War die Tage sehr erstaunt wie viel schneller die Shelties von Bonadea trocken sind als meine. Dabei haben die mehr Fell, längeres Fell und mehr Unterwolle.
Und Meine hat zwar schon angefangen aufzuplüschen, aber eigentlich ist das noch nahezu Nacktmullmodus. Und die hat schön luftiges Fell, das eher absteht als anliegt.
Also besteht deine Erfahrung aus Zusammenleben mit Hunden. Was in keinster Weise abwertend gemeint ist.
Deine Hunde müssen nicht folgen, weil du das niedlich findest.
Deine Hunde dürfen Schäden an Wild, Natur und Mitmenschen anrichten, weil du sie nicht einschränken möchtest.
Ich würde sagen, du hast ziemlich Glück mit deinen Hunden gehabt. Knuddele diese Goldschätze mal, dass sie so problemfrei sind und nutze die Zeit bis zum nächsten Hund, um dich besser über das Thema Hund zu informieren. Für deine Hunde, aber auch für alle Hundehalter die das auch zukünftig bleiben wollen.
So viel freie Entfaltung = Rücksichtslosigkeit ist der Grund für immer höhere Auflagen und immer größere Einschränkungen für alle Hunde.
Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber auch in der Großstadt gibt es Freilaufecken. Bei mir ist zum Beispiel die Autobahn komplett mit Wildzaun abgezäunt, dann ein "Wäldchen" und dahinter ein Schotterweg. Nicht schön, aber nutzbar.
Die riesigen Parkplatzanlagen von Einkaufszentrum, Baumarkt und Co. Bei uns auch alle mit Grünstreifen. Außerhalb der Öffnungszeiten natürlich.
Das Kriterium bellt beim Klingeln erfüllt ein Großteil aller Hunde, da braucht es keinen Schutzhund für. von Chihuahua bis Multimix.
Einbrecher die trotz Hund reinkommen haben sich vorher überlegt, wie sie das Problem beseitigen. Also ist der Hund, sei er noch so ernst nutzlos. Die Anderen haben sich schon vorher abschrecken lassen, einfach nur vom Gekläff. Da hilft ein ernsthafter Hund überhaupt nicht, selbst wenn der noch dürfte wie er wollte und würde.
Also wofür das Risiko eingehen, dass Hund und Mensch im Alltag Probleme bekommen?
Wachsam und loyal ist eben das Gegenteil von lieb und freundlich zu Fremden. Da geht's auch überhaupt nicht darum, ob du mit dem Hund zurecht kommst oder du den Hund auslasten kannst.
Gerade weil du jetzt schon teilweise auf Hilfe angewiesen bist, ist eine gewisse Kompatibilität mit Mitmenschen eine Grundvoraussetzung. Fängt ja schon bei so Kleinigkeiten wie Taxi an, handliche, und ja da zählt auch der Podenco zu, freundliche Hunde erhöhen die Chance eins zu finden, dass den Hund mitnimmt.
Betreuer, Pflege und Hausarzthausbesuch alle möchten gerne unbehelligt rein, auch wenn du gerade nicht fit genug bist, um den Hund zu sichern.
30 Minuten Fußweg zum Tierarzt hätten meine Senioren im Krankheitsfall nicht mehr geschafft. 30kg Hund trage ich unmöglich solange und selbst im Hundebuggy schieben ist da schon eine Herausforderung für fitte Menschen. Da sind wir wieder beim Taxi.
Eigentlich geht's doch nur darum, dass bitte endlich alle Hundehalter lernen sollten, dass ein gewisses Gefahrenpotential von ihrem Hund ausgeht anstatt ständig mit dem Finger auf Andere zu zeigen und zu sagen, aber der ist viel schlimmer