Das ist ja eine super tolle Idee!
Ich wäre auch ganz gerne dabei!
Das ist ja eine super tolle Idee!
Ich wäre auch ganz gerne dabei!
Habt ihr für mich hier Empfehlungen für einen Dummy der zumindest von Außen wasserabweisend ist?
Also damit der sich nicht direkt vollsaugt.
Ich nehme meistens auch die normalen Mystique Dummys. Die sind zwar nicht Wasser abweisend, aber schnell wieder trocken.
Sonst nehme ich auch gerne Entendummys.
Was heißt denn im Büro versauern?
Das ist doch nicht anderes, als zu Hause auch. Der Hund liegt halt da rum und döst. Macht mein Hund auch den ganzen Tag. Auh schonmal 10 Stunden am Stück mit einmal vor der Haustür pinkeln und wieder rein. Da sehe ich gar kein Problem, wenn der Hund diese Situation eben kennt und dort nicht mehr ständig aufdreht.
Wir reden hier von einem Teenager Vizsla der sehr farbige Murmeln im Hirn hat. Und fast 10 Stunden Huta! Ich kann mir nicht vorstellen, dass der danach noch Kapazitäten hat.
Das kann ich mir auch nicht vorstellen.
Alex1978 Wenn ich das so lesen, dann denke ich, dass es dir auch ein wenig an Konsequenz fehlt (das mulitpliziert sich dann nochmal mit einem überdrehten Hund).
Ich habe auch des Öfteren den 11 Monate alten Boxerrüden einer Freundin hier. Und wenn ich das so lese, dann erinnert er mich sehr an deinen Hund. Absolut überdreht, kommt überhaupt nicht zur Ruhe, kennt keine Grenzen und auch keine ruhige Auslastung.
Du hast die Möglichkeit den Hund mit ins Büro zu nehmen. Dann würde ich daran arbeiten, dass du dies auch umsetzten kannst. Das würde meiner Meinung nach (ohne den Hund zu kennen) dem Hund wesentlich besser tun. Dort kann er entspannen und du kannst dann nach der Arbeit noch etwas mit ihm unternehmen. Das stärkt auch euere Bindung.
Erschwerend kommt hinzu, dass der Jungspund mitten in der Pubertät ist, also sowas von mitten drin
. Ich ziehe meinen Hut vor allen Vollzeit arbeitenden Hundehaltern, die ihren Hund alleine halten, also ohne unterstützende Partner oder Familie im Hintergrund. Eine gute Hundepension ist sicherlich eine gute Lösung zur Entlastung um zumindest frei arbeiten zu können, aber die private Zeit ist man - so wie Du es auch beschreibst - durchgetaktet, insbesondere mit einem so jungen Hund der meines Erachtens hormonell in der Hochphase der Anstrengenheit (äh.. gibt es dieses Wort
.. aber Du weisst bestimmt was ich meine ) ist.
Das hilft dir ad hoc nicht, aber vielleicht gibt es Dir Zuversicht! Es wird in der Regel einfacher wenn der Hund seine Hormone sortiert hat, ansprechbarer ist, sich besser fokussieren kann, mehr funktionalle Gehirnzellen zur Verfügung hat. Du klingst reflektiert, bemüht, verantwortungsbewusst.. Du hast auch alle Hilfe in Anspruch genommen die man Dir raten könnte. So bleibt nur ein gut gemeinter Rat von mir, nämlich bei einem anderen Hundetrainer vorstellig zu werden.
Wenn das Training das hinter euch liegt nicht fruchtet, dann habt ihr u.U. noch nicht den richtigen Trainer* gefunden der euch einen gangbaren Weg aufzeigt. Es ist völlig normal, dass der erste Trainer* nicht sofort zu einem passt, vielleicht auch der zweite oder dritte nicht - das hängt ganz von der Qualität der Trainer* in eurer Umgebung ab. Ich würde jemanden suchen der sich auch mit der Rasse auskennt, wenn das nicht schon längst passiert ist. Vizslas kenne ich als Ein-Mann/Frau Hunde und sensibel. Evtl. ist die Hundepension kontraproduktiv, oder oder oder. Und ich denke rassespezifische Auslastung wird ein Thema sein. Ich kenne einige Vizslas die nicht jagdlich geführt werden, aber die bekommen adäquaten (wenn es sowas überhaupt gibt) Ersatz. Macht ihr so etwas in der Richtung, angeleitet von einem Trainer*?
Euch alles Gute!
Danke Dir. Als Ersatz fürs Jagen nutze ich derzeit die Reizangel, was er auch total gerne macht.
Wie nutzt du denn die Reizangel?
Reizangeltraining ist nicht gleich Reizangeltraining.
In der jagdlichen Arbeit ist das Reizangeltraining vor allem zur Impulskontrollenarbeit und zur Üben des Vorstehens genutzt. Da ist nix mit umgeplanten Hinterherhetzten.
Moro von hasilein75
Buri von @BurisHand
Pippavon HyperPiper
Und, auch wenns nicht ins Jagdhundebild passt Tonks von @Brizo
Der gute Mann hat nicht umsonst seinen Jagdschein aufgrund seiner Jagdmethoden abgeben müssen. Den würde ich hier jetzt mal nicht als Beispiel anführen.
Naja so sieht es halt aus, wenn Hunde Sauen binden? Unabhängig jetzt von wem das Video stammt.
Ja, kranke Sauen sollen so gebunden werden. Aber keine gesunden.
Vor kurzem hat ein Jäger, dem ich bei Instagram folge, ein Bild von einem erlegtem Wildschwein gezeigt. Beide Vorderbeine des Tiers sind nahezu zerfetzt und blutig.
Ist es in Deutschland erlaubt, dass die Hunde so heftig zupacken? Oder kann sich ein Tier so schwer verletzen, wenn es flüchtet?
Sauen sind wehrhaftes Wild. Das heißt im Zweifel stellen sie sich auch den Hunden und fliehen nicht unbedingt.
Die Hunde versuchen dann natürlich, dass Wild aus der Dickung zu bringen. Die Hunde die wir dabei haben, also die Spaniel und Bracken und auch die Parsons, sind dabei eher nicht auf Körperkontakt aus (darüber bin ich auch froh) sondern schlagen Alarm, umkreisen sie Sauen und gehen immer wieder von verschiedenen Seiten ran, um das Wild auf die Läufe zu bringen.
Es gibt aber auch Hunde, ich kenne das vor allem von Jagd- und Heideterriern, die wirklich rangehen und sich verbeißen, wenn die Sau nicht direkt flüchtet. Das ist meines Erachtens nach nicht erwünscht (ist eben auch gefährlich).
Bei krankem (verletzten) Wild ist das etwas anderes, da möchte man, dass die Hund das Wild binden, damit der Jäger es dann abfangen kann. Das hatten wir gestern auch. Eine Sau mit Keulenschuss wurde von den Hunde gestellt und konnte dann schnell erlegt werden.
Es ist vor allem für sehr scharfe und triebige Hund schwer zu differenzieren, ob das Wild, was eben nicht flüchtet nun krank ist oder sich nur stellt. Da gehen die dann eben auch schonmal ran.
z.b. hier ab Minute 6 [Edith]
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Der gute Mann hat nicht umsonst seinen Jagdschein aufgrund seiner Jagdmethoden abgeben müssen. Den würde ich hier jetzt mal nicht als Beispiel anführen.
Mal ein bisschen Weg vom aktuellen Thema.
Wir waren heute auf der 2ten Bewegungsjagd für dieses Jahr und es war wirklich beeindruckend.
Wir wahren mir unsere großen Stöberhundgruppe und ein paar Fremdhunden unterwegs (hauptsächlich Spaniel und Bracken und ein paar Terrier).
Das Gelände war wirklich schwer. Große Wiesenflächen, die immer wieder von dichten Schwarzdorn- und Brombeerflächen durchzogen waren. Da hatte man als Mensch kein durchkommen, die Hunde mussten hier die Arbeit machen.
Zu Beginn wurde wir an einer Dickung angestellt. Noch bevor wir die Hunde geschnallt hatte, sahen wir vor uns die ersten Sauen in der Dickung. Als es dann los ging, haben die Hunde direkt 6 starke Sauen hoch gemacht. Von denen wahrscheinlich 3 erlegt werden konnten.
Diese Schwarzdornflächen waren echt der Hammer. Die Sauen hatten darin richtige Tunnelsystem. Für uns als Treiber gab es dort kein Durchkommen. Die Hunde haben echt einen super guten Job gemacht und sind immer wieder rein an die Sauen.
Am Ende hatten wir 16 Sauen und ein Stück Rehwild auf der Strecke.
Ich habe schon lange nicht mehr so viele Sauen gesehen. Ein Schütze berichtet, dass er während des Treibens über 30 Schweine gezählt hat.
Hier herum (westliches Siegerland) wird auch einiges an Mais eingezäunt und das von der Jägerschaft. Der Mais wird hier in meinem Umkreis als Rinderfutter abgeerntet. Wird Silage draus.
Wo kommst du denn her aus dem Siegerland, wenn ich fragen darf?