Beiträge von katzenpfote

    Ich war ja diejenige, die das Abgeben ins Spiel gebracht hat, deshalb ein abschließender Erklärungsversuch.

    Ich habe schon gemeint, dass man dem aufnehmenden TH/TSV reinen Wein einschenken muss. Und ich hab ja schon gesagt - die Möglichkeiten hängen von den medizinischen Umständen und den Kapazitäten des THs ab.

    Aber unsere Hündin z.B. hatte in kurzer Zeit beim Vorbesitzer zwei OPs, da war das Geld zu Ende - hat die junge Frau gesagt, wir (ich bin selber in dem TH tätig) haben uns keine Unterlagen zeigen lassen. Für mich ein Glücksfall - dieser perfekte Hund ist jetzt meiner, und die Kosten für eine zweite Gesäugeleistenentfernung wären kein Problem.

    Und wir hätten ja auch nein sagen können - viele THs sind ja nicht zur Aufnahme von Abgabetieren verpflichtet.

    Dinge verschweigen, herbeilügen und verschweigen sind immer Scheiße, unfair allen Beteiligten gegenüber und grundsätzlich abzulehnen.

    Aber es ist halt unmöglich, da eine allgemeingültige Aussage zu treffen die genauer ist als ‚Jeder wie er kann‘. Ich kann den ganzen Winter über in Sneakern und Jeansjacke unterwegs sein, um dem Hund die Medis zu zahlen - aber ist es moralisch vertretbar, das meinem Sechsjährigen auch abzuverlangen? Setz ich meine 86-jährige Mutter vor die Tür des Hauses, in dem sie seit 60 Jahren lebt, weil sie es mir überschrieben hat und ich es nun verkaufen muss um die 26000 Euro meiner TK-Rechnung zu begleichen, weil das Auto schon für den Beinbruch meines Pferdes im letzten Jahr weg musste?

    Denn auch wenn das Extreme sind (und sicher selten), schließt ein „ich würde alles tun“, „ich würde niemals ein Tier einschläfern weil“ sie doch mit ein.

    Klar hängt es von den Krankheitsumständen ab. Und vernünftige Tierschutzvereine behandeln Tiere in ihrer Obhut ja auch. Aber klar geht es nicht immer.

    Ich wollte nur zeigen, dass es einen Weg zwischen ‚ich verkaufe mein Haus‘ und ‚ich lasse das Tier elend verbluten‘ (sehr polemisch) eine andere Variante gibt. Es gibt auch Tiertafeln u.ä., an die man sich wenden kann.

    Ich finde das überhaupt nicht verwerflich. Im Gegenteil würd ich bei jedem Tierheim/jeder Orga sogar erwarten, dass da final ein TA drauf guckt, bevor ich den Hund nehme.

    Warum sollte das bei einem Privatverkauf anders sein?

    Genauso, wie ich als verantwortungsbewusster Verkäufer über die medizinische Vorgeschichte informieren würde, kann ich doch den Hund dann einmal zum TA bringen - ob da jetzt ein Gutachter zur HD-Auswertung herangezogen wird oder der Haus-TA einmal bestätigt ‚augenscheinlich fit‘, ist ja dann eine Frage von Absprachen.

    Ganz ehrlich, du solltest dich mal mit einem Facharzt über deine Fixierung unterhalten

    Wenn die Hunde in deinem Umfeld alle friedlich und freundlich sind, ist das schön. So ist es aber nicht überall, das ist auch nicht realistisch.

    Aber es gibt eine Menge Stufen zwischen „friedlich und freundlich“ und „Tötungsabsicht“.

    Ganz ehrlich, du solltest dich mal mit einem Facharzt über deine Fixierung unterhalten

    Wenn die Hunde in deinem Umfeld alle friedlich und freundlich sind, ist das schön. So ist es aber nicht überall, das ist auch nicht realistisch.