Beiträge von Vriff

    Letztlich kann man sowas ja alles erfragen.

    Theoretisch schon Und dann kommt eben die Masse an Hunden dazu. Bevor ich grundsätzliches erfrage, melde ich mich bei der Anzeige wo es dabei steht.

    Selbst mit hartem selektieren bleibt da noch mehr Auswahl als Plätze zu vergeben sind. Wo man dann noch über Details und Sympathie reden kann.

    Wenn der Meetingjingle startet, sprintet der Hund auf meinen Schoß und bei internen Meetings, darf sie sitzen und ist größer als ich :hust: mein Hund ist Coronageschädigt online ist die einzige Form von Sozialkontakten die sie mit Mitmenschen pflegt :ugly:

    Als sie klein war, musste sie bei wichtigen Meetings immer auf meinen Schoß und dann unterm Tisch liegen, weil das kleine Monster sehr schnell raus hatte, dass ich außer künstlich Lächeln Nichts tun kann wenn sie Unfug betreibt.

    Der Unfug hat sich ausgewachsen, der Rest nicht xD

    Meine mochten keine Menschen. Sie haben es ertragen, sie waren brav, ich hatte auch nie das Gefühl, das sie leiden. Aber es war eben auch nix, womit man ihnen eine Freude machen konnte.

    Ich war da einfach egoistisch. Ich habe gerne hündische Gesellschaft im Büro. Ich habe keine Lust auf Organisationsaufwand und auf die Uhr schauen, damit regelmäßige Lösezeiten da sind und niemand zu lange alleine ist. Ich habe keine Lust auf hin- und herfahrerei.

    Gibt sich das? Finden es die Hunde irgendwann prima? Viel besser, als Zuhause bleiben?

    Von 5 Hunden die ich mit im Büro hatte, fand es einer gut. Zwei sind lieber zu Hause geblieben und Zwei fanden es zwar die bessere Alternative zu alleine bleiben, aber trotzdem doof.

    Alle 5 waren aber absolut unauffällig und gern gesehen.

    Hier gibt es viele Plätze an denen Hund nicht liegen darf, aber zwischen dem was übrig bleibt, darf frei gewechselt werden. Wobei beide Hunde durchaus unterschiedliche Orte hatten, an denen sie eben nicht liegen durften.

    Ich schicke nur weg, aber ob man sich dann hinlegt und falls ja oder was Anderes tut ist mir egal. Genau so ob sie da zusammen oder getrennt waren, war mir egal.

    Hund und Pferd kann übrigens hervorragend klappen. Man braucht einfach nur ein bischen Erfahrung und Gefühl, was der Hund braucht und das ist sehr individuell und wie man das in den Alltag integriert.

    Meine Pferdehunde waren schon für Hufschuhe -, Hufeisen-, Fliegenmasken- und Halftersuche zuständig. Mal nur angezeigt, mal apportiert, mal sauber als Suche aufgebaut, mal schlampig mit den Augen. Ist sehr praktisch und bedeutet eher Zeitersparnis als Aufwand und andere Pferdebesitzer lieben einen dafür. Ich hatte auch schon begeisterte Hofwächter und ja tatsächlich auch schon einem Hund dem "nur" am Pferd laufen glücklich gemacht hat. Auch Unterordnung ist echt dankbar. Ablage trainiert man während man das Pferd fertig macht, den Rest während das Pferd frisst, abschwitzt oder man auf den Hufschmied wartet.

    Die Kunst besteht darin, dem Hund zu vermitteln wann Arbeit und volle Konzentration erwartet wird und wann entspanntes Hundedinge tun angesagt ist. Alle meine Hunde haben Stall geliebt trotz zum Teil sehr unterschiedlicher Interessen, einfach gemeinsam draußen sein.


    Geschrieben von jemandem der ohne Pferd keinen Hund hätte und der Alltagsgassi doof findet. Das Stall fehlt merke ich meinem Hund aktuell deutlich an, obwohl ich viel mehr Hundezeit habe und es ihr eigentlich an Nichts mangeln dürfte. Ich glaube wir freuen uns beide, dass das Pferd bald wieder da ist.