Beiträge von Vriff

    Ganz andere Ecke Deutschlands. Sehr bemühter Haustierarzt zur Bestandsaufnahme, ob der Hund jetzt lahmt oder nicht.

    49,xx€

    Gründliches abtasten, ausgiebige Analyse mitgebrachter Videos, weil der Hund in der Situation nicht locker läuft, Beratung und Überweisung zum Spezialisten. Dauer 1 Stunde.

    "Nur" Lahmheitsuntersuchung scheint erfreulich günstig zu sein. Und ja mit Zipperlein gehe ich immer erst zu meinem Haustierarzt, weil die unheimlich gut im das könnte die Ursache sein, wir sollten XYZ abklären lassen sind.

    Veränderungen im gewohnten Umfeld, werden zur Kenntnis genommen und erstmal genau untersucht. Bspw. Nachbars Blumentopf der als Sturmgeschenk auf unserer Terasse gelandet ist.

    Aber ein Problem hat sie nicht mit sowas.

    Ansonsten ist das der flexibelste Hund den ich kenne. Keine feste Tagesstruktur, keine Rituale, keine gewohnten Gassistrecken oder Urlaubsorte. Sie nimmt den Tag wie er kommt und alles ist gut.

    Ich feiere das übrigens sehr. Sie neigt auch so überhaupt nicht zu Verhaltensketten.

    Naja es ist schon ein Unterschied ob nur nerven oder echte Bedürfnisse. Bei Katzen in dem Alter würde ich da durchaus auch an beginnende Demenz denken. Wenn die Schilddrüse nicht mehr komplett in Ordnung ist haben sie auch echten Hunger und nicht nur es wäre schön, wenn es was zu fressen gäbe. Usw.

    Alte Hunde sind da auch nicht besser. Mein Senior konnte nur noch 6 Stunden einhalten. Hört sich gar nicht so wenig an, aber mit an-, aus-, umziehen, vor die Tür gehen, etc. blieb da ganz schön wenig Schlaf am Stück übrig.

    Schlaf ist wichtig, keine Frage, aber irgendwo gehört eine gewisse Störung auch zum Leben dazu. Kinder, Katzen, der Wecker morgens, weil man arbeiten muss, der Vogel vorm Fenster, ...

    Soll ich jetzt mal angeben. Eigentlich weckt hier niemand irgendwen, das sind Ausnahmen und passiert immer mal, auch ganz ohne Tiere. Am häufigsten noch indirekt der Hund, wenn sie säuft, großer Hund, großes Schlurp.

    Die einzige Situation in der sie wirklich lästig sind, wenn ich wirklich lange außer Haus war und nur noch meine Ruhe möchte stürzen sich alle auf mich und schnurren viel zu laut. Da habe ich aber auch Verständnis für und ertrage es.

    Man wertet immer und so unterschiedlich Menschen sind, so auch ihre Tiere. Gerade das mag ich an Hunden, ihre Vielfalt.

    Ich bin wahrscheinlich das Gegenteil von dir. Mir sind viele Jagdhund(-mixe) zu anhänglich und schmusig. Ich bin eher für dreimal über den Kopf getätschelt reicht dann auch für den Rest des Tages, wenn man sich dafür nicht bücken muss, umso besser.

    Mein ewiges Dilemma, freundliche Hunde in der Stadt sind echt sinnvoll, alles Andere macht nur Probleme. Aber es ist mir so fremd, ich stand so oft neben meinem Hund und habe mich gefragt, was stimmt mit dir nicht :ops: meine Grantelelse steht mir da so viel näher :pfeif:

    Auch rein optisch, alles was rund und weich ist, ist nicht meins. Bin da eher Team Ecken und Kanten.

    Mein Kater seines Zeichen besser erziehbar als viele Hunde würde so was niemals tun. Er ist doch ein guter Kater.

    Deshalb hat er lautloses wach starren perfektioniert. Bis heute ist es mir ein Rätsel, wie man davon wach werden kann, aber er schafft es.

    Wenn ich sage das gute Katzen sowas nicht tun ist seine Antwort: "ich habe Nichts gemacht, nur geguckt :ka: ".

    Das verbieten wäre ja so ähnlich wie atmen verbieten.

    Naja, ich nehme mal an, dass du nie ambitioniert Hundesport betrieben hast.

    Durchaus. Aber auch damals war die Qualität der Vereine sehr durchwachsen. Es gab halt mehr Masse :ka:

    Auch damals gab es schon Probleme mit Anwohnern. Bei uns war es "Gesetz" vor dem Training doch bitte sämtliche Haufen auf Zufahrt und Feldweg zu entfernen. Kamen zwar hoffentlich nicht von den Hundesportlern, aber die waren Schuld. Also hat man es um des lieben Friedens Willen getan :ka:

    Zu heiß, zu kalt, zu nass. Auch damals war es schon schwer eine stabile Trainingsgruppe zu finden. Weil es eben mega frustrierend ist wahlweise alleine auf dem Platz zu stehen oder gefühlt den Urschleim nie zu verlassen.

    Auch damals musste man schon Seminare organisieren oder weg fahren, wenn man "Besonderes" wünschte.

    Auch damals gehörte zu einem Verein schon jede Menge Drumrum. Eigentlich war das nur das richtige Hobby, wenn man an organisieren, handwerkern, backen, Buchhaltung, etc. genau so viel Spaß hatte wie am Hundetraining.

    Auch damals gab es schon Gemenschel, wenn wahrscheinlich auch weniger als heutzutage. Man hat halt nur auf dem Platz mit- und übereinander geredet und nicht auch noch in X Messengergruppen und im Internet.

    Der Hang zur Sauferei ist heutzutage hoffentlich vorbei.

    Ich kann schon verstehen, dass es viele Menschen gibt, die Alternativangebote dankend annehmen, weil das Konzept Verein nicht zu ihnen passt. Früher gab es diese Alternativen eben nicht. Das waren aber doch nie die Menschen, die man wirklich im Verein wollte. Sondern, Erziehungsprobleme die wenn man geholfen hat, Sang- und klanglos wieder verschwunden waren ohne je was zurückzugeben. Die, die nur mal ausprobieren wollen. Die, die aus Prinzip zu spät kommen und früher gehen, weil sie keine Lust auf Auf- und Abbau haben. Die, die man zu ihren 5 Arbeitsstunden im Jahr zwingen muss. Usw.

    Ich persönlich erlebe das als Gesund schrumpfen, aber bin auch nicht mehr im Hundesportverein sondern anderweitig unterwegs. Kann sein, dass den Hundlern die Masse fehlt :ka:

    Bevor es falsch rüberkommt, ich mag Vereine, auch Hundesportvereine. Aber vielleicht sollte ich auch anfangen nur zum Training zu kommen ohne mich anderweitig zu engagieren :flucht:

    Gewitterangst hatte mein ansonsten völlig sorgenloser Border Collie. Steckt man manchmal nicht drin. :ka:

    Von jeder Menge Katzen die im Laufe der Jahre in eine Gruppe Staubsauger ignorierender Altkatzen integriert wurden hat genau einer Panik. Seiner Schwester ist der Staubsauger komplett egal.

    Bei meiner Rumänin ist kennt sie nicht schlimmer als schlechte Erfahrung. Muss man wissen und kann man glücklicherweise dran arbeiten.

    Gibt es hier jemanden mit einem Ex Shelterhund der diesbezüglich komplett cool ist, keine Angst vor Gewitter oder Feuerwerk zeigt?

    Bisher hier so. Sie ist aber erst 2 könnte sich noch ändern. Feuerwerk ist egal, Gewitter an sich auch trotz Zweithund der Gewitterangst hatte.

    Außer Zivilisation, weil da könnten Menschen sein und die sind gruselig ist sie mit Allem eine ziemlich coole Socke.

    Also das Gegenteil grundsätzlich ängstlich, aber prinzipiell keine Geräuschangst.