Als ich Tierschutztier im Tierheim übernommen habe, hatten die mich auch gefragt, wie ich ihn denn nennen will.
Meine Antwort war: "Hä, wieso? Der hat doch schon nen Namen?".
Ein dreijähriges Kind hätte an meiner Stelle vermutlich das Gleiche geantwortet.
Bin auch so und wenn der Name nicht gar zu unpassend ist, bleibt er.
Aber ich wollte mal was Neues ausprobieren. Nicht nur Hundeanschaffung mit Plan und Konzept, nein auch Namensauswahl, damit da nicht wieder so was merkwürdig komisches wie nasser Hund rauskommt. Kann man wunderbar in allen Lebenslagen rufen, komische Blicke der Mitmenschen gewiss.
Die Wahl viel auf ff. Etwas aus dem Effeff können ist doch eine nette Redewendung. Auch die sonstigen geläufigen Abkürzungen sind lustig. Kurz, prägnant, rufbar, doch das sollte es sein.
Logisch, dass erstmal "Babyhund" eingezogen ist, weil ich wollte einen Babyhund. Auch klar, dass sie bei Einzug knapp kniehoch und 7 Monate alt war 
ff hatte sich erledigt, als das niedliche Tier zur Begrüßung erstmal in mich gebissen und den Mann an die Wand gestellt hat. Gleichzeitig ist sie aber unheimlich zart, auch wenn sie bis heute einen fragwürdigen Humor pflegt. "Zornröschen" war geboren. Auf Dauer etwas sperrig, "Ernst" kann hier niemand aussprechen ohne loszulachen also ist es jetzt Erna Zornröschen.
Beim nächsten Hund vielleicht. "Möp", "Helmut" oder artverwandtes wären doch mal eine schöne Abwechslung.