Ich bin seit kurzem ungefragt Gassigeherin für einen fünfjährigen Terrier geworden. Aus Zeitgründen nehm ich sie meist mit, wenn ich mit meiner gehe.
Mittags 40 Minuten im Wald, keine Begegnungen mit irgendwem; meine läuft frei, die „Neue“ ist nicht ableinbar also gaaaanz klassischer Spaziergang, pinkeln, schnüffeln, sonst nix.
Wenn wir wieder im Auto sind, ist meine zwar zufrieden, die würde aber auch noch zwei Stunden weiterlaufen. Die „Neue“ schläft im Sitzen ein, die ist körperlich fix und foxi. Wenn sie zurück bei der Besitzerin ist, schießt sie wie gaga durch die Wohnung und kläfft gerne mal fünf, zehn Minuten durch. Geistig total drüber.
Also - ja, die kann ich mit bloß Spazierengehen problemlos aus- und auch total überlasten. Ist aber kein gutes Zeichen und hat sicher mit dem Zwangsdasein als Omahund zu tun.