Beiträge von katzenpfote
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Sorry, dass ich da jetzt so nachfrage - bin ja auch eher im TH unterwegs - aber ich wiederhole das ‚wieviele‘?
Örtliche Tierheime im Ruhrgebiet können ja locker so sechs, sieben sein, in ländlichen Gegenden zwei… und mehrere Orgas können drei sein, oder auch zwanzig.
Mein Fragehintergrund ist folgender - allein unterm Deutschen Tierschutzbund gibt es über 700 einzelne TSV mit über 500 Tierheimen, dazu kommen die städtischen Tierheime und selbständige Vereine.
Auf dem anderen hier diskutierten Ast des Tierverkaufs stehen rund 8000 VDH-Züchter, dazu kommen die seriösen Dissidenzler (bewusst nicht die in- und ausländischen Massenvermehrer).
Will sagen, die allermeisten Menschen hier haben nicht annähernd die Basis um sagen zu können ‚Züchter sind so‘ und ‚Tierheime sind so‘.
Man kann über eigene Erfahrungen reden, aber absolute Statements sind leider nicht unbedingt objektiv wahr.
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Ich muss jetzt mal fragen, ich lebe ja auch in ner Bubble, was das angeht - von wievielen Tierheimen/Vereinen redet man denn da?
Ich habe persönlich nur zu zwei Züchtern Kontakt gehabt, die waren komplett unkompliziert, aber ist natürlich null aussagekräftig.
Und ansonsten kenn ich nur eine Auslandsorga und sechs deutsche THs gut genug, um da Aussagen über das Vermittlungsverhalten zu treffen - bei wievielen hast du denn schon sowas erlebt, Samjuel ?
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(…) Denn mal ganz ehrlich: Ihr wollt Hunde vermitteln. Ihr seit im Endeffekt Verkäufer.
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Ihr habt die Hunde und wollt sie vermitteln, aber gleichzeitig ist alles so "Aber was wäre wenn noch ein besserer Mensch kommt?" plus oft genug persönliche Vorurteile und so findet man dann halt wieder und wieder und wieder Aufrufe für Hunde die 2, 3, 5 Jahre schon im Tierheim sitzen. Das die Tierheime ja so voll sind.
Also irgendwann sollte man dann auch mal gucken wodran es wohl liegt. Oder halt nicht, klar.
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Weil es beim Züchter im Normalfall eben wirklich "Ich zahle, du gibst" ist und im Tierschutz im Normalfall gerne was von "Adoption", von "Sie unterschreiben hier, aber der Hund gehört eigentlich weiter uns" und auch was von "Bei Verstoß gegen unsere Regeln nehmen wir ihnen den Hund wieder weg" dabei ist.
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Beim Tierheim bekomme ich je nachdem ja nichtmal ne Antwort auf irgendwas ehe ich nicht zig Angaben vorgewiesen habe.
Bei der Forderung von Bella wäre es ja so das ich nichtmal wüßte ob da überhaupt ein Hund sitzt der passen könnte, ich müsste also blind zig Daten rüberwachsen lassen.
Mal davon ab wie übergriffig das ist, Datenschutz gibts ja auch noch....
Genau aus dieser Perspektive kam ja mein Vorschlag.
Kennenlernen des Menschen. Gucken wir er mit dem Hund umgeht. Mit dem Menschen sprechen, normal halt.
Nicht nur einmal, mehrfach. Erstkontakt, Telefonat, ein Besuch, ein zweiter Besuch.
Das okay vom Vermieter und Adresse fürn Kaufvertrag.
Aber das geht nicht als Tierheim, weil man ja bundesweit vermittelt. Und die Tierheime miteinander nicht arbeiten können.
(Kürzungen/Hervorhebung von mir)
Ich finde die Antwort wahnsinnig verallgemeinernd. Wie oft les ich hier, was man beim Züchtergespräch fragen/sagen/nicht fragen soll. Bloß nicht nach dem Preis fragen, das schickt sich nicht. Was bring ich zum Gespräch mit? Kuchen? Oh je, wenn der Züchter allergisch ist… klingt immer mal wieder nicht nach gechilltem Geld-gegen-Hund.
Und wie oft schlagen hier Leute auf, die ohne Offenbarungseid doch irgendwie legal an nen Tierheim-Hund gekommen sind. Klingt also nicht nach nackt-machen-ohne-Gegenleistung.
Es gibt solche und solche an beiden Märkten - übrigens auch bei Käufern, die sich entweder ausgepresst fühlen oder einen Verein für unseriös halten, weil sie nach nur einem Gespräch die Zusage kriegen.
Und das fett-gedruckte versteh ich nicht. Bundesweit verkaufen tun doch viele Züchter auch, oder? Und inwiefern können Tierheime nicht zusammenarbeiten bzw in welchem Bereich sollten/müssten sie es deiner Meinung nach tun?
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Na, dann umso besser. Dann verstehe ich nur nicht, wozu das Extra-Gesetz nötig war - kaputte Sachen werden ja überall weggeworfen, macht dann für mich keinen Sinn… aber egal.
Danke für das Schließen der Bildungslücke, dann ist der Versandhandel ja doch besser als sein Ruf…
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Lustigerweise haben wir gerade mit „ach, den kenn ich privat, der kann mitnehmen, was er will“ die miesesten Erfahrungen gemacht…
Ja, keine Ahnung, wie man das erklären soll. Stellt euch halt vor, ihr müsstet euren eigenen Hund weggeben und würdet ihn irgendwo inserieren.
Was wurdet ihr die Person fragen/was wissen wollen? Würdet ihr den Hund dem nächsten mitgeben, weil er sagt ‚ich hab mir das gut überlegt, und Arbeit/Vermieter klappt auch‘, oder würdet ihr nicht vielleicht auch wissen wollen, wie?
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TanNoz Ich nehme aber an, ihr seid kein Großkonzern mit Milliardenumsatz. Wenn die Versandhäuser das grundsätzlich anders handhaben würden, wäre das Kreislaufwirtschaftsgesetz nicht nötig gewesen.
Und eine Bekannte hat vor Jahren bei jedem Stück Designer-Klamotte das sie bestellt hat, angegeben, es sei nicht angekommen. Da kam x-fach kommentarlos ein zweites, und beim Postboten hatte auch keiner nachgefragt. Der ökonomische Schaden war also wohl nicht groß genug.
PS: Jetzt grad auf die Schnelle diesen Artikel von 2020 dazu gefunden:
Das machen Amazon, Otto und Zalando mit euren Retouren — ein neues Gesetz will die Händler zu mehr Transparenz verpflichtenEin neues Gesetz will die Entsorgung von Retouren verhindern. Zu viel Neuware und zurückgesendete Ware wird weggeworfen, kritisiert die Umweltministerin.www.businessinsider.de -
Bei weitem nicht alles.
Also gerade Amazon bekleckert sich da wie immer nicht mit Ruhm, trotz anderer Gesetze:
Das machen andere Versandhäuser auch so. Steht doch keiner bei Zalando, packt Päckchen aus und sortiert den Kram wieder in die Industrieregale… was eine bizarre Vorstellung.
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Bei uns kommen schon recht viele Leute rein und wollen ‚mal gucken‘ - vor Corona ging das auch, und danach gab‘s Gespräche. Seit der gloriosen Zeit der Kontaktbeschränkungen geht’s andersrum - erst grobes(!) Gespräch, dann Vorschläge.
Viele Leute fangen nämlich bei ‚ich hätte gern eine Hündin, am liebsten braun und kurzhaarig.‘ an, da tut ein erster Check sicher not.
Eben genau wie hier im DF, wo Rassesuchende oft sehr viele Fragen beantworten müssen, damit man ihnen eine sinnvolle Rasse vorschlagen kann.
Rückrufen machen wir mWn nach übrigens nicht - da müsste man ja jahrelang x Nummern und Infos aufbewahren, im Hinterkopf haben ‚ach, da wollte doch jemand so einen Dalmi‘ usw.
Zum Thema ‚geht das TH nichts an‘ - wir fordern eine schriftliche Bestätigung vom Vermieter ein; auch eine Privatsache, aber auch da macht Schaden klug: Oft genug kam ein Hund zurück, weil der Vermieter dann doch den Hund zu groß/schwarz/laut/dreckig findet… und viele(!) Leute fangen dann eben nicht an, mit Anwälten zu arbeiten oder umzuziehen, die geben den Hund dann eben zurück…
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Hier gings ja auch um Anzeigentexte, hier mal ein Beispiel

Tierheim Gelnhausen - YoshiIch finde das ja tatsächlich etwas unglücklich von den Bildern
Also klar, den Hund kriegt man jetzt auch nicht weniger süß fotografiert als er ist, aber wenigstens ein Bild mit Maulkorb hätte den Text vielleicht etwas verdeutlicht.Ehrlich - wenn du Leute hast, die diesen Text lesen und dann denken "das krieg ich bestimmt hin", deren Auge ignoriert auch den Maulkorb. Der Hund in meinem Profil kann auch mit großem Stahlmauli richtig heftig drohen, und die Leute stehen davor und sagen "Aber das ist doch ein Goldie..."