Feste Tage pro Woche oder überhaupt ganz starre Verpflichtungen könnte ich mir nicht mehr vorstellen. Gerade die Flexibilität schätze ich sehr.
Ich habe mich akut in die Sommerpause verabschiedet. Bei Meetings sieht man jetzt Strände, Gärten und Ferienhäuser
wir treffen uns Ende August wieder zum Eis essen. Im Winter essen wir alle 2-3 Wochen Kuchen
letztes Jahr war noch cooler, ein Projekt, keine Kollegen, der Sommer war mir. Immer fände ich das doof, aber ab und zu, mal ganz konzentriert und in Ruhe arbeiten war toll. Man fühlt sich endlich mal so richtig produktiv. Sonst schleicht sich bei mir irgendwann der, was mache ich eigentlich den ganzen Tag Blues ein. Organisieren, koordinieren, mal schnell die Mail beantworten und schon habe ich "Nichts" gemacht.
Ein Team voller Freigeister. Aber den Kontakt schätzen wir sehr und so ein bisschen Austausch ist wichtig. Bevor das wieder missinterpretiert wird, wir arbeiten, sehr viel sogar. Nur das Experiment im Büro zu arbeiten, wenn man nur sporadisch da ist, ist schief gegangen. Ständiger Stress zwischen oh Hallo lange nicht gesehen und ich muss was tun. Deshalb statt ganze Tage und irgendwie dazwischen, ganz bewusst 2-3 Stunden und kein schlechtes Gewissen mehr. Den Rest des Bürotages verbringt man dann mit zufälligen Flurtreffen und der Bedienung der Kaffeemaschine.