Ich würde es vor der Geburt tun. Gründe ohne besondere Reihenfolge:
a) dein Hund hat nichts davon, dein Kind ‚kennenzulernen‘
b) dein Baby wird sich an den Hund auch nicht erinnern
c) dein Hund lässt sich nur schlecht/nicht fremdbetreuen, und du weißt nicht, wie die Geburt verlaufen wird. Ggf müsst ihr/muss dein Baby längere Zeit im KH bleiben, und dann potenziert sich der Stress/die Sorgen ganz erheblich.
d) er hat teilweise keine Lebensfreude mehr, er kann nicht mehr vernünftig Gassi gehen.
e) Du schreibst, du würdest dir Vorwürfe machen. Dazu etwas, das ich hier schon sehr oft gelesen habe: Dass das Leben deines Hundes sich dem Ende zuneigt, hast nicht du entschieden. Du kannst nur entscheiden, wie es enden soll. Und zwar würdevoll und schmerzfrei.
f) Wenn du sowas wie eine Wochenbettdepression bekämst, könnte es schwerer werden, in Bezug auf den Hund eine sachliche Entscheidung zur rechten Zeit zu treffen und außerdem würde sich die Problematik dadurch verschlimmern…
Also, meiner außenstehenden, kinderfreien Meinung nach gibt es eigentlich nichts, was für das Abwarten spricht.