Beiträge von Vriff

    man liest ja doch recht viel negatives zu Previcox aber ich habe auch die Hoffnung das es keine Dauerlösung sein wird.

    Wo denn?

    Hier hat noch jeder Hund die letzten Jahre Schmerzmittel unter Anderem auch Previcox bekommen und ernsthafte Nebenwirkungen gab es Keine.

    Mitunter schleichend schlechtere Blutbilder. Aber ganz ehrlich Palliativbehandlung und Vorerkrankungen. Bei einem krebskranken Hund möchte ich da eher wenig auf die Schmerzmittel schieben.

    Aktuelle Nebenwirkung ist Futterdemenz. Aber auch da, ich bin ganz furchtbar Inkonsequent geworden. Und nachdem er kein Futter sucht, wie unter Cortison, gibt es halt einen Snack mehr als nötig.

    Für mich wiegt da in den meisten Fällen die gesteigerte Lebensqualität, die Nachteile auf. Hat ja noch Synergieeffekte. Mehr Bewegung = mehr Muskeln = stabiler = weniger Probleme = geringeres Verletzungsrisiko bspw.

    Es ist halt ein Unterschied ob man Dinge, die nicht zum eigenen Hund passen oder die nicht im Alltag vorkommen als für sich selbst egal bezeichnet oder ob man sie als Unfug bezeichnet.

    Mir ist es schleierhaft wie man so viel Regenmimimi akzeptieren kann. Aber wenn man selbst genau so empfindet oder es nicht stört, warum den Hund dann zwingen.

    Sehr beliebt auch Besuch und Klingel. Hier gibt es weder noch. Ich weiß nicht mal, ob sie bellen würde. Aber ich bin mir sehr sicher, in einem normalen Haushalt und sei es nur der Paketbote hätten wir da sicher ein Thema. Schließlich war es harte Arbeit bis sie verstanden hat, dass drei Straßen weiter Schulkinder gehen dürfen, unauthorisiert!!!

    Dafür bin ich nahezu ekelhaft penibel was zum Beispiel Zauntreue angeht. Ist mir wichtig und da wird bitteschön nicht mal die Nase durchgesteckt.

    Ist das echt so ein Thema?

    Früher hatte ich wirklich einen sehr berechenbaren Tagesablauf. Nahezu minutiös und wenn es da doch mal dazu kam, dass Nichts passiert ist waren zwar alle irritiert und man hat ihnen durchaus angemerkt, dass es nicht normal ist, aber mehr als dreimal nachfragen, ob wir wirklich nicht aufstehen und sich dann wieder schlafen legen ist da auch nicht passiert.

    Für mich ist deshalb Pausentage üben unnötig. So ein Hund verschläft doch sowieso einen Großteil des Tages.

    Dann war er aber nicht nötig aus Hundesicht und trotzdem da, ist für mich ein Unterschied.

    Das sind hier Migränetage. Wobei die noch härter sind, Schlafzimmertüre zu und nur zum Lösen, schweigend und ja nicht zu laut atmend an die Ecke.

    Würde ich mir anders wünschen, aber perfekt ist es nirgends und für mich vertretbar. Kommt ja nicht ständig vor und meistens haben sie Glück und der Mann ist da.

    Pausentag = Gartentag. Wobei es bei mir weder im Haus, noch im Garten irgendeine besondere Form von Ansprache gibt. Da darf man sich zu mir legen, dass war es aber auch schon.

    Mein Ziel ist aber, dass Pausentage nicht nötig sind. Ist für mich immer ein Zeichen von, eigentlich war es zu viel.

    Im Alltag ohne besondere Vorkommnisse gibt es das also auch nicht.

    Wobei hier noch nie ein Hund genervt hat. Keine Ahnung, ob das Glück war oder an meiner Ignoranz liegt. Meine Individualdistanz ist zu groß, um ständig am Hund rumzutüddeln.

    Aber Momo mag keinen Dissens

    Nehme ich. Hier lebt das Gegenteil, manchmal habe ich das Gefühl sie diskutiert um des Diskutierens willen. Das Meiste ist ihr nicht mal wichtig. Hauptsache mal dagegen oder so.

    Und das ist ein ganz unsicherer Hund, der so ganz langsam sein Selbstbewusstsein entdeckt. Ich habe da eher das Gefühl, je sicherer sie ist, desto weniger muss sie ausprobieren, ob Regeln wirklich gelten, sondern es ist einfach so und alles ist gut.

    Matschfreie Wege und Gras ist auch die Ausnahme und umgehbar.

    Auf Sand -, Wald- und Schotterwegen braucht man einfach Keine. Wenn da Pfützen sind kann man Schlangenlinien gehen.

    Nur muss ich aktuell seit Wochen über nasse Wiese zum Pferd laufen und langsam nervt es.

    Das finde ich aber beispielsweise total schwierig zu entscheiden. Was ist zu viel? Was ist zu wenig?

    Ganz explizit nicht für den Kopf. Da empfinde ich die Spanne in der man sich bei den meisten Hunden bewegen kann, erstaunlich groß, bevor es Probleme gibt. Egal in welche Richtung.

    Auf der einen Seite möchte ich Grundlagen legen für ein gutes Körpergefühl und einen sportlichen, aktiven erwachsenen Hund. Auf der anderen Seite möchte ich einen Hund im Wachstum nicht überlasten und bleibende Schäden vermeiden.

    Im Gegensatz zu Stress sieht und merkt man das nicht sofort und kann zeitnah gegensteuern.