Beiträge von Vriff

    Mobile Work und Gleitzeit, Adieu Tages- und Wochenstruktur.

    Meistens fahren wir morgens zum Stall und dann arbeite ich. Das ist der Grobplan. Wenn wir morgens nicht zum Stall fahren, gehen wir kurz in den Garten.

    Und dann hört es auch schon auf mit der Berechenbarkeit.

    Für meine Hunde ist es aber auch kein Unterschied, ob ich arbeite, im Forum surfe oder sonst was tue. Es gelten auch immer die gleichen Hausregeln.

    Der Babyhund kommt beim meeten gerne auf den Arm. Das sind Relikte aus Anfangstagen, weil sie da Nichts anstellen konnte.

    Ansonsten plane ich schamlos meine Arbeit um meine Privattermine herum oder mache ein Mittagsschläfchen. Dafür arbeite ich auch oft am Wochenende. Man muss ja auf seine Stunden kommen.

    Einmal im Monat bin ich vor Ort und alle 6 Monate auf Geschäftsreise. Aber auch da behaupte ich, das ist Alltag. Ich fahre häufiger mit Schwiegermutter zum Arzt, mache einen Wochendtrip mit Freunden oder habe keine Lust auf den Hund aufzupassen und Hund muss sowieso alleine bleiben üben.

    Deine Geschichte ist einfach der Klassiker, wie man zum ersten Pferd gekommen ist. Gefühlt 50% aller Pferdehalter haben mal so angefangen. Und jedes Mal ging es schief. Das ist auch überhaupt nicht schlimm, Pläne die sich ändern gehören zur Pferdehaltung einfach dazu.

    Letztes Beispiel ist erst Schlaemmchen mit Frosty. Frosty ist ein toller Kerl und ihr schafft das. Das soll überhaupt kein Negativbeispiel sein.

    Aber es menschelt, das Pferd wird älter, man entwickelt sich weiter, irgendwas ist immer. Ich kenne wirklich keine Geschichte dieser Art, wo es wirklich dabei geblieben ist, dass das Pferd im Stall bleibt und man die Unterstützung bekam, die versprochen wurde.

    Deshalb bleibt nur die Frage übrig, willst du ein Pferd? Willst du wirklich dieses Pferd? Willst du es auch, wenn alles ganz anders kommt als geplant und gefühlt das Doppelte kostet?

    Der Shagyafanclub im df, wer hätte es gedacht, wo sie doch sonst eher zu den unbekannten Exoten gehören. Aber sind halt auch einfach die Vielseitigsten. Wenn ich da so an meine Stute plus Verwandschaft denke. Die hatten alle ihre Nische und haben einfach nur Spaß gemacht.

    Hab ich schon erwähnt, dass ich nicht die Stimme der Vernunft bin? :pfeif: Möchtest du Argumente dafür? :pfeif: Oder soll ich mir auf die Zunge beissen? :pfeif:

    Wäre ich vernünftig hätte ich kein hysterisches, übersensibles, pienziges Dackelpony. Aber irgendwer musste doch endlich mal all diese Klischees erfüllen.

    Nur mal gucken ist mir fremd, soweit kam ich nie, irgendwie hatte ich vorher immer schon ein Pferd.

    Der geht aus verschiedenen Gründen gerade einfach nicht. Mich hat es nur gewundert, dass der so lange zum Verkauf steht. Da muss doch schon ein Haken dran sein. Finde den einfach so richtig nett, sicher nicht Sportler nett, aber Feierabendspaßmobil nett und fair bepreist.

    Eigentlich hättest du nochmal was unkompliziertes, nettes, einfach nur zum Spaß haben, verdient. =) Wollen wir zusammen, nur mal gucken natürlich, zu grauen Ponies fahren? Ab und zu gibt's die auch in rot.. :pfeif:

    https://www.ehorses.de/shagya-araber-…en/2270189.html

    Nur mal gucken :pfeif:

    Für echte Ponys bin ich zu groß und selbst mit gerade nicht existenten Normalgewicht zu schwer. Mein ewiges Problem beim Pferdekauf, ich mag klein und zart, brauche aber Gewichtsträger.

    Nenene, den kauft bitte jemand Anderes. Das Pony wird 30 und ich bin dann endlich vernünftig und suche mir ein anderes Hobby.

    Ich traue mich ja schon nicht eine Freundin zu besuchen, weil die mich auf's Pferd setzt und ich habe mich doch gerade fast ans nicht reiten gewöhnt.

    Das ist auch mein Problem, nach so viel Pech und ehrlicherweise auch Kosten traue ich mich nicht mehr ein Reitpferd zu kaufen. Ich mag nicht mehr jedes schiefe Haar sehen und antrainieren, hoffen und bangen und dann doch wieder auf ewig Krankenpfleger zu sein.

    Meine hatten auch immer so ein Talent, dass man es nie richtig machen konnte. Was gut für die Lunge ist, ist schlecht für die Beine. Was gut für die Beine ist, ist schlecht für den Stoffwechsel und mit dem Magen fangen wir besser nicht an.

    Du merkst, dass du da tief verwurzelt bist, wenn du dich fragst, wovon sie reden. Müssen Neigschmeckte und Zugezogene sein :flucht:

    Lockere saubere Gangarten sind hier selten. Eigentlich nur beim Joggen.

    Trampelschlurf im Alltag. Gern begleitet von hängenden Ohren und seitlichem Schwanken.

    Tiefergelegt schleichen bei Unsicherheit.

    Storchentrab sobald es eine Nacktschnecke geben könnte.

    Froschgalopp beim Spielen. Es ist nur gut, wenn man die Knie seitlich ausklappt und die Hinterbeine überholen.

    Irgendwann läuft sie bestimmt normal.