Beiträge von Vriff

    Gerne 2, 3 Stunden am Tag raus will eigentlich jeder Hund

    Nein. Mich nervt diese Aussage. Bei 21 Grad, lauem Lüftchen und Sonnenschein gemeinsam im Garten sein, doch das machen die meisten Hunde gerne.

    2-3 Stunden jeden Tag, bei jedem Wetter spazieren gehen, da wird es traurigerweise schon schwierig. Sei es wegen Wettermimimi, sei es wegen, schnufelt sich lieber von Grashalm zu Grashalm, sei es wegen der Nerven und erhöhtem Erholungsbedarf, usw.

    Vielleicht habe ich Pech, vielleicht habe ich auch immer die einzigen Couchpotatoes der Hundewelt erwischt :ka:

    Ist genauso wie die Aussage jeder Hund kann wandern. Können vielleicht schon, wollen nicht unbedingt.

    Die Zeigefingerkralle kann ich nicht beurteilen, die Kleine passt für mich so und die in der Mitte sind definitiv zu lang.

    Alle 2-3 Tage von oben-vorne schleifen.

    Kam nicht über Nacht muss nicht morgen wieder perfekt sein. Lieber regelmäßig, als einmal Hauruck und ein Hund der nicht mehr mitmacht.

    Wieso?

    Wofür zahlen?

    Beim Tierschutz unterstütze ich das System an sich, das ich unterstützenswert finde.

    Beim Züchter zahle ich Aufzucht, Gesundheitsuntersuchungen, usw.

    Aber von Privat :ka: im Normalfall nehme ich jemand Anderem ein Problem ab. Welche Gegenleistung kriege ich da für mein Geld? Es gibt da Sonderfälle, Hund vom verstorbenen Opa übernommen, auf eigene Kosten dann aufgepäppelt, Zähne saniert und mit Bedacht das neue zu Hause gesucht, da kann man dann mal drüber reden.

    Wer wirklich eine Schutzgebühr als Schutzgebühr möchte lässt sich auf Spende ans Tierheim in Höhe einer üblichen Schutzgebühr ein.

    Das es gut ist einen Hund abzugeben, das es emotional belastend ist, ... Das ist ein anderes Thema und da bin ich wesentlich empathischer als sich diese Preisdiskussion liest.

    Das fällt für mich unter Aufzucht. Aber da muss man jetzt wirklich nicht spitzfindig werden.

    Mir ging es darum, dass es eine Menge Dinge gibt, die ich gerne bezahle ganz unabhängig vom Wert des Hundes. Und mir andere Dinge völlig egal sind, die Anderen durchaus wichtig sein können.

    Vielleicht bin ich zu sehr Pferdemensch, wo das Ganze nochmal mehr voneinander entkoppelt ist. Mir war die gute Haltung meines unnützen Fressers immer viel wert, hat aber das Pferd nicht wertvoller gemacht.

    Der Wert des Hundes ist für mich immateriell. Der Kaufpreis des Hundes ist für mich Bezahlung für die Arbeit des bisherigen Eigentümers.

    Ein guter Züchter, der sich viel Mühe gibt hat sich sein Geld genauso verdient wie der seriöse Tierschutzverein. Bei Privatabgaben sinkt meine Zahlungsbereitschaft dann schlagartig, auch keine Schutzgebühr. Ich bin aber gerne bereit dann eine entsprechende Spende an einen Tierschutzverein zu geben.

    Mir ist aber auch ein gut versorgter UPS Welpe einen Kaufpreis wert oder auch der Mix. Auch wenn das nicht dem allgemeinen Forenkonsens entspricht.

    Und dann gibt es noch den Fall, ich zahle die Ausbildung des Hundes. Wäre mir bspw. aber Nichts wert, weil ich keinen Bedarf daran habe und ist beim Hund auch eher die Ausnahme.

    Naja. Egal welcher Haushalt. Zwei sind niemals gleich. Es gibt durchaus Ähnlichkeiten, aber selbst wenn ich nur das Leben meiner früheren und meiner jetzigen Hunde vergleiche, viele Gemeinsamkeiten hatte das nicht.