Da gibt es doch so viele Faktoren, um zu entscheiden.
Meiner Erfahrung nach wollen die behütet aufgewachsenen, jungen, gerne raus und die alten Haudegen, die wissen, was es bedeutet auf der Straße zu leben sind froh über einen Platz am Kamin und setzen sich max. bei 23,7°C mal in die offene Terrassentür. Und dann gibt es noch alles dazwischen.
Ich gebe zu, ich habe die Nerven nicht für Freigang und deshalb lebt ganz bewusst der Invalidentrupp in der Wohnung. Ataxisten, Allergiker und Ähnliches brauchen auch ein zu Hause und ich habe kein schlechtes Gewissen. Win-Win-Situation für alle.
Ja und dann gibt es da noch die Streuner, die wir angeblich nicht haben und die immer bei mir auftauchen .... Irgendwann sind sie doch alle nach drinnen gezogen, trotz Minimalversorgung, weil ich sie ja eigentlich nicht haben wollte. Kastrieren und ein schönes Leben noch funktioniert nie. Auch wenn der Aktuelle echt viele Jahre durchgehalten hat, diesen Winter war da doch ein weißer Schatten im Wintergarten und der ist so scheu, für den habe ich eine Wildkamera, weil ich keine Ratten füttern will.
Wohnungseinrichtung, hier glaubt man an die Ebenentheorie und wer den Boden berührt, der hat verloren. Am beliebtesten ist alles was irgendwie einen Rundlauf ergibt. Als auf's Sofa, dann das Regal, von da auf's Fensterbrett weiter über den Tisch .... Das lässt sich mit etwas umräumen einrichten ohne das es gleiche nach Katzenspielplatz ausschaut.
Fette Sisalseile, zum Teil freischwingend polarisieren. Man liebt sie oder man ignoriert sie. Ich lebe mit Holzbalken im Raum und man kann die ganz wunderbar irgendwo überwerfen, drumwickeln, knoten, mal baumelnd, mal fest. Haben so ungefähr einen Durchmesser von ±6cm.