Beiträge von kamue

    Also du widersprichst dir (Anschiss= Strafe) und wie genau wird denn belohnt bei euch? Dass die Feldarbeit wie von dir angegeben rein positiv aufgebaut sein soll (was ja nicht stimmt) wäre eine absolute Seltenheit in ganz Deutschland. Das machen einzelne Personen (Anja Fiedler) aber systematisch bei der Vorstehhundausbildung...ganz und gar nicht

    Wir trainieren die Jäger das nicht einspringen? Auch immer noch eher über Strafe oder ändert sich das langsam?

    Das Vorstehen und vor allem Durchstehen sehe ich auch bei uns in der Ausbildung immer als größeres Problem.

    Das Problem liegt meiner Meinung nach besonders darin, dass der Hund bei vielen Methoden keine wirklich adäquate Belohnung bekommt oder am Ende vom Lied eben doch einspringt, weil der Gegenstand etc., der genutzt wird, freigegeben wird (Das ist für mich auch ein Einspringen, sollte ja eigentlich nicht so sein). Wir haben mit unserer Gruppe im letzten Jahr viel in Realsituationen trainiert. Mit Taubenwerfer und auch am Wild. Da ist die Belohnung und auch die Motivationslage natürlich eine ganz andere. Da muss aber eben auch der Grundgehorsam sitzen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Hunde da ganz schnell verstehen, wann sie zu Beute kommen und wann eben nicht. Das hat wirklich gut geklappt.

    Strafe in dem Sinne, dass es beim Einspringen eben einen verbalen Rüffel gibt.

    Wenn Du bitte noch einmal liest, was ich geschrieben habe, wirst Du sehen, dass mir klar ist, dass ich NICHT alles besser weiß. Und ich freue mich über alle hilfreichen Ratschläge. Insofern ist Dein letzter Satz absolut richtig! Und Dein erster Satz falsch ;-)

    Es ist aber nicht hilfreich, wenn hier unterschwellig unzutreffende Unterstellungen formuliert werden. Beispiel DJ: Natürlich ist der Hund noch nicht so weit, jagdlich richtig eingesetzt zu werden. Das weiß ich selbst. Sie und einer der Wurfbrüder waren angeleint dabei. Aber an einer Stelle war das Gelände so, dass die anderen Jäger meinten, ich könne sie jetzt einmal schnallen.

    Schade, dass du auf alle gestellten Fragen scheinbar nicht antworten möchtest.

    Da hast Du "etwas" zu flüchtig gelesen. Bei einer Jagd hätte mir der Hund die Sau direkt vor die Büchse getrieben. Und für ihren Einsatz bei der DJ ist sie von erfahrenen Jägern ausdrücklich gelobt worden.

    Dass Deine Bracke das nicht bringt, liegt vermutlich an Dir?

    Und für alle anderen, die meinen, es besser zu wissen: Unsere Kleine hat im September beim Welpentag im Schwarzwildgatter gezeigt, dass sie wildscharf, aber nicht lebensmüde ist. Ich höre aus manchen Beiträgen Missgunst heraus, weil der eigene Hund weniger gut performt.

    Tut mir leid, da kann ich nur den Kopf schütteln. Hast du dir mal Gedanken über waidgerechtes Jagen gemacht?

    Warum hast du dir einen großen Vorstehhund geholt? Wofür soll der Hund eingesetzt werden?

    Hat der Hund schon Prüfungen gelaufen?

    Warum lässt man einen solchen Hund ohne sitzenden Grundgehorsam frei durch die Gegend stöbern? Was sollt das bitte bringen? Glaube mir, ich habe genug Erfahrung mit der Ausbildung von jungen Jagdhunden, und das geht bei fast allen Vorstehern sowas von in die Hose!

    Mal abgesehen davon, wo lässt du denn Hund denn rumstöbern, wenn du kein eigenes Revier hast?

    Wenn ich als Waffenbesitzer mit Alkohol am Steuer erwischt werde ist nicht nur (wie bei jedem) der Führerschein weg und eine saftige Strafe fällig sondern zusätzlich muss ich die Waffen abgeben. Es gibt nur noch ganz wenige die das riskieren.

    Da habe ich leider andere Erfahrungen gemacht. Mir fällt das leider immer wieder nach Bewegungsjagden extrem negativ auf, wie viel Alkohol dort konsumiert wird. Und die Leute fahren dann nach Hause (oder werden gefahren) und haben ihre Waffe dabei.

    Danke für die Antworten und auch die warnenden Worte. Ich werde gewiss nicht den Fehler begehen, nicht auf erfahrenere Hundeführer zu hören. Allerdings bewege ich mich bereits in einem Umfeld mit erfahrenen Hundeführern. U.a. führt einer davon große Meuten und hat unzählige Jagdhunde ausgebildet und jemand anderes hat sehr viele Schutzhunde ausgebildet.

    Am besten suchst du dir einen JGHV Trainingsgruppe mit erfahrenen Trainern und noch zusätzlich eine "normale" Hundeschule.

    Hat der Hund schon irgendwelche Prüfungen?

    Also wenn man eine Sache mit einem großen Vorsteher nicht machen sollte dann ist es, ihn einfach mal so stöbern lassen. Auch der Sinn, einen solchen Hund auf einer Bwegeungsjagd auf Schalenwild zu führen, erschließt sich mir nicht und es ist meiner Meinung nach nicht waidgerecht. Mal abgesehen davon, was das für ein Bild auf die Jägerschaft wirft...