Beiträge von katzenpfote

    Sehr viele Kinder sind mittlerweile leider extrem wählerisch bei dem was sie essen.

    LG

    Franziska mit Till

    Was glaubst du woher das kommt?

    Ich höre das auch immer wieder. So viele Eltern die erzählen, dass sie dem Kind etliche Dinge anbieten, es aber nur ganz bestimmte Sachen essen will, 3 Tage später dann aber was nicht mehr mögen. Extra Ausstechformen für z. B. Brot kaufen, dass dann aber auch nur 2 Tage gegessen wird. Ich musste auch nie etwas essen was ich nicht mochte, aber ich hab doch eher das Meiste gegessen. Jetzt höre ich im Verwandten-Bekannten-Kollegenkreis immer wieder, dass zig verschiedene Sachen angeboten werden, das Kind aber davon nichts essen will.

    Was ein Blödsinn.

    Ich war bis weit in meine Teenager-Jahre sehr wählerisch, und meine kriegs- und armutsgeprägte Oma, die bei uns für‘s Essen zuständig war, hat sicher niemals Brot-Ausstechformen gekauft. Und bei uns gab es auch nicht nur Chicken-Dino-Nuggets.

    Ich fand einfach sehr lange viele Texturen richtig enorm eklig, und war dadurch quasi Neophobikerin, was Essen angeht. War übrigens ein gigantischer Stress-/Angstfaktor für mich, wenn wir nicht zuhause waren, weil ich immer Sorge hatte, dass es jetzt was ‚ekliges‘ zu essen gibt und ich dann so tun muss, als hätte ich keinen Hunger, um das zu vermeiden…

    Manchmal sind Kinder einfach seltsam, ohne dass man den Eltern sagen darf „Selbst schuld“.

    ich fühle mich wie das 5. Rad am Wagen.

    bin mittlerweile mit meinen Nerven und dem Latein am Ende. Ich fühle mich schlecht und als Versagerin

    Mein Ansatz wäre, zu überlegen, wie ein Tierchen von 2 Kilo es schafft, mich in meinem Selbstwert so zu treffen, dass ich mich insgesamt so dermaßen abgewertet fühle.

    Das finde ich auch echt krass… das ist ein Hund - und du hast das Gefühl, du bist in deiner eigenen Beziehung das 5. Rad?

    Warum habt ihr denn den Hund eigentlich gekauft, also, was hast du/habt ihr euch davon versprochen?

    Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, warum pflanzenfressende, große Haustiere (z.B. Pferde) deutlich länger leben als große fleischfressende Haustiere (z.B. Hunde)?

    Tiere in Gefangenschaft (Zoos) leben generell länger als in Freiheit (intuitiv hätte ich früher das Gegenteil gedacht).

    Also eeeeigentlich müsste nach all den Jahren der Domestikation und med Versorgung / Obhut der Haushund wesentlich älter werden als ein Wolf. Ist aber nicht so :thinking_face:

    Man muss da aufpassen, was man mit Lebenserwartung meint - Wölfe in Menschenhand können genauso alt werden wie gleichgroße Haushunde, kenne da auch Exemplare, die die 16 Jahre erreicht haben.

    In der freien Wildbahn könnten sie das vermutlich auch, aber da setzt mal in erster Linie die mangelnde medizinische Versorgung eine Grenze, die die durchschnittliche(!) Lebenserwartung deutlich absenkt.

    Ist wie bei dem berühmten Beispiel der Menschen im Mittelalter. Homo sapiens konnte da schon 70, 80 Jahre alt werden.

    Aber eine enorm hohe Kindersterblichkeit und die mangelnde medizinische Versorgung haben die durchschnittliche(!) Lebenserwartung auf die rund 35 Jahre gedrückt, die heute durch die Köpfe geistert.

    Allgemein halte ich die Erklärung, dass die Tierarten in der Wildform unterschiedlich hohen/intensiven Stressleveln ausgesetzt sind, für die naheliegendste Erklärung (bin aber totaler Laie), woher die verschiedenen Lebensspannen verschiedener Arten kommen.