Beiträge von Waldhörnchen

    Stellst du dir wirklich die Frage, welcher Hund weg sollte, oder hast du einfach gehofft, dass dir tatsächlich jemand dazu rät, die Hündin zu behalten?

    Oberste Priorität sollte sein, die Hündin so schnell und so weit wie möglich von deinem Rüden und auch von euch zu entfernen. In ein Zuhause, in dem sie nie wieder solcher Gefahr ausgesetzt wird und richtig heilen kann. Innerlich.

    Das Vertrauen zu dem Rüden wäre für mich komplett Geschichte... Aber ob du für den ein zuhause findest kannst du immer noch ganz in ruhe gucken, wenn die Hündin endlich in Sicherheit ist. Oder ihn eben doch behalten und nie, nie wieder mit einem anderen Hund zusammen lassen.

    Mit dem Hund wurde zwar wohl mal ordentlich trainiert, aber man darf auch nicht vergessen, wie lange das jetzt schon her ist. Grade weil der Hund mittlerweile so Verhaltensauffällig geworden ist (So bezeichne ich es jetzt einfach mal, wenn ein Hund nach seinen Haltern schnappt), würde ich nicht mal daran denken, ohne sinnvolle Anleitung zu versuchen den irgendwie wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.

    Außerdem tut es sicher auch gut, mal aus dem häuslichen Umfeld rauszukommen. Nicht nur dem Hund.

    Wenn Futter tatsächlich das einzige ist, was ihr in ihrem Leben noch Freude bereitet... ich denke, dann ist die Zeit wirklich gekommen.

    Es sagt sich sicher viel, viel leichter als es ist, aber: Lass sie lieber ein bisschen zu früh gehen, als auch nur einen Tag zu spät.


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die Entscheidung und auch für die Zeit danach.

    Klingt alles witziger als es war und wir hatten unfassbares Glück.

    Für mich klingt das überhaupt nicht witzig... selbst beim lesen war mir unangenehm zumute.

    Ich finde Kühe hinter Zäunen ganz toll, ohne Zaun brauch ich sie nicht um mich...


    Solche Situationen würde ich wohl auch meiden. Strecken raussuchen, die nicht über Weiden führen, wie hier ja schon gesagt wurde.

    Es gibt einfach Gefahren, denen muss man sich wirklich nicht aussetzen... Kühe gehören da für mich dazu. Mir persönlich würde so eine Weideüberquerung auch den Spaß an der Wanderung nehmen, weil ich da einfach zu großen Respekt vor habe.

    Ihr habt eurem Hund wertvolle 8 Monate - fast schon ein ganzes Jahr - von seiner eh schon sehr knappen Zeit auf Erden gestohlen.

    Ihr habt es bereits geschafft, einen ehemals unkomplizierten, lebensfrohen, arbeitswilligen Hund so kaputt zu machen, dass er bereits nach euch schnappt, wenn ihr an eure eigenen Kinder wollt.

    Euer Hund verteidigt eure Kinder vor euch. Spätestens da sollten doch schon alle Alarmglocken schrillen.

    Wann handelt ihr? Wenn sie so gefrustet ist, dass sie auch beginnt nach euren Kindern zu schnappen? Wenns völlig zu spät ist?

    Ich sags nochmal: Ihr habt eurem Hund kostbare Zeit gestohlen. Jeder weitere Tag, ist ein verlorener Tag für sie. Wie wenig bedeutet euch der Hund, dass ihr das weiterhin zulasst? Erstaunlich, wie gigantisch Egoismus ausgeprägt sein kann.

    Ist schön, dass zumindest du nach 8 Monaten mal was an dem Zustand ändern möchtest... ist nur die Frage, ob ihr dass überhaupt gewuppt bekommt? Wenns in 8 Monaten nicht geklappt hat, warum sollte es jetzt plötzlich gehen?

    Ich sehe da ehrlich gesagt gar keinen anderen Weg, als den Hund - wenn auch nur vorübergehend - abzugeben. Ich denke, dass wird nicht nur dem Hund guttun, sondern auch euch. Manchmal ist eine Abgabe der größte Liebesbeweis.

    Ich würde auf ein Röntgen bestehen. Manchmal hilft das eben doch schon sehr weiter. (Außerdem entscheidest normalerweise Du, wie und was beim Hund untersucht wird. Der TA kann dich beraten, es aber eigentlich nicht verweigern.) Ansonsten TA wechseln.


    Hat dein Ex mehrmals zugeschlagen? Weil von einem Schlag mit einem Katzenspielzeug, so massive Probleme? Oder hat es sich vielleicht ungünstig überschnitten und da war eh schon was im Gange? Eventuell auch ein verletzter/geklemmter Nerv?