Nu ja, aber die TE hat ja durchaus geschrieben, dass sie Grenzen setzt und auf Gassigängen auf ihre Hunde einwirkt. Sie lässt sie ja nicht einfach machen, und je nachdem, wo man ist, kann man 100m locker überblicken.
Beiträge von katzenpfote
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Zumal von der Begriffsdefinition ausgehend „nur positiv“ ja lediglich aussagt, dass dem Hund auf jeden Fall etwas zugefügt wird - ob Belohnung oder Strafe.
Daher stört mich idR schon der Begriff. Was die Leute ja meinen ist „ohne Strafe“, wobei negative Verstärkung für den Hund ja ebenso unangenehm sein kann… und auch das ist mE im Lern-Alltag nur schwer umzusetzen.
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Und wie kann man sich einen Alltag mit Hund vorstellen der fast gar keine Kommandos kann? Ich nutze allein beim Spaziergang dreimal den Rückruf, Schau, Sitz, Warte, Platz, Bei mir,…
Ein schönes Beispiel dafür, wie unterschiedlich Mensch-Hund-Gespanne funktionieren.
Meine Hündin kann - im Sinne von auftrainiert - nur ein einziges Kommando: Warte. Das bedeutet ‚Bleib da stehen, wo du bist, bis ich auflöse.‘ Rein über positive Belohnung aufgebaut.
Sie reagiert auf andere Worte auch, aber eher wegen der Tonlage (oder weil sie der klügste Hund der Welt ist) - etwa „mach ma langsam“ oder „bleib mal hier“.
sonstige ‚Positionskommandos‘ hab ich noch nie gebraucht - wüsste auch nicht, warum es für mich einen Unterschied machen sollte, ob sie irgendwo sitzt, steht oder liegt, so lange sie da bleibt.
Ich hab auch kein Abbruchkommando - aber sie reagiert ganz exzellent auf einen bestimmten Tonfall, nämlich einen sehr entspannt missbilligenden „nee, lass das mal“ oder „ähäh“. So gesehen positive Strafe - da sie darauf sofort perfekt reagiert hat, gab es keine Chance, das mit Leckerchen aufzubauen.
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Zum Irischen Wolfshund: „Gentle Giants“ mit einem oft ziemlich brutalen Jagdtrieb, der auch vor Kleinhunden nicht halt macht.
Die Sennenhunde würde ich rauslassen, bei den Bernern seh ich zwar hier in der Gegend gelegentlich eine fast zierliche Hündin (in Relation), aber die Rasse wird inzwischen viel zu riesig und pelzig gezüchtet, und Krebs ist ein Riesenthema. Und die Großen Schweizer kenne ich als ziemlich eigenständig und durchsetzungsfähig, definitiv keine Anfänger-Hunde.
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Edit - redundant
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Ich kenne kaum Wolfhunde, aber ich habe sehr viel mit Wölfen und Mischlingen (F1-F3) aus Haustierhaltung zu tun gehabt, in den USA.
Und für mich ist spannend zu lesen, dass Leute Hunde kaufen, die möglichst wolfsähnlich sein sollen, und dann viel Arbeit reinstecken, damit sie nicht so wolfsähnlich sind… Ich kenne von ‚drüben‘ auch nur die Nicht-alleine-Bleiber, Ausbrecher, Nicht-Mitarbeiter, Fremde-nicht-Möger…
Ich bin auch gespannt, was die positiven Aspekte sind.
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Na ja, wenn ich in einem anderen Wirtschaftszweig oder Hobby 22000 euro Umsatz (nicht Gewinn) mache muß ich auch Umsatzsteuer zahlen. Warum dann nicht auch ein Züchter?
Müssten Züchter auch tun.
Die Frage ist nur - Würdest du dir von einem Züchter, von dem du kaufen willst, die Steuerunterlagen zeigen lassen?
Oder - wenn dir sowas wichtig ist, fragst du beim Flohmarkt/Wochenmarkt/Etsy-Händler, welche Steuern er bezahlt?
Ich ehrlich gesagt hab darüber bis zu diesem Moment noch nie nachgedacht.
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Da hast du wahrscheinlich einen Posten vergessen, nämlich
welchen Preis gibt der Markt her.
Dass der Markt das regeln kann sieht man ja auch bei den Gebrauchshunden.
Stimmt. Aber dann ist da halt immer noch keine Moral involviert.
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Ich sehe da gar keine moralische Diskussion - bei ob bei Konsumgütern, Hobbyartikeln, oder bei Heimtieren: Ich produziere was, stelle was her, dann schreibe ich da einen Preis dran. Wenn die Kunden den bezahlen, super.
Wenn nicht, hab ich hoffentlich andere Käufer, oder ich bleibe auf der Ware sitzen.
Natürlich sind manche Dinge davon ausgenommen - nämlich nötige Dinge (Mieten, Medikamente usw). Dazu zählen aber weder Tiffany-Lampen noch Hunde. Auch keine Sporthunde.
Beispiel: Hab letztens auf nem Mittelaltermarkt einen Gürtelhändler gesehen. Standen 60€ dran, und ich sah diverse Leute nach geglücktem Kauf damit weggehen.
Ich weiß, die Schnalle kostet 3€, der Riemen höchstens 7€, die zwei Nieten sind im Centbereich. Arbeitszeit? Fünf Minuten.
Ist der Kollege jetzt unmoralisch, bei einer Gewinnmarge von ungefähr 300% (angenommener Stundenlohn von 100€)?
Zwingt er Leute zum Kauf? Nein. Also - wo ist das Problem?
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Das legt die Vermutung nahe, daß ein Teil der Unfälle wohl eher an der Dummheit der Menschen liegen als am Hund an sich....

Dann lies die Liste der Vorfälle unter den Artikeln, die hier verlinkt wurden.
Du meinst wahrscheinlich etwas anderes, aber im Hinblick auf die Opfer klingt das sehr zynisch.