Beiträge von Vriff

    Das klingt einfach viel zu sehr nach Rosinenpicken, das wird im Alltag nicht so aufgehen.

    Halte ich bei einem fremden Hund, auch wenn er zur Familie gehört, für ganz normal.

    Ich kam noch nie auf die Idee einen Sitterhund zu bürsten, trotzdem sind meine eigenen Hunde gepflegt. Genau so wie ich nur im Notfall erzieherisch eingreife, die Ansprüche an fremde Hunde sind auch viel geringer. Solange sie weder ihre Umwelt noch mich gefährden, macht doch was ihr wollt.

    Hier waren schon pöbelnde Kleinhunde, die wenn sich Begegnungen nicht vermeiden liesen, einfach in eine Tasche kamen zur Pflege, genauso wie Rührmichnichtan Hunde, die ich ohne schlechtes Gewissen, nass und dreckig zurück gebe. Sehr beliebt auch Leinenführigkeit, solange sie mich nicht kopflos durch die Gegend zerren, nicht meine Arbeit.

    Bei meinen Hunden muss ich mich damit auseinandersetzen. Aber bei fremden doch nicht. Fremde bleiben auch immer angeleint, ist mir sicherer so.

    Jetzt mal ganz ernsthaft, es ist doch nicht die Aufgabe oder die Verantwortung der Kundschaft zu kalkulieren, ob sich ein Geschäft für den Anbieter lohnt oder nicht. Erst Recht nicht, wenn es eine Gebührenordnung gibt, die sowohl Dumpingpreise als auch Wucher nicht nur verhindern soll, sondern bis auf klar geregelte Ausnahmefälle verbietet.

    Da kommen wir jetzt zu den Feinheiten. Er hätte dir kein Antibiotikum verschreiben dürfen ohne Untersuchung der Wunde.

    Heißt ganz korrekt wäre allgemeine Untersuchung mit Beratung, in der er dir erklärt hätte, dass er den Hund so nicht behandeln kann, sprich er bleibt unbehandelt oder er wird sediert, Wunde freigelegt, usw.

    So hättest du am Ende entweder eine kleine Rechnung und immer noch einen Hund mit unversorgter Bisswunde oder eine noch viel größere Rechnung, nur damit es korrekt ist gehabt.

    Ich finde da hat der Tierarzt umgangssprachlich mit gesundem Menschenverstand gehandelt und abgerechnet ohne Gesetze zu verletzen. Von Abzocke ist das ganz weit weg eher entgegenkommen seinerseits.

    Ich suche meine Tierärzt:innen nicht nach Preis aus, aber wenn ich die Wahl habe nehme ich den Günstigeren :ka:

    Ich gestehe meinen Tierärzt:innen zu, so zu kalkulieren, wie sie das für wirtschaftlich, richtig oder was auch immer halten. Genauso ist es meine Entscheidung zu sagen, dass ist es mir den Preis nicht wert.Ich

    Ist in jeder anderen Geschäftsbeziehung genauso, nur beim Tierarzt plötzlich nicht mehr. Trotzdem habe ich ein inzwischen langjähriges Team mit entsprechenden Vertrauensverhältnissen.

    In deinem konkreten Fall. Bisher hast du Glück gehabt. Allgemeine Untersuchung war schon immer nur ein erster Eindruck vom Tier und alles was darüber hinaus geht, zum Beispiel Wunde untersuchen ein extra Posten. Sprich der Neue hat einfach nur korrekt abgerechnet.

    Ob man mehr als den 1-fachen Satz angemessen findet, muss man selbst entscheiden, abrechnen darf man mehr, immer. Ich persönlich fand das vor der Erhöhung total ok, dafür ist der Spielraum da, aktuell eher nicht so, deshalb gab es ja unter Anderem die Erhöhung und Überarbeitung.

    Für mich ist das andersrum, ich kann, das ist Voraussetzung, aber noch lange kein Grund.

    Ich bin mir sicher, hier könnte noch ein Hund vielleicht auch zwei mehr leben, aber ich will nicht :ka:

    Das man keine Tiere hält, die man nicht versorgen kann, ist doch eigentlich nicht diskutierbar. Auch wenn es zu oft Realität ist.

    Bulgur/ Kusskuss mit gemüsebrühe aufkochen/aufgissen gescibbelte rächertofu und Kichererbsen Dose gehackte Nüsse ( backabteilung ) rein etwa Sojasoße und goldsaft /sweetchillisose rein rühren fertig wenn Mann Lust hat geht auch Chilli Curry oder Rosinen geschnittener Apfel Tomatenstücke Öl oder was man möchte.

    Cuscus muss nicht mal gekocht werden es reicht ihn mit heißem Wasser quälen zu lasse die Menge weiß ich aber nicht aus dem Kopf.

    Ich lese das, denke mir lecker, aber viiiel zu viel Arbeit :rolling_on_the_floor_laughing:

    Nudeln mit Tomatensauce, zur Not auch Gekaufter. Blätterteig herzhaft belegt ist auch dankbar. Seit Neuestem bin ich Fan von Roggenpizzateig mit Kürbis und Birnen belegt. Aber das mit dem Kürbis ist je nach Kochmotivation schon grenzwertig, man muss den Rest ja auch noch verarbeiten. Gebratene Bohnen, das geht schneller als Brot belegen.

    Weil man gerne Leben um sich hat und zum Team Trubel gehört, weil man gerne mit unterschiedlichen Charakteren zusammenlebt, weil man es schön findet, wenn die Gruppe so groß ist, dass jeder passende Sozialpartner findet, ...

    Und mal ganz ehrlich, niemand braucht einen Hund. Man will die immer haben, auch die meisten privaten Arbeitshunde gehören dazu. Man arbeitet lieber mit Hund, mit Hund mag es einfacher sein, aber wirklich alternativlos nötig, in den seltensten Fällen. Ganz oft ist es auch andersrum, man hat erst den Hund und schafft dann die Arbeit dazu.

    Irgendwie ist doch die Frage, was ist mit dem untauglichen Sporthund, völlig unabhängig von Vielhundehaltung.

    Es gibt Menschen die sich dann trotzdem kümmern und es gibt Menschen, die das nicht tun, völlig unabhängig von der Hundezahl. Im Gegenteil, dadurch, dass Mehrhundehaltung relativ leistbar ist steigt die Bereitschaft sich auch um nutzlose Fresser zu kümmern, weil man eben trotzdem noch den Aktiven dazu haben kann. Im Pferdebereich ist es da bspw. deutlich üblicher die "Alten" abzuschieben.

    Für mich ist Vielhundehaltung tatsächlich eine Ressourcenfrage, die irgendwann auch nicht mehr von einer Einzelperson stemmbar ist. Wo die harte Grenze ist und erst Recht wo der Graubereich ist, bei dem es um individuelle Umstände und Belastbarkeiten geht, ist diskutierbar. Aber das es so eine Grenze gibt ist für mich unstrittig.

    Ich rede da noch nicht mal von den großen Punkten wie Krankenpflege, aber mit vielen Hunden dauert einfach alles länger und gerade die Kleinigkeiten läppern sich. Einen Hund füttern, dauert Sekunden, dass ist im Alltag vernachlässigbar. Zwei Hunde von mir aus auch. Ab drei fängt die Lauferei an, entweder ich bringe das Futter zum Napf oder mehrere Näpfe zum Boden. So langsam nähert man sich dem Minutenbereich. Wenn es nur füttern wäre, ganz egal, so viel Zeit hat jeder. Aber so ist das bei jedem Handgriff im Hundealltag, irgendwann wird aus allem ein echter Aufwand.

    Natürlich kann man Dinge weglassen, Abläufe optimieren, aber auch dann irgendwann geht nicht mehr mehr.

    Und ich habe das Gefühl, Menschen verdrängen diese Grenze ganz gerne, weil man diese Alltagsnickeligkeiten kaum wahrnimmt, schlecht messen kann und der Plan mit den wichtigen Dingen doch gut funktioniert.

    Wobei meine TÄ mir mal erklärt hat, dass sehr viele Katzen es gar nicht mögen wenn die Tasthaare beim Fressen an den Rand des Napfs stoßen.

    Kann ich bestätigen. Aber es besteht ein Unterschied zwischen, fressen lieber von flachen Tellern und können, wenn sie wollen, nicht aus hohen Gefäßen fressen.