Ja ich hatte einen Hund, der wenn man es so will, stark lebenseinschränkend war.
Rituale, Kompromisse und dann ging eine Menge, auch Urlaub. Aber eben Urlaub nach seinen Regeln.
Mittagsschlaf war Gesetz und egal was, da wurde alles Drumrum geplant. Morgens Sport, Nachmittags Ruhe.
Und ehrlicherweise man gewöhnt sich dran, wenn man prinzipiell alles machen kann, aber auf XYZ Rücksicht nehmen muss, empfinde ich das als nicht schlimm. Doof ist nur gänzlicher Verzicht.
Aber da steckte viel Arbeit drin. Entspannt am Stall sein, Hundedinge tun, dösen, usw. 2 Jahre. Ihn an den Rand legen und Pferd im Galopp longieren, nie. Entweder ihn das nicht sehen lassen oder mit in die Mitte nehmen und anleiten, dann kann man sich aber nicht mehr voll auf's Pferd konzentrieren.
Und Stall hatte hier Priorität Nr 1. Und man kann auch nur eine bedingte Anzahl an Dingen gleichzeitig trainieren. Muss ja alles auch verarbeitet werden. Alles Andere wurde weggemanagt.
Ehrlicherweise dein Hund hört sich einfach nur nach einem jungen Hund an. Der muss das alles doch erstmal lernen und verarbeiten. Und auch für junge Hunde gilt, man kann nicht alles auf einmal lernen und in deinem Leben braucht dein Hund doch eine Menge unterschiedlicher Skills.