Ich hab das Gefühl die Balance stimmt bei euch noch nicht. Zu wenig machen ist genauso hinderlich wie zu viel oder gar das falsche.
Der bekäme morgens ne ruhige Gassirunde von 45-50 Minuten ohne Bespaßung oder groß Kommandos: Schleppleine dran und spazieren. Zusätzlich 3 kurze Löserunden bzw Lösen im Garten plud 1 Löserunde von 15 Minuten.
An Tagen, wo ihr in die Huschu geht, würde die Runde bei mir auf 15 Minuten gekürzt.
Und 2x die Woche würde ich was Üben, und zwar draußen im Garten oder auf ner Wiese. Ob ihr jetzt ZOS oder Obi, Dummy oder Hoopers oder sonstwas macht ist dabei egal. Hauptsache das Köpfchen raucht mal ordentlich. Aber auch nicht länger als 15 Minuten.
Zu Hause alles Spielzeug weg und nix rumliegen lassen.
Wenn der Hund aufdreht würde ich auf gar keinen Fall genau in dem Moment suf die Decke schicken. Das kann man machen, wenn die Decke mal als Ruhesignal konditioniert ist. Sonst erreichst du das Gegenteil von dem was du willst. Dann lieber kurz mit dem Hund kuscheln, mit einem Gitter begrenzen (also zB den Zugang zu bestimmten Räumen unterbinden, wo er was anstellen könnte.
Und wenn der Hund mit ins Restaurant, zu Freunden etc kommt, würde ich an dem Tag bzw Folgetag nix anstrengendes machen. Der Kerl ist mitten in der Pubertät, das Gehirn im Ausnahmezustand und das alleine ist schon schwer.
Und ich empfehle immer noch das Buch „Der gelassene Hund“.