Beiträge von Vriff

    Warst du nicht Ruhrgebietsnah?

    Dann empfehle ich einfach mal den Hengsteysee.

    Parken hier und Einstieg direkt unter der Brücke:

    https://www.google.com/maps/place/Bik…Fg%2F11cltvb9p2

    In der Bucht kann man in aller Ruhe üben und danach erste Ausflüge wahlweise über den See (Abstand vom Kraftwerksausfluss halten) oder flussaufwärts Richtung Lennemündung machen.

    In letzter Zeit war der See leider zugewuchert, keine Ahnung wie der aktuelle Stand ist.

    Dann alternativer Einstieg hier:

    https://www.google.com/maps/place/51.…356!4d7.4902202

    Auf diesem Abschnitt ist die Ruhr nahezu strömungslos. Nahezu ist immer noch ein Fluss, aber da kann man ganz entspannt üben. Ich kann da größtenteils stehen, was wieder auf's Board kommen doch sehr erleichtert und flussaufwärts paddeln ist auch für Ungeübte locker schaffbar.

    Und ganz wichtig, der größte Feind des SUP ist Wind.

    Wie ist das mit Schiffen (zB auf dem Kanal)?

    Haben Vorfahrt, großräumig ausweichen. Je größer das Schiff, desto angenehmer die Wellen.


    Oder hätten die da gar nicht fahren dürfen?

    Gewässerführer kaufen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster, Kanal ist oft erlaubt.

    Wo macht ihr die SUPs fertig fürs Wasser?

    Wenn der Einstieg in der Nähe des Parkplatzes ist, dann da. Wenn weiter weg, am Einstieg. Rucksack trägt sich schöner als aufgepumptes Board.

    Darauf hinzuweisen, dass man etwas übderdenken soll, finde ich nicht übergriffig, sondern bedenkenswert.

    Aber ist wohl nicht gewünscht, auch ok

    Dann liefere Gründe warum. So einfach so ohne konkreten Anlass ist eben doof.

    Könnte man bei jeder Hundesuche einfach einstreuen. Egal ob Ersthundehalter, beim dritten Hund in Folge überhaupt immer :ka: und in einigen Fällen ist das durchaus sinnvoll und es gibt Dinge die bei der Planung vergessen wurden. Hier wird sich erst gekümmert und dann angeschafft. Oder Dinge die nicht passen, sehe ich hier nicht.

    dennoch!

    Warum?

    Dein Einzeilhund wird nicht leiden, wenn er genug sozialen Kontakt hat.

    Ja, darum muss man sich halt bemühen.

    Sozialkontakte beim Spaziergang sind nicht mit einem festen Sozialpartner zu vergleichen. Ich hab das selbst erlebt wie ein Hund mit einem Zweithund aufblühen kann, trotz Sozialkontakte von außerhalb.

    Und mal aus Perspektive von einem überzeugten Einzelhundehalter der einen Hund mit großem Bedarf an Sozialkontakten hat. Aber bitte Freundschaften, keine Hallosager. Ich überlege wieder Zweihundehalter zu werden.

    Gefühlt besteht meine komplette Hundefreizeit aus Terminkoordination und ihren Ausflügen. Ich schaffe es 1-2x die Woche und wünsche mir ohne schlechtes Gewissen Sonntags nicht auf die Uhr schauen zurück. Ohne schlechtes Gewissen einfach mal alleine Gassi gehen. Ohne schlechtes Gewissen und Bemühungen um Ersatz den Urlaub des Hundefreundes überbrücken. Usw.

    Und trotzdem merkt man es ihr an, dass was fehlt :ka:

    Ich hätte übrigens gerne wieder einen festen Sittinghund und es findet sich Keiner, um eben dieses Problem elegant und stressfrei zu lösen ohne Zweithund. Andere Seite des Problems löst sich auch nicht leichter xD

    Bei meinen Grinchen war das alles nie Thema. Fremdhundekontakt war egal bis unerwünscht und Mehrhundehaltung ein Fall von friedlichem nebeneinanderher. Aus meiner egoistischen Perspektive viel leichter, als dieses soziale Ding, was so viele Bedürfnisse hat die zu erfüllen mir echt lästig sind :mute:

    dennoch solltest du deine Wünsche überdenken

    Warum? Also ganz ernsthaft.

    Der Ersthund ist gerade eben vier, die bisherige Betreuungsoption fällt langfristig aus. Also muss auch bei Einzelhundehaltung eine neue Lösung her. Es wird sich vorausschauend um Ersatz gekümmert. Ob man da jetzt für ein oder zwei Hunde sucht, ist doch egal. Und wenn man sagt, so kann man keinen Hund halten, ist auch egal ob ein oder zwei.

    Verpasse ich hier eine S-Bahn, kommt die nächste in wenigen Minuten. In der Kleinstadt hieß es dann erstmal 30min warten.

    Wenn ich das Ruhrgebiet als Gesamtes nehme sind das über 5 Millionen Menschen und S-Bahnen im 30 Minuten Takt völlig normal :ugly:

    Vielleicht verstehe ich deshalb diese Stadtvorteile nicht. Von außen in die Stadt finde ich total gut abgedeckt, aber innerhalb der Stadt empfinde ich als mühsam. Erstmal zum Hauptbahnhof und dann weiter, ewige Umwege.

    Ich würde lieber wieder auf dem Land leben, geht aus verschiedenen Gründen aktuell nicht. Aber Kunst, Kultur und Arztbesuche sind Events, ob ich da 20 oder 60km Anfahrt habe :ka: die täglichen Wege sind es die aufhalten und da nervt Stadt nur egal ob ÖPNV, Rad oder Auto. 30-45 Minuten für 10km sind einfach normal.

    Am besten garkeinen Kontakt zulassen

    Sagt mal, habt ihr das eigentlich oft dass andere Hundehalter manchmal richtig unhöflich werden und einen teilweise beschimpfen wenn man sagt dass man keinen Leinenkontakt möchte? Ich kannte das nur aus Erzählungen von meiner Bekannten, sie wird oft angegangen deswegen. Bis heute…. Gerade am Strand war ich unter anderem die blöde Kuh weil ich nicht wollte dass ihr unangeleinter Hund zu uns kommt. Davor habe ich ihr noch höflich erklärt warum, aber die war von 0 auf 100 in zwei Sekunden. Sie ist dann auch ins Auto und auf und davon, als ob der Strand nicht groß genug gewesen wäre.

    Seitdem ich einen großen Hund habe nicht mehr. Also so gar nicht mehr. Ich muss auch nie darum bitten, dass man mich in Ruhe lässt. Flexileinenstopknöpfe funktionieren auch auf magische Weise.

    Alle paar Wochen treffen wir mal einen freilaufenden Hund am Horizont der da auch bleibt, ist mir absolut egal.

    All die Jahre davor, absoluter Spießrutenlauf, so schlimm, dass ich mit mir gehadert habe, ob ich überhaupt nochmal einen Hund möchte, weil das keinen Spaß mehr gemacht hat. Irgendwann bin ich nur noch an so schönen Orten wie Einkautszentrumparkplatz morgens um 6 oder zwischen Autobahn und Bahnschienen gegangen.

    Ich hätte keine Kapazitäten mehr für einen zusätzlichen Hund gehabt , der in dem Moment nicht einfach funktioniert hat.

    Und mir hat das zum Beispiel gut getan. Zwangspause, weil der neue Hund musste versorgt werden.

    Dafür nervt mich sichern im häuslichen Umfeld massiv und ich empfinde das als große Einschränkung. In der freien Welt ist es mir egal, aber hier muss ich regelmäßig den inneren, wie Blöde kann man sein, selbst Schuld, wenn du gebissen wirst Teufel bekämpfen. Und bei mir geht es um Erwachsene, die zwar leider auch erziehungsresistent sind, aber doch irgendwo keine Kinder.

    Man unterschätzt das wie zermürbend das sein kann, wenn eigentlich keine Hundezeit ist. Mal eben schnell ist nicht mehr. Immer überlegen wo, wie mit dem Hund. Im Zweifelsfall 5x laufen und schleusen.

    Wie sehr würde es dich stören, wenn der Hund niemals am Hof freilaufen könnte und du zusätzlich bei gutem Wetter nie in Ruhe werkeln, sondern immer aufpassen müsstest?

    Inzwischen sehe ich Kinder und Hunde sehr kritisch, weil im Zweifelsfall der Hund für die nächsten 10 Jahre massiv eingeschränkt wird, also einen Großteil seines Lebens oder gleich weg muss, weil beißt. Fände ich beides nicht fair, wenn man das vorher weiß.