Falls ihr das noch nicht kennt - Non stop hat eine Übersicht aller Mäntel:
Beiträge von Lalaland
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Ich denke das hier ist der Knackpunkt:
und ich habe zb heute wieder gesehen... dass er eben irgendwann nur noch genervt ist und dann eben die Regeln bzw die Managementmassnahmen nicht mehr umsetzt und den Hund quasi "einfach machen lässt". Er meinte dann eben... er ist von ihm total genervt und... naja nicht enttäuscht aber eben auch wieder mutlos das sie das je zusammen hinbekommen.

ER muss (!) da jetzt dranbleiben. Er darf nicht mal die Regeln durchsetzen und mal nicht. Egal ob das jetzt aus Faulheit oder wegen psychischer Probleme so ist, der Hund braucht Konsequenz und zwar dauerhaft. Der braucht einen stabilen Rahmen, Führung und auch so banale Dinge wie regelmäßig große Gassirunden mit dem Besitzer.
Ich sehe, was du tust und ich ziehe meinen Hit vor deinem Engagement. Aber es ist ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn der Halter nicht mitzieht.
Am Ende dreht es sich alles, egal wie man es dreht und wendet, irgendwie immer wieder im Kreis und läuft auf die mangelnden finanziellen Möglichkeiten und die unpassenden Lebensumstände hinaus.

Und deshalb denke ich, es führt kein Weg an der Abgabe vorbei. Wird eh schwer, für diesen Hund einen passenden Platz zu finden.
Aber jemand, der psychisch und finanziell nicht in der Lage ist einem Hund mit Baustelle die nötigen Untersuchungen, Training und Spaziergänge zukommen zu lassen, der sollte meiner Meinung nach einen passenden Platz für diesen Hund suchen.
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von einer Privatperson, die ihn selbst erst seit kurzem aus dem Auslandstierschutz hat, ihn aber aufgrund ihrer veränderten Lebensumstände nun abgeben muss.
Wurde die der Hund von der Orga vermittelt?
Wenn nicht, lass die Finger davon.
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Cesar, so kleine 150gr Näpfe, Landschmaus. Inhaltsstoffe sind ok - Geflügel,Möhre, Lamm.
Ich würds in die Spendenbox fürs TH werfen.
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Ganz ehrlich? Ich rate zur Abgabe.
Wenn du die beiden kleinen Kinder selber betreust, also keine Kita oder ähnliches, dein Mann die ganze Woche nicht da ist und auch sonst wenig „kinderfrei“ möglich, sehe ich gerade keine Spielraum. Da euer Start mit Hund nicht so ideal war, müsstest du jetzt echt Energie reinstecken. Du müsstest dich ei gehend mit dem Thema Hund/Erziehung auseinandersetzen, viel Üben (im Alltag, nicht im Training). Dass das möglich wäre, lese ich aus deinen Schilderungen nicht raus.
Geb den Hund zurück zur Züchterin.
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Also spontan würde ich zur Abgabe raten. Auch wenn es hart klingt, aber es hört sich erstmal an, als ob gerade so alles schief läuft und jeder leidet.
VIelleicht kann man an ein paar Punkten ansetzen.
er kackt mir in die Wohnung und verschmiert es überall mit voller Absicht.
Vergiss das mal schnell wieder. Der hat da keine Absicht dahinter im Sinne von "ich ärger die Mal".
Wir haben alles versucht.
Was heißt das?
Habt ihr auch mal ne andere HuSchu versucht?und er darf nicht ins Bett
Gibts denn überhaupt irgendwas, was er nicht "darf" und auch wirklich nicht tut? Hat er einen abbruch gelernt?
Übrigens geht er einmal 20 Minuten mit mir spazieren und sonst kleine spaziergänge in unserem großen Garten und ich mache viel kopfarbeit
Was machst du denn genau mit ihm? Es klingt, als würde das Verhältnis von entspanntem Gassi und Auslastung nicht so recht passen. Korrigier mich gerne, aber ich lese raus, ihr geht nur 1x am Tag 20 Minuten Gassi und ansonsten ist entweder Action mit den Kids, Kopfarbeit oder Stress?
Mein Ansatz wär in dem Alter ja eher mehrfach pro Woche ne größere, ruhige, entspannte Runde (45 min), wo er möglichst ungestört flitzen und schnüffeln kann. Und nur kleine Trainingseinheiten, entweder 2-3 mal pro woche 15 min oder mehrfach täglich 2-3 Minuten. Und ansonsten begrenzen, notfalls durch Gitter und dem Hund Ruhe verschaffen, wo er möglichst ruhig und ungestört ist. Habt ihr für den Hund Plätze, an denen er nicht gestört werden darf?
Wenn ich mit ihm trainiere ist alles perfekt.
Du darfst Tricks wie Sitz & Platz nicht mit echter Erziehung verwechseln. Kann er außerhalb von ein paar Minuten Kopfarbeit im Alltag irgendwas? Leinenführigkeit? Rückruf? Abbruch? Auf seiner Decke bleiben? Warten, während was spanndes passiert? Tabuzonen akzeptieren, die du setzt?
Aber er braucht so viel mehr Aufmerksamkeit als ich ihm geben kann mit 2 Kindern die die selbe Aufmerksamkeit fordern.
Also ich hab keine Kinder, das vorab. Aber soooo viel Aufmerksamkeit brauchen Hunde in dem Alter meiner Meinung nach nicht, eher das Gegenteil (von der Stubenreinheit abgesehen). Die sollten von klein auf zu Hause Ruhe Ruhe Ruhe lernen. Später, wenn die Gassirunden häufiger und länger werden und ggf. Hundesport dazukommt, frisst es richtig Zeit finde ich.
Die wenigstens Hunde sind von klein auf einfach brav. Auch die Hunde, die als Erwachsene Hunde gechillt sind, bedeuten erstmal Arbeit als Welpen und Junghunde, brauchen Erziehung und Führung. Die müssen lernen, dass drinnen Ruhe herrscht und du musst lernen, draußen das richtige Maß an Auslastung und Auspowern zu finden, damit der Hund "zufrieden" , aber nicht drüber ist. Das dauert und braucht Zeit. Mit Doggen kenne ich mich nicht aus, aber ich schätze dass die wahrscheinlich eher mit 3 Jahren erwachsen werden. Bei kleinen Hunden gehts schneller.
Was willst du denn? Willst du den Hund behalten und da jetzt erstmal richtig arbeit reinstecken, um alles in geregelte Bahnen zu lenken? Oder wärst du gerne wieder ohne Hund? Beides nicht verwerflich, beides verständlich.
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Wie habt ihr trainiert, dass der Hund die Wege nicht verlässt? Einfach mit der Schlepp oder Abruf, wenn er den Weg verlässt?
Ich habs ähnlich wie Lolalotta gemacht. Von klein auf geschaut, dass sie möglichst auf dem Weg bleibt. Als Junghund viel mit der Schleppleine, damit ich eingreifen konnte. Ein "raus"-Kommando aufgebaut, um sie abzubrechen. Und gemarkert/belohnt, wenn sie was gerochen/gesehen hat, aber gerade NICHT vom Weg ab ist, sondern sich stattdessen zu mir umgedreht hat.
Inzwischen klappts gut, wenn sie doch mal ins Gebüsch will reicht in der Regel eine Ermahnung. Und wenn mal die Synapsen rausfliegen oder sie meint, mich ignorieren zu müssen, gehts ein Stück an die Leine oder ohne Leine neben mir.
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Moin

Dass er das Jagen in dem Alter entwickelt ist nicht ungewöhnlich. Und es heißt nicht, dass ihr das nicht in Griff bekommt.
Meine ersten Maßnahmen wären:
- Schleppleine dran (habt ihr ja)
- Freilauf möglichst oft in einem überschaubaren Gebiet und nicht zu lange
- wieder an die Schlepp bevor die Synapsen rausknallen
- Rückruf üben, wenn er gerade nicht abgelenkt ist und sehr sehr hochwertig belohnen
- Grenzen festlegen, zB dass er die Wege nicht verlassen darf
- für geistige Auslastung abseits vom Gassi sorgen, zB Clickern, Dummy, UO - irgendwas, dass ihm eine Aufgabe gibt. Würde mit 2x die Woche und kurzen Einheiten starten
Empfehlen kann ich das Buch Jagdverhalten von Anja Fiedler. Die Methoden habe ich nicht 100% umgesetzt, aber mir einiges für uns rausgenommen.
Ich hab noch NIE gesehen, dass irgendein anderer Hund die freilaufenden Tiere gejagt hat. Warum dann er?
Die Frage bringt dich nicht weiter. Vielleicht haben die anderen das früh gelernt, vielleicht gehen die Leute mit den jagenden Hunden nicht Gassi, vielleicht…. Müßig.
Ihr habt einen Hund, der auf Jagdreize anspringt und arbeitet jetzt dran. Nicht über das Warum grübeln, sondern am Wie ansetzen. :)
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Ja. Ronja findet eindeutig, dass Welpen stinken. Da kommt ein angewidertes Gesicht, ein angespannter Körper und der Versuch, sich jeder Berührung zu entziehen.
Fine auch.

Wobei es wirklich diese ganz jungen Welpen sind, die sie bäh findet. Da wird dann geflüchtet und auf viiiel Abstand geachtet. Je älter sie werden, desto mehr kann sie mit ihnen anfangen. Mit Junghunden interagiert sie nicht groß anders als mit erwachsenen.
Die größte Hürde ist immer, dass sie rüpelige Hunde nicht mag, aber das ist unabhängig von Alter und Rasse.
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Hm, ich dachte halt, ich täte ihr nen Gefallen damit, wenn ich noch vor der OP die große Runde gehe.

Die sollen ja nix fressen, weil ne hohe Gefahr besteht, dass sie beim Aufwachen sonst das Futter erbrechen und einatmen, was zu Lungenentzündung usw führen kann, so weit ich weiß. Da reicht ein Keks.
Das wärs mir nicht wert.