Beiträge von Vriff

    Das andere ist die Annahme, dass bei 10 und mehr Hunden, alle sich wie Freunde und Familie fühlen und demokratische und selbstlose Gruppenstrukturen bilden, selbst wenn kein Mensch da ist um den Daumen drauf zu halten.

    Die Wahrscheinlichkeit Ist aber schon größer, weil man mehr Auswahl hat um den passenden Partner zu finden. Sei es die Freundschaft für's Leben, sei es situativ der Kumpel auf Zeit.

    Genauso wie Antipathien denen man aus dem Weg gehen kann. Genau so wie das schief gehen wird bei Hunden die einem Konflikt nicht abgeneigt sind.

    Aber Inkonsequenz, um dem Hund nach dem Jackpotprinzip beizubringen, du musst nur hartnäckiger sein, als der Mensch ist doch was anderes als stare Hausregeln.

    Nimm das Beispiel mit der Tür. Mir ist es völlig egal, wenn da einfach so durchgerannt wird. Aber wenn ich sage, Hund wartet, dann hat Hund zu warten. Das setze ich auch durch. Die nächsten 95x kann dann gerne wieder durchgerannt werden, ganz egal.

    Und um genau dieses, wenn ich etwas meine, setze ich das durch geht es. Die festen Regeln helfen dem Menschen, damit man eben konsequent ist und nicht sagt, ach auch egal. Und natürlich macht man sich mit festen Routinen das Leben leichter, weil man eben nicht jedes Mal neu diskutieren muss, je nachdem mit welchem Hund man es zu tun hat, sondern auf Gewöhnung setzen kann.

    Da geht's doch nicht um perfekt, sondern um passend. Zusammenleben mit so einem Hund ist schon sehr anders. Und ich finde da darf man auch mal sagen trotz allem Einsatz, es passt nicht.

    Man kann ganz viel trainieren und managen und irgendwann kommt man an einen Punkt, da bleibt es so. Und auch wenn man als Mensch sagt, so habe ich mir das nicht vorgestellt, das will ich nicht, ist das immer noch im Sinne des Hundes. Von verbiegen hat doch niemand was, egal auf welcher Seite es passiert.

    Da gibt es doch so viele Faktoren, um zu entscheiden.

    Meiner Erfahrung nach wollen die behütet aufgewachsenen, jungen, gerne raus und die alten Haudegen, die wissen, was es bedeutet auf der Straße zu leben sind froh über einen Platz am Kamin und setzen sich max. bei 23,7°C mal in die offene Terrassentür. Und dann gibt es noch alles dazwischen.

    Ich gebe zu, ich habe die Nerven nicht für Freigang und deshalb lebt ganz bewusst der Invalidentrupp in der Wohnung. Ataxisten, Allergiker und Ähnliches brauchen auch ein zu Hause und ich habe kein schlechtes Gewissen. Win-Win-Situation für alle.

    Ja und dann gibt es da noch die Streuner, die wir angeblich nicht haben und die immer bei mir auftauchen .... Irgendwann sind sie doch alle nach drinnen gezogen, trotz Minimalversorgung, weil ich sie ja eigentlich nicht haben wollte. Kastrieren und ein schönes Leben noch funktioniert nie. Auch wenn der Aktuelle echt viele Jahre durchgehalten hat, diesen Winter war da doch ein weißer Schatten im Wintergarten und der ist so scheu, für den habe ich eine Wildkamera, weil ich keine Ratten füttern will.

    Wohnungseinrichtung, hier glaubt man an die Ebenentheorie und wer den Boden berührt, der hat verloren. Am beliebtesten ist alles was irgendwie einen Rundlauf ergibt. Als auf's Sofa, dann das Regal, von da auf's Fensterbrett weiter über den Tisch .... Das lässt sich mit etwas umräumen einrichten ohne das es gleiche nach Katzenspielplatz ausschaut.

    Fette Sisalseile, zum Teil freischwingend polarisieren. Man liebt sie oder man ignoriert sie. Ich lebe mit Holzbalken im Raum und man kann die ganz wunderbar irgendwo überwerfen, drumwickeln, knoten, mal baumelnd, mal fest. Haben so ungefähr einen Durchmesser von ±6cm.

    Du bist nicht unhöflich oder grenzüberschreitend, wenn du alles sehen willst.


    Es ist wichtig zu wissen,, resp. sich vor Augen zu führen, dass die Idee zu züchten im Idealfall eine aktive Entscheidung ist.

    Damit verpflichtet man sich, jeder Überprüfung standzuhalten.

    Das hast du jetzt mehrmals geschrieben, aber wie kommst du darauf.

    Nur, weil man züchtet verliert man nicht jegliches Recht auf Privatsphäre.

    Es ist völlig ok, sich zu informieren und auch kritische Fragen zu stellen. Nein, es ist sogar sehr wichtig. Aber dafür ist es absolut nicht notwendig sich die Befestigung des Lattenrostes im Schlafzimmer zeigen zu lassen, noch eine Einnahmen-Ausgaben Rechnung pro Hund und da gebe es noch viel mehr, dass für mich in die Kategorie unhöflich und grenzüberschreitend passt.

    Vermehrer sind da meist toleranter, die Lügen freundlich und nehmen das Geld. Aber seriöse Züchter haben so ein Theater nicht nötig.

    Natürlich sind Katzen erziehbar und auf der anderen Seite stehen kätzische Bedürfnisse, die man eben nicht wegerziehen kann. Nicht kratzen, nicht beißen, mir den Napf nicht aus der Hand schlagen, usw. das ist Erziehung, hat aber doch Nichts mit, Katze hat ein Problem und kann sich nicht anders ausdrücken, zu tun.

    Ja Zerstörungswut ist ein Zeichen, von da ist ein Problem, so weit gehe ich mit, ob das unbedingt an Wohnungshaltung liegt bezweifele ich.

    Ich habe schon mit Wildlingen in reiner Außenhaltung, Hofkatzen, Freigängern und Wohnungskatzen gelebt. Aber wo Mensch ist, will die Katze sein hatten sie, bis auf die komplett Scheuen, und selbst die haben aus dem Gebüsch heraus beobachtet und auf's Futter gelauert, alle gemeinsam.

    Das die Wohnungskatze eher die Tür zerkratzt und die Hofkatze abwandert, wenn sie sich nicht wohl fühlen sind unterschiedliche Symptome bei gleicher Ursache.