Beiträge von Vriff

    wenn ein Mensch die Interaktion mit einem Hund sucht ist er selbst zu 100% verantwortlich für entstandene Schäden

    Der Moment in dem ich mir wünsche keine Hunde mehr in der Öffentlichkeit zu treffen.

    Ein Großteil der Interaktion mit fremden Hunden ist zumindest bei mir "aufgezwungen". Hundenase aus meiner Handtasche schieben, Hund davon abhalten an mir hochzuspringen, Hund festhalten bevor er auf die Straße rennt, ...

    Und ja auch als Hundehalter verlasse ich mich in den meisten Situationen darauf, dass der Hund schon lieb sein wird. Wenn ich im Bus daneben sitze, wenn ich mich an der Warteschlange dahinter stelle, wenn ich am Zaun vorbei laufe. Das hat doch Nichts damit zu tun, dass ich Hunden ihr Potential abspreche, aber ich möchte wirklich nicht bei jeder Hundebegnung einen potentiellen Biss riskieren.

    Wer weiß an was man dann alles selbst Schuld ist.

    Im Alltag bin ich viel zu inkonsequent und unaufmerksam, um jedes Kommando sowohl durchzusetzen als auch aufzulösen. Bisher kam ich damit ganz wunderbar durchs Leben.

    Ist es mir mal wirklich wichtig, gibt es ein Bleib hinterher. Irgendwie muss ich meinem Hund ja den Unterschied zwischen Empfehlung und Verbindlichkeit klar machen.

    nur,das ist ja vermutlich bei den meisten gebrauchshunden so..... was ist dann falsch gelaufen wenn die nicht spielen ?

    Gibt doch mehr als Spielzeug. Auch mit einem Strohhalm rumkaspern ist spielen.

    Spielen ist doch erstmal wenig anders als sich intensiv mit irgendwas auseinandersetzen ohne echten Zweck. Oder eben Training von Kommunikation und Körper.

    Und ein Welpe der nie was untersucht, annagt oder verschleppt, da würde ich mir Sorgen machen.

    Ihr müsst vor dem Hund aufstehen! Ich springe enthusiastisch aus dem Bett, die Hunde drehen sich grunzend um. Ich gehe in die Küche, ein halbes Auge schaut ob es was gibt, bis zum fertigen Kaffee schlafen alle. Ich renne telefonierend kreuz und quer durch die Wohnung, der Border liegt unterm Schreibtisch, der Babyhund hat immer noch ihr Kissen über dem Kopf. Ich rufe zum morgendlichen Pipi machen, bei gutem Wetter ist wenigstens Herr Allzeitbereit da, bei Schlechtem zitiere ich zwei Grantler zur Tür.

    Da wird dann in durchschnittlich 45 Sekunden alles erledigt, die Hunde sind vor mir wieder drinnen. Die Aussicht auf Frühstück hält sie davon ab, direkt wieder zu verschwinden. Danach braucht es erstmal ein Verdauungsschläfchen.

    Außer ich packe den Rucksack, dann stehen alle aus Prinzip im Weg rum. Aber selbst da sind die Katzen schlimmer, immer müssen die ihre Nasen überall reinstecken.

    Ich habe den Fehler gemacht und unwissend ein Warmblut braun gekauft, das jegliches Klischee erfüllt.

    In fremder Umgebung absolut cool, aber Veränderungen zu Hause schwierig. Immer wieder besonders schön frisch geschleppte Plätze, erste Runde herrlich, ab der zweiten hat man Angst vor seinen eigenen Hufabdrücken. Sehr beliebt auch Tore die mal zu und mal offen sind oder immer diese gemeingefährlichen abgeknickten Grashalme.

    Meine Araber wollten sich aufregen und Drama ist eine Lebenseinstellung. Dafür hatte sie Nerven aus Drahtseilen und es gab Nichts was sie ernsthaft aus der Fassung brachte.

    Meine Vollblutstute war Zivilisationssicher und egal ob Kran der über sie schwenkt oder Jahrmarkt, alles lustig. Dafür gab es da diese Gänseblümchen und schiefen Halme auf Stoppelfeldern.

    Stimmt alles gar nicht. :no: Ein absolut cooles Pony, was auf keinen Fall letzter sein will- Frauchen behauptet auch es bummelt - und immer die allerbeste, liebste, tollste sein möchte. :herzen1:

    Sie mag nicht alleine unterwegs sein und ich bin mir fast sicher ihr ward noch nie alleine.

    Ich habe den Fehler gemacht und unwissend ein Warmblut braun gekauft, das jegliches Klischee erfüllt.

    In fremder Umgebung absolut cool, aber Veränderungen zu Hause schwierig. Immer wieder besonders schön frisch geschleppte Plätze, erste Runde herrlich, ab der zweiten hat man Angst vor seinen eigenen Hufabdrücken. Sehr beliebt auch Tore die mal zu und mal offen sind oder immer diese gemeingefährlichen abgeknickten Grashalme.

    Meine Araber wollten sich aufregen und Drama ist eine Lebenseinstellung. Dafür hatte sie Nerven aus Drahtseilen und es gab Nichts was sie ernsthaft aus der Fassung brachte.

    Meine Vollblutstute war Zivilisationssicher und egal ob Kran der über sie schwenkt oder Jahrmarkt, alles lustig. Dafür gab es da diese Gänseblümchen und schiefen Halme auf Stoppelfeldern.

    Hier lebt ja wirklich eine Schnarchnase, die deshalb übrigens mehrfach zum Tierarzt musste, weil ich das so bemerkenswert unnormal fand.

    5 Minuten spielen selten, 10 Minuten eigentlich nie. Also alleine, da wird mal rumgekaspert und versucht irgendwen zu animieren, wenn niemand mitmacht, dann halt nicht. Mit Fremdhunden hatte sie mal eine kurze Phase von Spielen als Konfliktlösungsstrategie, die ist aber auch schon lange wieder vorbei. Zoomies dauern bei ihr so 30 Sekunden sind aber ein tiefes, inneres Grundbedürfnis und wenn sie nicht zweimal die Woche die Beine strecken darf ist doof. Meint man bei dieser wahnsinnigen Zeit kaum, besonders weil sie sonst am Liebsten neben mir herschlappt.

    Und neben den Tagen wo wir viel unterwegs sind, gibt es die Tage in denen sie 20-22 Stunden herumliegt. Liegt, nicht schläft, da wird bei jedem ungewöhnlichen Geräusch analysiert was es ist und als soll so, darf so nicht, eingeordnet, da wird mit dem Senior gekuschelt und gelauert ob beim Kochen nicht doch was abfällt.

    Und auch mein Senior, der wirklich in der letzten Phase seines Lebens ist, viel mehr und fester schläft als früher , verschläft nicht einen Großteil des Tages. Da wird im Garten geschnüffelt, mit dem Babyhund gekuschelt, Katzenfutter aus der Küche geklaut, aus dem Fenster beobachtet, zwischen den Büros und den dazugehörigen Menschen gewechselt, sich gesonnt, ...

    Beide Hunde würde ich als sehr ruhig bezeichnen und schlafen viel :ka: