutieren, nicht rechtfertigen. Einfach nur „Sehe ich anders“, „Möchte ich nicht“, „Passt so für uns“. Wenns gar penetrant wird, kommt der Satz „Vielen Dank für Ihre Meinung, aber ich hab schon eine Eigene.“
Und dann gehe ich auch. Ich werde den anderen mit einer festen vorgefassten Meinung eh nicht überzeugen können. Und warum sollte ich auch - sein Tanztee, nicht meiner.
Horch dazu einfach mal in Dich rein, wo Du sagst (oder sagen willst): Meine Sache. Und probiere es einfach mal aus 