Ich weiß nicht, ob das ne Rolle für das aktuelle Problem spielt.
Wie weit würdet ihr denn den Kreis ziehen für ‚eigentlich Arbeitshund‘? Ein Goldie ohne Jagd? Ein Bernhardiner ohne Hof?
Das sind so die gefährlichen Hunde meiner TH-Zeit, an die ich mich erinnere.
Ist ein Husky, der alles zerlegt, was unter ihm durchlaufen könnte, eigentlich gefährlich oder nur rassetypisch?
Was die Verwahrung von gefährlichen Hunden im TH angeht, ist oft die fehlende Leidensfähigkeit bzw, so möchte ich das eher nennen Leidenslust der Leute ein Thema.
Viele der Langzeitinsassen bei uns sind nicht wirklich gefährlich, sondern bei vertrauten Leuten relativ (da isses) easy zu händeln.
Da muss man eben bei Besuch managen/wegsperren. Da muss man eine Betreuungsperson langsam aufbauen. Da können halt keine Kinder oder andere Tiere im Haus sein. Da kann man halt nicht auf der Couch kuscheln.
DAS sind die Standard-Probleme, die unsere Hunde zu Dauerbrennern macht. Ernsthaft aggressive Hunde, die man schiebern muss oder wo nur ein, zwei Menschen drangehen können, sind superselten.