Beiträge von Vriff

    Ist instabiler. An sich nicht das Problem und heutzutage meistens auch so weit verstärkt, dass es nicht mehr ganz so extrem ist wie früher. Aber hohe Geschwindigkeit plus hohes Gewicht steigert das Risiko für unangenehmes bis unkontrollierbares Aufschaukeln, wäre mir zu gefährlich. Wenn alles flattert macht man als Radfahrer wenig. Hatte das Vergnügen einmal und das war mit popeligen Einkäufen auf einer Brücke. Also weder extrem schwer noch sonderlich schnell, seitdem bin ich da lieber übervorsichtig.

    Gibt doch, wenn es sein soll, Trapezrahmen.

    (Und ich bin sonst nicht der überbehütete Typ und habe just heute den Anhänger kaputt gemacht, weil ich enthusiastisch durch zwei Steine gebrettert bin. :mute: )

    Xsara woher kommst du denn? Ich kann winzigen Cyclocrosser ohne Motor mit einem 20kg Hund, E-Luxustrike größenverstellbar mit unterschiedlichen Anhänger plus beliebiger Besetzung, normales Rad für große Menschen mit normalem Anhänger und zwei unterschiedliche E-Mtb mit Hundeanhänger zum Probe fahren bieten. Von Felgenbremse bis guter hydraulischer Scheibenbremse auch alles dabei.

    Familie, ja die liebe Familie reißt es raus, ich habe ganz bestimmt nicht zu viele Fahrräder und kaufe ganz bestimmt kein Lastenrad zum Gassi gehen :flucht: :pfeif:

    Bosch Mittelmotor, damit leben, dass das Wegwerfprodukte mit begrenzter Haltbarkeit (10.000-20.000km) sind, kein Fully kaufen, keinen Tiefeinsteiger für den große Hunde Transport und die Anhängerbegrenzungen ignorieren.

    Es braucht ein Mindestmaß an Geld um das zu kriegen, darüber wird es nicht mehr besser, wenn man rein und ausschließlich auf die Anhängernutzung schaut.

    Was genau ist denn jetzt die Frage?

    Ja ich ziehe solche Lasten sporadisch mit dem Ebike. Nicht weil es nicht geht, sondern weil ich meistens nur einen Hund habe und mir da das normale Rad reicht.

    Sowohl am 0815 Hardtail mit Mittelmotor als auch am Luxustrike kein Problem. Im deutschen Mittelgebirge komme ich mit 2 Hunden plus Anhänger auf 30-40km mit 500wh Akku. Aber das ist auch Mofa fahren zum pendeln. Ohne Hunde bin ich bei 60-80km bevor der Akku aufgibt bei gleicher Topographie.

    Hier gibt es ein Tierarztkonto für das für jedes Tier Betrag X monatlich eingezahlt wird als eigene "Versicherung". Bei Vieltierhaltung hat sich das über die Jahre immer ausgegangen mit den Klinikurlaubern und den Balkoniern. Das ist der Sockel für Notfälle.

    Dann gibt es noch das normale Sparkonto für Allerlei Dinge, kaputte Waschmaschine bis eine Runde alle sind mal gleichzeitig krank.

    Die Alltagszipperlein gehen vom Gehalt weg, das ist das Geld was ich sonst auch ohne schlechtes Gewissen für sonstige Spaßausgaben verplempere.

    Ansonsten arbeite ich Teilzeit und könnte Stunden aufstocken.

    Ich überlege dem Hund ein OP Versicherung zu verpassen, nur hadere ich da, weil die OP Kosten zwar immer auf einmal kommen, aber alles Andere bei meinen Tieren immer bedeutend teuerer war. KV hätte ich lieber, aber keine gefunden deren Bedingungen mir gefallen.

    Die GOT alleine ist es hier nicht. Ehrlicherweise haben meine Großstadttierärzte vorher nicht zum 1-fachen Satz abgerechnet und ich merke da keine dramatischen Anstiege hatte aber auch noch keinen Notfall seitdem. Aber die normalen Haltungskosten haben sich in den letzten Jahren schmerzhaft vervielfacht.

    Das Zweitpferd wurde aus Geldgründen ein Zweithund, auch wenn mir das wirklich schwer fällt und ich sehr hadere. Und der kätzische Invalidentrupp wird aussterben, genauso wie die Scheuchen im Garten.

    Hier gab es zu Kinderzeiten die Regel, bei wichtigen Meetings muss der Hund auf den Schoß, weil ich der kleinen Kröte nicht angewöhnen wollte, dass man dann ungestört Schabernack treiben kann.

    Der Plan ging hervorragend auf, sobald der Timer startet hüpft der 65cm Hund enthusiastisch auf meinen Schoß und schaut in die Kamera. Ich glaube so mancher Kollege weiß nicht mehr, wie ich aussehe.

    Also ich kann ja mal auf dem „Nähkästchen“ plaudern.

    Die TS Fälle die hier gelandet sind wurden zum 1-fachen Satz behandelt. TS zahlt. Ich überweise 70% der Rechnung an den TS. Tierarzt spendet am Ende des Jahres die fehlenden 30%. Medikamente zahle ich direkt selbst.

    Also es gibt schon legale Möglichkeiten wie… aber es wird halt immer schwieriger, wenn jeder nur noch an sich denken muss.

    Mal unabhängig von der GOT es spielt doch alles zusammen und wird immer schwieriger auch ein entsprechendes Netzwerk aufzubauen.

    Ich hatte immer meine eigenen Tiere und was Geerbtes bzw. hier Gestrandetes. Das sind dann eben die Seniörchen die aufgrund schwerer Krankheit oder Tod des Besitzers zu mir kamen oder die Streunerkatze, die so scheu ist, dass sie unvermittelbar ist.

    Aber geht nicht mehr bzw. nur als Dauerpflegestelle. Kann man jetzt sagen kein Problem und wie verantwortungsvoll ich doch bin, weil ich nicht mehr Tiere anschaffe als ich zahlen kann. Nur verschärft das doch nur Probleme an anderer Stelle.

    Ich alleine bin egal, aber es wird viel mehr Menschen geben die genau da sagen, geht nicht mehr. Nur noch die eigenen Tiere, nur noch jung, gesund und versicherbar bei Einzug und der Chance ausreichend für die Seniorenphase vorsorgen zu können.