Beiträge von Vriff

    Ich glaube wir reden von unterschiedlichen Hundesachen, ich bin beim Grashalm unterm Tisch, dem Stein neben dem Zelteingang, etc. Um Himmelswillen dürfen die nicht über den kompletten Platz stromern geschweige denn irgendwo hinpinkeln.

    Und natürlich dürfen sie das auch zu Hause oder in Ferienunterkünften in den Bereichen in denen sie sich aufhalten dürfen. Aber meine schauen sich auch auf den ersten 100 Metern Spaziergang um, selbst wenn wir stramm gehen. Ich habe wirklich wenig Probleme und Hemmungen irgendwelches Verhalten zu verbieten, dauerhaft oder temporär, aber Interesse an der Umwelt hat da bisher nicht dazugehört.

    Katzen sind spleenig. Ich würde versuchen ein neues Ritual zu schaffen. Er scheint ja prinzipiell offen dafür zu sein, sonst hätte der Wechsel von Sofa zu Bett nicht geklappt.

    (Ratschlag von der Frau die jedes Mal erst den Wasserhahn anmachen muss, bevor sie die Toilettenspülung drückt. Ekelalfred wünscht das so.)

    Bei Ankunft wollen meine sich erstmal umschauen und den Platz erschnufeln. Dürfen sie auch, je nach Gegebenheiten im Freilauf oder ich schlurfe eben hinterher und achte darauf das es keinen Leinenunfall gibt. Würde mir Sorgen machen, wenn meine Hunde so wenig Interesse an ihrem Umfeld hätten, das sie sich ohne Erkundungstour diskussionslos hinlegen würden.

    Sie sind wohlerzogen und im Restaurant gibt es ein hinlegen, lieb sein, fertig, aber doch nicht bei längerem Aufenthalt.

    Danach haben meine auch gar kein Bedürfnis mehr rumzulaufen und legen sich von sich aus hin. Sämtliche Gründe die sie danach hätten um loszulaufen sind eh Kategorie grundsätzlich verboten (pöbeln an der Grenze, Eichhörnchen jagen, ...). Natürlich könnte ich dauerhaft aufpassen oder die Leine ist eben kürzer. Beim dösen, beobachten und betteln macht es doch keinen Unterschied ob die Leine 10 Meter länger ist oder nicht.

    Wird besser. Auch wenn ich regelmäßig in alte Muster verfalle, mir geht's mit meinem Rad so. Uralt, eigentlich schrottreif und sieht auch so aus.

    Vor jeder Radreise mache ich mir einen Riesenkopf und betreibe seltsame Sicherheitsvorkehrungen und am Ende lasse ich es dann doch vor dem Supermarkt stehen und nach dem 3. Mal ist es nur noch halb so schlimm.

    Geklaut wurden mir Räder immer nur aus der Garage. Aber Ängste sind nunmal irrational.

    Wenn wir am See rumsitzen gibt es 5 Meter, das reicht für planschen, schnüffeln, mal einen Bocksprung. Das wäre dann Camping auf einer Wiese allein und dann dürfte das nur ein Hund, der gelernt hat sich wieder zu entheddern und nicht rumrennt.

    Wenn wir Fahrrad reparieren, grillen oder sonstige campingähnliche Dinge tun 3 Meter Leine, wobei die effektive Bewegunsfreiheit so bei 1,5-2m liegt. Sonniger Liegeplatz, schattiger Liegeplatz, Zugang zur Wasserschüssel.

    Mir fehlt da ein Aspekt, die ganze Zeit geht es um bewusstes Einfluss nehmen, dabei gibt es da noch viel mehr.

    Mir ist irgendwann ab Tier X aufgefallen, es gibt so Dinge, die haben sie alle und zwar nicht von Anfang an, sondern entwickeln sich mit der Zeit. Da geht's aber um Nuancen, charakterlich und vom Typ waren sie doch sehr unterschiedlich.

    Um mal ein konkretes Beispiel zu nennen, meine Tiere sind Trampel, nicht zu verwechseln mit stumpf oder büffelig. Dabei ist es ganz egal ob es sich um ein zartes Sensibelchen oder den körperlichen Kumpeltyp handelt. Und auch, ob sie es bei Einzug schon sind oder nicht und auch gestandene Persönlichkeiten bewahren nicht davor.

    Das lässt sich auch innerhalb meiner Familie beobachten, die Tiere von X sind tendenziell Y. Spannend das auch vererbte Tiere sich assimilieren. Anfangs haben wir ja noch vermutet, dass man sich unbewusst Tiere mit genau diesen Eigenschaften aussucht, aber nach einigen Besitzerwechseln aufgrund von Todesfällen war klar, dass es daran eher nicht liegt.