Beiträge von Vriff

    Das ist der Junghundethread, Zeit für, weißt du noch damals, Geschichten. Nur das man leider erst noch fluchen muss, bevor man später lachen kann.

    Ein gewisser Junghund hat eine Gurke geklaut und in ihrem Bett gefressen. Jetzt beschwert sie sich über Reste und Sabber. Werde das knallhart ignorieren, soll sie doch auf dem Sofa schlafen und über ihre Taten, Manieren und Lebensmittelverschwendung nachdenken.

    Die beiden sind sooo niedlich :smiling_face_with_hearts:

    Ja und ich bin ein bisschen neidisch, meine Zwerge waren immer Kategorie, keine Zeit zum Kuscheln, dass kam immer erst später.

    Jetzt versuche ich mir gerade meine Katze daneben vorzustellen…. Die wäre wahrscheinlich die Hälfte vom Kleinen mit ihren stattlichen 3,5 kg (wenn sie gut im Futter ist). |) Aber farblich würde sie perfekt passen, sie ist komplett schwarz.

    Der Kleine hat 3,8kg und könnte 300gr weniger vertragen. Hier leben doch nur so Mädchenkater. Ich habe es doch nie zum "echten" Kater geschafft, mit rundem Kopf, Pranken als Pfoten und überhaupt mit Männlichkeit die aus den Ohren quillt. Das höchste der Gefühle ist ein Lauch mit Bauch :hust:

    Schwarz und Weiß gab es natürlich auch noch, die sind nur leider schon verstorben. Aber der monochrome Regenbogen war vollständig. Wir nennen den Getigerten auch immer das schwarze Schaf der Familie in der Hoffnung er möge sich endlich anpassen.

    Was beim Hund schon nicht funktioniert, wird bei den Katzen nicht besser. Dieses nach Optik aussuchen, da kommt immer was dazwischen.

    Danke, aber es ist in Ordnung. Nur es ist für uns alle ungewohnt, neben "nur" dem Hund ist auch ganz viel Gemeinschaft mit ihm gegangen.

    Er war ja so ein jedermann Hund und hatte mehr Freunde in der Straße als ich überhaupt Nachbarn kenne. Es ist so traurig zu sehen, wie der demente Nachbar mehrmals am Tag zum Zaun kommt, um dann festzustellen kein Hund da oder die gehbehinderte Nachbarin keinen Ausflug an die Eckbank zum Quatschen machen mag, weil die hündische, er muss da jetzt noch schnüffeln, Ausrede fehlt . Auf seine ganz eigene Art hat er sich um alle gekümmert. Mir fehlt der Migränewarnhund, warum auch immer, er wusste besser als ich, wann ich Medikamente nehmen sollte. Ich gebe es ja zu, mir ist die Grantelelse emotional näher und ich stand oft neben dem Senior und habe mich gefragt, was mit diesem Hund nicht stimmt, so freundlich kann man doch nicht sein, aber so ein ganz wenig kitschig rührend ist das schon.

    Und dem Babyhund geht's genauso, der kleinen Bundesbedenkenträgerin fehlt der unbekümmerte Sonnenschein hinter dem man sich verstecken konnte. So unterschiedlich sie waren, so gut haben sie sich ergänzt.

    Man weiß es nicht. Es kann auch schlicht und ergreifend beides sein. Unkontrollierbares Markierverhalten, was ich immer noch für einen sehr wahrscheinlichen Abgabegrund halte und das ganz normale Einzugschaos das erstmal verarbeitet gehört.

    Es gibt akuten Stress, wie zum Beispiel in einer Hundebegnung der ist relativ harmlos und mal eben schnell abgeschüttelt.

    Und es gibt den Stresspegel, der sich aus den ganzen kleinen Alltagssituationen zusammensetzt oder eben auch aus, neues zu Hause, neue Mitbewohner, neue Regeln. Und den abzubauen dauert viel länger, weil eben ganz schnell neuer Stress dazukommt, bevor der Alte ausreichend verarbeitet ist. Was bei zu viel Stress passiert ist individuell. Bei Lui könnte es durchaus Pinkelei sein.

    Mein letzter Neuzugang hat nahezu komatiös geschlafen, stundenlang noch dazu und sich alles ganz ruhig angeschaut. Man hätte meinen können dieser Hund ist tiefenentspannt, nix war. Ihre Art mit Stress umzugehen.

    Kennt man doch von sich selbst. Wenn ich einen aufregenden Tag hatte, brauche ich abends Stunden bis ich soweit runtergefahren bin, obwohl ich todmüde bin und man meinen sollte bei so viel Erlebtem sollte ich schlafen wie ein Stein.

    Ekelalfred wär genau meins.

    Er lässt danken. So im echten Leben ist er doch recht unbeliebt :hust: oder auch, der Grund warum ich nie wieder ein intelligentes Tier möchte.

    Viel zu groß, viel zu stark, viel zu laut und viel zu kreativ. Er wird fehlen, wenn niemand mehr mit Türen knallt, keine lustigen Lichtershows mehr zu den unpassendsten Momenten stattfinden und es doch tatsächlich sowas wie katzensicher gibt.

    Aber er sorgt ja für ein angemessenes Erbe, auch wenn die Jugend von heute, man kennt die Litanei. Ist ganz faszinierend, der Getigerte himmelt ihn an und er verbringt Stunden damit ihm Unfug beizubringen. Dabei hätte es jetzt niemand vermisst, wenn Katzen dieses Haushalts keine Tupperdosen mehr öffnen können. Hätte ich nie mit gerechnet, dass er nochmal einen echten Freund findet. Vertragen hat er sich mit jedem, aber anfangen konnte er nie so richtig was mit irgendwem. Bischen kuscheln, bisschen putzen, aber spielen war schon schwierig. Das ist so eine richtige Abrissbirne und dann noch doppelt so groß wie der Rest, das hat nie gepasst und er musste immer alleine. Und äh so liebenswert freundlich ist er noch dazu und versteht überhaupt nicht, warum sich da nicht jeder drüber freut.

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    Das Bild ist aus der Reserve. Da dürfte Ekelalfred so 15 und der kleine 7 gewesen sein. Der Kleine ist zwar für einen Kater klein, aber doch schon katzennormalgroß. Er hat auch knapp 10kg und wir fragen uns immer aus welchem Labor er entkommen ist, weil stattlich ist er nicht, mehr so ein echter Lauch.