Also du widersprichst dir (Anschiss= Strafe) und wie genau wird denn belohnt bei euch? Dass die Feldarbeit wie von dir angegeben rein positiv aufgebaut sein soll (was ja nicht stimmt) wäre eine absolute Seltenheit in ganz Deutschland. Das machen einzelne Personen (Anja Fiedler) aber systematisch bei der Vorstehhundausbildung...ganz und gar nicht
Wir trainieren die Jäger das nicht einspringen? Auch immer noch eher über Strafe oder ändert sich das langsam?
Das Vorstehen und vor allem Durchstehen sehe ich auch bei uns in der Ausbildung immer als größeres Problem.
Das Problem liegt meiner Meinung nach besonders darin, dass der Hund bei vielen Methoden keine wirklich adäquate Belohnung bekommt oder am Ende vom Lied eben doch einspringt, weil der Gegenstand etc., der genutzt wird, freigegeben wird (Das ist für mich auch ein Einspringen, sollte ja eigentlich nicht so sein). Wir haben mit unserer Gruppe im letzten Jahr viel in Realsituationen trainiert. Mit Taubenwerfer und auch am Wild. Da ist die Belohnung und auch die Motivationslage natürlich eine ganz andere. Da muss aber eben auch der Grundgehorsam sitzen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Hunde da ganz schnell verstehen, wann sie zu Beute kommen und wann eben nicht. Das hat wirklich gut geklappt.
Strafe in dem Sinne, dass es beim Einspringen eben einen verbalen Rüffel gibt.