Beiträge von Vriff

    auch ein Mali ist einfach mal ein Hund

    Japp und sie gehören zur großen Mehrheit der bedingt stadttauglichen Hunde. Weil es nämlich eine ganze Menge Eigenschaften braucht, um sich als Hund in einer Großstadt wirklich wohl zu fühlen, einschränkungslos.

    Wenn ich mich hier in der Straße umschaue, wirklich in diesem Umfeld glücklich sind Jagdhunde, -mixe, spanische Tierschutzhunde oft mit deutlichem Jagdhundeinschlag und bedingt die kleinen Wuschel, da scheint es auf die Herkunft anzukommen, die gibt es in cool und in zu ängstlich.

    Was hier Auffälligkeiten zeigt, die sich nicht mit Erziehung wegzaubern lassen, die Rumänen (Individualdistanz zu hoch), die Hütehunde (Reizüberflutung), die Chis (niemand nimmt ihr Ego ernst), die Gebrauchshunde (Artgenossenunverträglichkeit). Das heißt nicht, das man solche Hunde nicht in der Stadt halten kann, tu ich auch, aber es erfordert besondere Umsicht und Rücksichtnahme vom Halter, wenn der Hund nicht darunter leiden soll.

    Gibt es bei dir überhaupt keine Möglichkeit, ein bisschen in ländliche Richtung zu kommen?

    Es ist das Ruhrgebiet. Da ist es schlimmer als Mittendrin, weil auf die Idee alle kommen :mute:

    Sowas ist einfach nur schlechtes Benehmen und nicht zu entschuldigen. Ändert Nichts daran, dass man nur seinen eigenen Hund und nicht die Mitmenschen erziehen kann. Niemals eine Hundewiese betreten, wenn man schon am Eingang bedrängt wird.

    Strecken neben Autobahnen und Bahngleisen sind hier oft mit Wildzaun eingezäunt, vorher kontrollieren!

    Parkplätze von Einkaufszentren, Möbelhäusern und Baumärkten sind erstaunlich grün.

    Das Schöne am Ruhrgebiet es gibt nicht die HotSpots alles verläuft sich. Höhenmeter sind ein Garant für Einsamkeit. Matsch auch. Es ist wirklich erstaunlich wie friedlich und ruhig es ist, wenn man mal die Hauptwege verlässt.

    Warum man Hundewiesen nutzt? Weil man da lebt, weil man einen Hund hat, der eben nicht zu 100% abrufbar ist und auch mal rennen möchte.

    Dafür braucht es keinen Mali, bei meinem Border war der Punkt bei irgendwie getrieben. Das wirkte nicht mehr energetisch oder aktiv, sondern zwanghaft. Lies sich ganz ohne Erziehung oder sonstigen Einfluss reproduzieren.

    Meine Rumänin fängt an zuckig zu werden und sich vermehrt zu kratzen.

    Und solange sich das Problem durch ein trockenes Brötchen oder drei Haferflocken lösen lässt mag ich da nicht so recht an eine Unverträglichkeit glauben.

    Es gibt keinen passenden Zeitpunkt für einen Hund. Solange das Finanzielle geklärt ist und man gewillt ist die Einschränkungen die ein Hund mit sich bringt zu tragen, los!

    Bin kein Berufseinsteiger mehr trotzdem bestimmen die Hunde durchaus, wo ich arbeite. Brauche meine Familie nicht, um Tierarztrechnungen zu bezahlen, trotzdem ist ihre zweite Reaktion nach Anteilnahme, dass ich mir keine Sorgen um die Rechnung machen brauche sie würden mich unterstützen.

    Dinge die ich im Leben bereue, kein Welpe während des Studiums, so flexibel war ich nie wieder.

    Mir würde es mehr Sorge bereiten, wenn sie nicht so wäre. Hier lebt das andere Extrem Energielevel einer löchrigen Socke, erst denken dann handeln und überhaupt, warum rennen, irgendwann ist man auch so am Ziel.

    Als Junghund hatte sie eine ausgeprägte Vorliebe für Brennesselwurzeln, die wurden ausgegraben, zerschreddert und danach erstmal eine Stunde lang bewundert. Beste Beute des Gartens.

    Ein Jahr lang sah unser Fußboden aus wie eine Konfettifabrik und "Zerstörung schafft Frieden" war das Lebensmotto.

    Die Schnarchnase hat mit Anlauf Bäume hochrennen sich abdrücken und dann über den 1,8m hohen Zaun zum Nachbarn springen perfektioniert.

    Übrigens wurde der Hund zweimal auf Links gedreht, weil ich sie so auffällig ruhig fand und sie ist der brävste Junghund den ich jemals hatte.

    Es ist anstrengend und später erinnert man sich mit einem Schmunzeln an diese Zeit zurück.

    Lustig, Niederlande, Belgien und Österreich habe ich dafür als inzwischen deutlich günstiger wahrgenommen als Deutschland. Müsste man mal wirklich aktiv vergleichen, ob das nur Subjektives empfinden ist.

    Ich wohne direkt an der niederländischen Grenze und bei meinem Tierarzt sind mindestens genauso viele Holländer wie Deutsche.

    Die Wahl für den Tierarzt ist ja keine reine Preisentscheidung oder begründen sie das so?

    Der große Vorteil am SUP, man kann richtig paddeln oder man kann sich im liegen durch die Stadt treiben lassen. Mal eben schnell in den Hafen werfen und Sightseeing ist definitiv cool.

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    Brücke an Brücke an Brücke, aber dazwischen war einfach nur nett.

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    Darum geht es doch nicht, einfach nur um die Reaktion der Mitmenschen :ka:

    Mit jedem Privileg, und ja unbehelligt von Flexileinendrachen und ohne ständig bedrängt zu werden spazieren gehen können, ist ein Privileg, geht eben auch eine gewisse Verantwortung einher. Dann nimmt man eben proaktiv seinen Hund auf die abgewandte Seite, usw. für mich ist das einfach Höflichkeit.

    Da kann ich noch so gut wissen, dass mein großer, schwarzer Hund freundlicher und besser erzogen ist als viele Andere. Mein Gegenüber weiß es nicht und fühlt sich offensichtlich unwohl bis bedroht, sonst würden die Menschen nicht reagieren, wie sie reagieren. Auch wenn genau diese Reaktionen für den Hundehalter etwas erwünschtes und angenehmes sind.