Also ich habe einige Hundeführer im Bekanntenkreis, die ihre Hunde zum Kadaverspürhund ausgebildet haben.
Unter anderem ist der Vater meiner Hündin und der Hund meiner Trainerin ein Kadaverspürhund
Also ich habe einige Hundeführer im Bekanntenkreis, die ihre Hunde zum Kadaverspürhund ausgebildet haben.
Unter anderem ist der Vater meiner Hündin und der Hund meiner Trainerin ein Kadaverspürhund
Danke Pirschelbär - ich wills erstmal freundlich versuchen, deshalb meine Frage. Ich befürchte nur aus den bisherigen Erfahrungen, dass das nicht viel bringen wird.
Die Lösung ist für mich notfalls ja einfach. Dann kommt nächstes Jahr der Zaun früher hin.
Ich würde es auch erstmal freundlich probieren und auch ggf herausfinden, ob es der Pächter oder ein Begeher ist.
Also bei uns wird da sehe penibel drauf geachtet, dass nicht durch die Wiesen gelaufen wird (gefahren schon mal gar nicht!!) und wenn das jemand machen würde, gäbe es aber einen gehörigen Anschiss vom Pächter.
Trotzdem scheint es unter Jägern (zumindest sind es immer Autos mit Schildern ala "Jagdschutz" im Fenster) ja normal zu sein so mit seinen Hunden unterwegs zu sein. Deshalb meine Frage, gibt es hier Ausnahmen?
Also ich kenne ausschließlich Nicht Jäger, die das machen. ![]()
Von den Jagdkollegen ist mir noch keiner untergekommen, der den Hund neben dem Auto laufen lässt.
Eigentlich haben wir das Stöbern zu Anfang mit einer Freiverlorensuche aufgebaut. Außerdem habe ich den Hund geschickt, wenn ich sicher wusste, dass Wild in einer Dickung ist. Und sie wurde ja auch schon auf mehreren Drückjagden geführt, sie kennt es also auch, dass ich mit durchgehe. Dann aber eben auch in Verbindung mit anderen Hunden.
Wenn sie wirklich Witterung bzw. die Ahnung hat, dass da etwas sein könnte, dann geht sie auch gut und ausdauernd.
Das Problem ist eher (vor allem eben auf Prüfungen), dass sie bestimmte Gebiete ziemlich schnell abgecheckt hat und dann halt nicht mehr geht, wenn dort nichts interessantes ist. Das "Problem" hatten wir auch auf der JZP. Das war einfach ein langweiliger Hochwald wo man auf den ersten Blick gesehen hat, dass dort nix ist. Und in solchen Situationen muss ich sie (zumindest eben auch im Hinblick auf die HZP) dazu bringen trotzdem zu suchen und vor allem auch weit zu suchen.
Und das gestalten sich im Moment etwas schwierig.
Momentan ziehe ich ihr immer Schleppen in einiger Entfernung vom Startpunkt, sodass sie bei der Suche eben irgendwann auf die Schleppe trifft und verinnerlicht, dass sie immer etwas findet.
Die Entfernung von mir zum Schleppenbeginn würde ich dann immer weiter vergrößern.
Hier mal noch ein Video von dieser Woche, da hat es schon ganz gut geklappt.
Aber vielleicht hat ja noch jemand eine weitere Idee, wie ich das aufbauen kann.
Ich glaube, das ist wieder so ein Punkt wo die Vereine dieselbe Bezeichnung für verschiedene Dinge verwenden.
Bei den Bracken wäre Riemenarbeit auf der Schleppe z. B. am kurzen Riemen ohne Anschuss sondern mit ansetzen. Schweißarbeit wäre dann am langen Riemen, u. U. mit freier Anschusssuche je nach Prüfung. Bei der Schleppe wird das aber nie gemacht.
Bei uns gibt es auch kein "Anschusssuchen" bei der Schleppe. Da wird immer angesetzt, frei oder mit Ablaufleine, am Riemen wird nicht gearbeitet.
Wie würdet ihr denn nochmal gezielt das Stöbern üben? Ich habe mit Gypsi ja im Moment ein wenig das Problem, dass sie etwas kurz ist.
Alles anzeigenIch hab eine Frage, wie würdet ihr einen Hund auf eine Schleppe ansetzen, deren Anschuss der Hund selbst finden muss?
Laut BLP-PO wird das Gebiet nur grob gezeigt in dem der Anschuss ist. Es kann zwischen 15x15 und 30x30m groß sein. Die Richtung der Schleppe ist auch nicht weiter vorgegeben. Kann also sein, dass sie im 90° Winkel weg geht von diesem Gebiet.
Bisher habe ich es so gemacht, dass ich Leo die Leine rumgelegt habe wie bei einem bekannten Anschuss, habe Richtung Boden gezeigt und Such gesagt. Meiner Meinung nach versteht er durch dieses immer gleiche Ritual sehr gut, dass jetzt ne Schleppe kommt.
Wenn ich das bei einer selbstständigen Anschusssuche so mache, passiert es gern, dass Leo übers Ziel hinaus schießt. Er findet sich dann schon ein, aber ich hätte irgendwie gern eine etwas konzentriertere Anfangsarbeit. Gleichzeitig bin ich super froh bei ihm, dass er sich so arbeitsfreudig zeigt und wenn er damit Erfolg hat könnte es mir theoretisch ja egal sein.
Ich denke aber, dass die Richter das lieber anders sehen würden.
Wie würdet ihr das handhaben?
Was meinst du mit "übers Ziel hinaus schießt"?
Die Anschusssuche mit der Feldleine unterstützen könnte ich mir als Variante vorstellen. Müsste dann nur schauen wie ich ihn an einer längeren Leine loslassen kann. Will nicht, dass er sich damit verheddert.
Die Schleppe hat keinen Anschuss.... die wird angesetzt und dann die Ablaufleine losgelassen..... zum sauberen Arbeiten beim Training kann man die auch mal an der Schleppleine arbeiten, die bleibt dann dran, dann musst du mitlaufen.
Anschusssuche macht man beim Schweiß, dann ist ja eh der Riemen dran.
Laut PO der DRC wird es dort aber so gemacht. Also "Anschusssuche " und anschließendes Arbeiten der Schleppe.
meins wäre es nicht, aber ich brauche auch keinen Jagdhund für englische Wochen.... bei mir hängen keine ethischen Fragen fürs Wild dran und es gehen auch keine hochwertigen Lebensmittel (für die ja immerhin ein Tier gestorben ist) dran.... wenn ich eine Schweißfährte lege, liegt am Ende kein Tier, welches womöglich leidet......
Aus meinem Verständnis gibt es in der Jagd NICHTS wichtigeres als Schweißarbeit.... dafür wird immer der beste Hund genommen.... und irgendwie ist die Ausbildung von Jagdhunden daher auch immer praktizierter Tierschutz für das Wild, daran muss sie sich messen lassen.
So sehe ich das auch. Jagdhundeausbildung ist eben etwas anderes als der "normale" Hundesport. Hier hängt so viel mehr dran, daher ist es eben auch so, dass hier bei der Ausbildung eben mit mehr Druck gearbeitet wird und teilweise auch gearbeitet werden muss. Da geht es eben nicht nur um Spass.
Verfolgt von euch jemand die FB Lives vom Deutsch Drahthaar Zwinger vom Jura Grund? Wie ist so eure Meinung dazu?
Ja, ich schaue es nicht regelmäßig, aber ich gucke immer mal rein. Das Video mit Uwe Heiß habe ich auch geschaut.
Ja so 100% meins ist es nicht, aber man kann sich ja schon das ein oder andere raus ziehen.
Zu der Bracken-PO:
AP (Anlagenprüfung): Art der Suche, Laut, Schussfestigkeit, besondere Verhaltensweisen.
Art der Suche: Geprüft wird auf Fuchs oder Hase auf abgestecktem Areal. Bracke wird geschnallt und muss systematisch Suchen. Bewertet wird wie weit sich die Bracke löst und wie systematisch sie sucht.
Laut: bewertet werden Fährtenwille, Sicherheit, und Fährtenlaut. Bracke soll hartnäckig die Fährte verfolgen und zuverlässig zur Fährte zurückkehren wenn verloren. Bewertet wird die Zeit, die die Bracke auf der Fährte bleibt. Beim Laut gibt's die Bestnote nur bei zuverlässig Fährtenlauten Hunden. Waidlaut und Sichtlaut werden vermerkt.
Schussfestigkeit: wie unbeeindruckt der Hund durch die Schussabgabe ist, während sie frei sucht. Im Idealfall muss sie auch noch abrufbar sein.
Die Anlagenprüfung ist ja ähnlich wie bei uns. Nur, dass wir eben noch zusätzlich das Wasser haben.
Bei uns war eigentlich nur die Hasenspur im vorhinein ein "Problem", da wir hier eben auch nur sehr wenige Hase (und wenn dann eben im Wald und nicht auf dem Feld) haben. Das hat das Üben schon ziemlich schwierig gemacht.
Wenn darunter verstanden wird, dass der Hund nach dem Lernen auch Mal muss wenn er nicht will,
das verstehe ich darunter.....
Ich auch, und ich habe auch kein Problem mit Zwangsapport an sich, da ich eben der Meinung bin, dass der Hund, vor allem eben als zumindest Teilzeit-Gebrauchshund auch funktionieren muss.
Andererseits sehe ich (auch als ich gestern mal bei einer Übungsgruppe des JGV zugesehen habe) besonders beim Apport zu viel Gewalt und einfach kein fair aufgebautes Training. Das sieht man allerdings leider häufig in der Jagdhundeausbildung.
Ich selbst (und das ist nur meine persönliche Meinung) bin durchaus der Meinung, dass ich auch mit Zwang und "Bestrafung" arbeiten darf, aber eben nur dann, wenn ich sicher sein kann, dass der Hund die geforderte Aufgabe leisten kann und eben weis, was von ihm verlangt wird. Und das ist eben ganz oft nicht der Fall. Da werden Hunde für Dinge bestraft, die sie überhaupt noch nicht können...
Außerdem betreiben ich die Jagdhundearbeit eben für meinen Hund, da möchte ich auch, dass mein Hund Spass an der Sache hat und Dinge freudig ausführt.