Aber „braucht“ man denn z.B. als Hündinnen-Halter so viele Ausstellungen?
Als Rüdenhalter, okay, so als Werbung. Aber wenn ich ne zugelassene Zuchthündin hab, dann ist es das doch (vom ‚müssen‘ ausgehend) gewesen. Oder versteh ich das falsch?
Ich verfolge ein bisschen die Leonberger, und da gibt‘s zwei Rüden, die stehen ständig in den Deckmeldungen - da kann mir doch keiner erzählen, dass das der Verbesserung der Rasse dient… es gibt Züchter, die machen zwei Würfe, behalten aus jedem einen Wurf und hören dann auf.
Gibt es nicht einfach „ich find Hundezucht spannend und mag das Erlebnis, von der Zeugung bis zum Auszug dabei zu sein“?
Dann können die Leute doch Geld verdienen, wie sie wollen. Den Hunden geht es doch trotzdem gut, solange sie adäquat versorgt sind - die wissen ja nicht, ob ihr Dasein Hobby, Broterwerb oder heldenhafter Beitrag zur Bewahrung von Kulturgut ist… ich versteh diese ganze Debatte überhaupt nicht.