Ich wüsste ja bei diesem Thema gerne mal, was Nicht-Hundehalter über neue Regularien denken.
Wenn ich im Bekannten-/Freundeskreis gelegentlich erzähle, was hier so gefordert/bedacht wird, ist die Reaktion idR „Und wieso?“
Ich wüsste ja bei diesem Thema gerne mal, was Nicht-Hundehalter über neue Regularien denken.
Wenn ich im Bekannten-/Freundeskreis gelegentlich erzähle, was hier so gefordert/bedacht wird, ist die Reaktion idR „Und wieso?“
Ich glaube halt einfach gar nicht mehr an die Heilswirkung von Führerscheinen und Tests.
Die allermeisten Ärgernisse entstehen doch eben nicht durch reißende Bestien, die nur die bestgeschultesten Profi-Halter führen können, sondern durch die mehr oder weniger harmlosen aber unerzogenen TutNixe und Halter, die finden, sie müssten auf ‚Leinen Sie Ihren Hund an!‘ nicht reagieren - wer glaubt denn wirklich, dass solche Leute rücksichtsvoller werden, wenn man ihnen sagt, dass sie rücksichtsvoll sein müssen? Im Leben nicht.
Der Straßenverkehr - abgesichert durch aufwändige Führerscheine und vergleichsweise engmaschige Kontrollen - ist dr beste Gegenbeweis, und da hat der Halter/Fahrer ja ne eingebaute Kontrolle, das Ding muss ja nicht mal erzogen werden.
Echt? Hier wohnen fast 20 Stück, und ich hätte gedacht, dass die quasi die letzte Art ist, die Schutz braucht…
Ehrlich gesagt würde ich nicht einen Hund zu einem Kleinkind aufnehmen, bei dem man nicht weiß, wie er mit Kindern ist - schon gar nicht, wenn die Orga ihn nicht im Falle eines Falles zügig zurücknehmen kann.
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Unsere wäre schon panisch geflohen bei so einer krassen Attacke…
Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass wir mit dem zunehmenden Risiko durch unsachgemäß geführte Hunde einfach werden leben müssen, wenn wir nicht in übertriebenem Maße in die Grundrechte eingreifen wollen.
Wieso die Grundrechte?
Unser gesamtes gesellschaftliches Miteinander wird durch Regeln, Verordnungen und Gesetze geregelt, alles basierend auf den Grundrechten.
Unterschiedliche Anforderungen erfordern dabei unterschiedliche Regularien - am Beispiel Führerschein
Ich glaube, dass ein Hunde-Führerschein nichts ändern würde. Selbst unter Autoführerschein-Inhabern gibt es ja solche, die das Gelernte danach ignorieren.
Daraus resultierend - plus die Schwierigkeiten bei der Durchführung von Studien, die eine sinnvolle Aussagen zu evtl gefährlichen Rassen treffen könnten - wäre das einzige übrige Mittel die grundsätzliche weit engmaschigere Kontrolle aller Hundehalter, und da sehe ich Rechte auf Persönlichkeitsentfaltung uU schon problematisch.
Die Pappilions die hier sind sind recht rostig
Was heißt das?
Stimmt wohl. Es wäre eben wirklich mal interessant, wieviele Jungvögel davon betroffen sind, z.B. in ausgehängten Nistkästen…
Das ganze Thema ist megakompliziert, das ist klar.
Und das Hauptproblem ist ja, dass man realistisch gar nichts tun können würde. Wie gesagt, es dürfte ja z.B. in NRW und RLP gar keine ‚Kampfhunde‘ mehr geben - selbst die bestehenden Verbote sind nicht durchzusetzen bzw rechtfertigt der Sachstand offenbar nicht den Aufwand. Also wäre auch der effektive Nutzen einer solchen Studie kaum existent - selbst, wenn rauskäme, dass nur Hunde beißen, deren Großvater mütterlicherseits ein Basset war, wird man nicht alle diese Hunde einkassieren bzw ihre Vermehrung verhindern können …
Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass wir mit dem zunehmenden Risiko durch unsachgemäß geführte Hunde einfach werden leben müssen, wenn wir nicht in übertriebenem Maße in die Grundrechte eingreifen wollen.