Beiträge von Vriff

    Das ist sich integrieren, aber für mich kein Heimatgefühl.

    Irgendwo klarkommen, so gar kein Thema für mich. Heimatgefühl, nope. Da hilft auch alle Offenheit und Toleranz nicht.

    Zu Hause ist da, wo der Akzent mein Herz berührt, Kümmel und Brötchen untrennbar zusammen gehören und ich ohne nachdenken lebe.

    Woanders kann es auch schön sein, es hat gute Gründe warum ich nicht mehr in der Heimat lebe, aber es wird nie zu Hause.

    Sind sie. Darum geht's doch aber gar nicht. Für mich ist der Fall eindeutig bei Hund hat gebissen.

    Und hier war es doch nicht mal ein Grenzfall a la selbstbewusste Freigängerkatze ärgert Hund und kratzt ihm eine Verletzung ins Auge, Hund wehrt sich und die Katze zieht den Kürzeren. Da kann man diskutieren ob.

    Aber Katze existiert, Hund beißt, Nope. Auch Radfahrer, solange man einen Hund nicht anfährt, im vorbeifahren tritt oder sonstwie aktiv mit dem Hund interagiert hat ein Hund da nicht zu beißen.

    Ah, Du meinst also einen Spielpartner?

    Ich zumindest nicht, aber da ist es einen passenden Partner zu finden am Schwierigsten.

    Ansonsten bewegt man sich hier im Bereich, sie mag Kontaktliegen, je stapeliger, desto besser. Wenn das Gegenüber akut oder generell nicht mag, auch gut. So Alltagsgeplänkel ist hier herrlich langweilig und unspektakulär.

    Perfektes Match in allen Lebenslagen hatte ich noch nie. Muss auch nicht, das ist ja das spannende an sozialen Beziehungen. Jede hat so ihre ganz eigenen Regeln und Eigenheiten.

    DEN passenden Hundekumpel

    Ist keine Provokation, sondern wirklich eine Frage, bei der mir das Bild im Kopf fehlt:

    Was genau meinst Du damit?

    Wenn auch andere Meinungen zählen. Einfach ein Hund wo es passt, so man sich einig ist, was Spaß macht.

    Wenn ich mir Meine anschaue, die findet sich gegenseitig Dinge klauen und danach stolz präsentieren lustig. Das geht aber nur, wenn man sich gut genug kennt, damit ganz klar ist, Spiel und kein Ernst. Jetzt haben wir aber hauptsächlich Hunde um uns, die entweder um Beute "kämpfen" lustig finden, womit sie Nix anfangen kann oder die mit der Schulter zucken und nimm halt sagen, wo doch der ganze Spaß des sich gegenseitig abluxens fehlt.

    Das sind Nuancen. Wo man eben den Unterschied zwischen, sich zurücknehmen, sich anpassen und es passt einfach sieht.

    Muss mich einfach mal freuen. Wir haben ja ein Rennfeld. 10 Minuten hin, 3 Runden in Endgeschwindigkeit flitzen, 10 Minuten zurück. Da stört mich auch Erwartungshaltung bei diesem Hund genau 0

    Jetzt ist sie ja krank geschrieben und darf nur kleine Runden gesittet gehen. Und eben dieses Feld ist da unsere sinnvollste Option. Gespannt wie ein Rennpferd vorm Start mit Kulleraugen fragen, ob sie Bittebitte heute darf und auf ein heute nicht, Luft raus entspannt vor sich hinschlurfen und schnüffeln.

    Sie hat Bewegungsstau, sie hat Langeweile, sie hat Stress der dringend abgelaufen gehört und trotzdem ist sie einfach nur soso unkompliziert und lieb.

    Was man aktuell besser nicht mit ihr tun sollte :hust: krank sein ist nicht Alltag und so lange wir durch den Tag kommen ohne Streit und ohne das sie sich kaputt hüpft :ka:

    Digital hat ganz pragmatische Gründe, ich kann echte Bücher nur noch mit Mühe lesen. Macht wenig Spaß und ich hatte es zwischendurch ganz gelassen.

    Bei reinem Text macht es auch wenig Unterschied, nur sobald es um hin und her blättern oder Bilder geht gewinnt die Printausgabe.

    Bücher in der Wohnung sind ein ewiges Dilemma. Chaotisch, stauben ein, nehmen viel Platz weg. Eine gute Lösung habe ich dafür noch nicht gefunden.

    Theoretisch finde ich Hundekontakte wichtig, praktisch kenne ich kaum souveräne Hunde die sauber kommunizieren. Gab also immer sehr wenig Fremdhundkontakt :ka: lieber keine Kontakte, als Doofe.

    Hier wird eher "zusammengeführt" seien es eigene Hunde, die der Familie oder eben, man sieht sich täglich am Stall und es ist für alle entspannter wenn das klappt.

    Erna hat für meine Verhältnisse ungewöhnlich viele Kontakte. Die ist aber auch echt sozial und außer ein bisschen lenkend eingreifen braucht es da Nichts. Das ein junger Hund gerne mal stänkern und mobben würde und sich da ausprobiert halte ich für normal. Sie lässt es aber, wenn man es ihr sagt. Auf der anderen Seite kann sie sich unheimlich gut auf ihr gegenüber einstellen und von Kleinhund bis Tüddelsenior ist da unter Aufsicht viel möglich.

    Echte Fremdhundekontakte gäbe es hier genau zwei Varianten, wenn ich das einfach laufen lasse. Ungespitzt in den Boden rammen oder kleine Brötchen backen, sie weiß mit wem sie es machen kann. Da legen wir beide so gar keinen Wert drauf. Dabei empfinde ich sie als echt verträglich und mir würde bisher kein Hund einfallen, mit dem sie nicht klargekommen ist, wenn man sich denn vorher in Ruhe kennenlernen konnte.

    Lest ihr Bücher mehrmals?

    Ja, so im 10 Jahresrythmus ungefähr. Auf der anderen Seite habe ich so gar kein Problem damit Bücher abzubrechen, die ich doof finde.

    Was macht ihr mit den "besonderen" Büchern?

    Stehen im Regal :ka: sind aber auch keine 100. Auf die paar kommt es nicht an, weil eigentlich lese ich Belletristik nur noch als E-Book.


    Nicht doch vorher anderen eine Chance dafür geben?

    Über sowas mache ich mir keine Gedanken bzw. verleihe ich sie.