Beiträge von Vriff

    ist bei mir tatsächlich anders. Je weniger Potential, desto mehr Narrenfreiheit hat man bei mir. Auch die Großen.

    Nein meine Hunde dürfen niemanden belästigen, trotzdem mache ich da sehr deutliche Unterschiede im Handling.

    Denke das ist auch ein persönliches Ding. Bei mir muss man sich Freiheiten verdienen. Die gibt es hier tatsächlich für niemanden geschenkt 🫣

    Freiheiten ungleich Narrenfreiheit.

    Ein Hund der freundlich ist und dem ich im Zweifelsfall ein bischen rumgefidel zutraue, der darf ganz anders mit Kindern, Besuch oder Senioren umgehen als meine Grantelelse. Auch so was wie im Büro warten während ich kurz auf Toilette gehe Handhabe ich anders je nach Hund, ganz unabhängig vom Erziehungsstand.

    Auch Maulkorb ja oder nein ist so ein Thema. Orte die ich mit Hund X aus Prinzip nicht besuche spielen da auch rein.

    Freiheiten sind für mich Erziehungsthemen wie ohne Leine laufen. Da werden bei mir alle gleich behandelt.

    Aber das Thema „mehr Potential“ finde ich halt echt manchmal schwierig. Was ich mir persönlich anfangs anhören musste. Du bist zu streng. Wenn es eine andere Rasse wäre, wärst du lockerer.

    Nöööö einfach nöööö.

    ist bei mir tatsächlich anders. Je weniger Potential, desto mehr Narrenfreiheit hat man bei mir. Auch die Großen.

    Nein meine Hunde dürfen niemanden belästigen, trotzdem mache ich da sehr deutliche Unterschiede im Handling.

    Kommt auf den Hund an und welchen Hund ich dazusetzen würde.

    Mein Senior war 15 als der Babyhund eingezogen ist und schon mit Alterszipperlein gesegnet, aber an sich fit. Da hätte ich keinen Welpen mehr dazu. Das er eine Woche nach Einzug einen Bandscheibenvorfall hatte war Pech. Und wenn ich das gewusst hätte, wäre sie nicht eingezogen. Jetzt bin ich froh, dass ich es nicht wusste, weil es genau kein Problem für irgendwen war.

    Meiner unverträglichen Hündin hätte ich überhaupt keinen Hund mehr angetan. Die war trotz zeitlebens Mehrhund froh als sie allein war, obwohl sie die Jüngste war und es augenscheinlich harmonisch zuging.

    Die Grenze ist für mich Palliativbehandlung und absehbare Zeit. Die gehört dem Hund. Da zieht kein Neuer ein und die vorhandenen Mithunde müssen zurückstecken.

    Halsband, Leine und ähnliches Geraffel ist zwar nötig, aber nicht so wirklich das, was mir das Leben leichter macht.

    Ikea Tofbos, unglaublich was die an Feuchtigkeit und Dreck schlucken und dabei mal eben schnell gewaschen sind. Taugen auch als mobiles Hundebett, Nothandtuch oder Putzlappen.

    Trockner. Effizienteste Methode Kleidung von Hundehaaren zu befreien.

    Rückdämpfer bei reaktiven Hunden.

    Smartphone. Ich empfinde das als echte Bereicherung. Sei es für Fotos oder als Offlinekarte. Oder zum mal eben schnell recherchieren ob die gefressene Beere giftig war und wo der nächste Tierarzt ist.

    Vielleicht kann ich als Stadtbewohner Vieles auch nur sehr bedingt verstehen. Für mich ist es normal immer einen Parkplatz suchen zu müssen und direkt vor meiner Tür eingeparkt zu werden. Für mich ist es normal für 10km 1 1/2 Stunden zu brauchen und meine Erledigungen und Ausflüge nach Uhrzeit und Richtung zu planen. Für mich ist es normal ausschließlich, wenn es nicht so schön ist in den Park zu gehen. Für mich ist es normal 1-2 U-Bahnen abzuwarten bis ich stehend mit Fremden kuscheln kann. Für mich ist es normal meinen Hund selten bis nie ableinen zu können, weil immer jemand "im Weg ist". Für mich ist es normal, das meine Mülltonne nicht abgeholt wird, weil das Müllauto mal wieder nicht durchkam. Usw.

    Für mich ist es großer Luxus, dass das auf dem Land nur in der Saison so ist statt immer.

    weil ich glaube, es sind genau diese Fragen, die mich innerlich immer davon abgehalten haben, dem Matheunterricht zu folgen

    Und bei mir sind es genau diese Fragen und Diskussionen in der Oberstufe gewesen (bester Mathelehrer der Welt) die mich dazu brachten "irgendwas mit Mathe" zu studieren 😁 Mathe ist für mich wirklich 30% Philosophie, schade dass davon oft gar nichts im oft öde empfundenen Schulmathe vorkommt. Die Lehrer tun dann ihr übriges...

    Weil man in der Schule nur rechnen lernt und das sind halt nur 10% der Möglichkeiten.

    Ich finde das Buch toll, aber nicht für Kinder und wirklich nicht für Kinder und Jungpferde. Selbst erwachsen und mit Erfahrung finde ich da Einiges, eher das Meiste durchaus sehr komplex.

    Unterricht, fachkundige Aufsicht und war schon Unterricht.

    Wenn es selbst lernen nach Büchern sein soll bin ich eher für Linda Tellington Jones. Die hat eine Menge netter Bodenarbeitsübungen die ich auch tauglich für Junggemüse aller Art halte.