Was sieht aus wie Raps und blüht jetzt lila? Wächst in den Niederlanden in sehr feuchtem Boden.
Beiträge von Vriff
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Wenn ich es mal ganz hart runterbreche Name, Markerwort und Abbruch. Mehr kann mein Hund nicht und mehr brauchen wir auch nicht.
Es wirkt so, als könnte sie eine ganze Menge mehr, dass sind aber alles Dinge der Kategorie, ich bin ein Mensch und rede gerne, Hunde sind schlau und wenn ich oft genug X in Situation, Y gesagt habe, macht Hund Z. Das ergibt sich aber von ganz allein im Zusammenleben. Nichts davon habe ich aktiv trainiert, Nichts davon würde ohne Kontext und Körpersprache funktionieren. Trotzdem ist es praktisch.
Wirklich geübt habe ich eher Dinge auf einer anderen Ebene, bei mir ist es sicher, Handling, Dinge mit mir tun macht Spaß und lohnen sich, usw.
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Wobei ich ja finde, es gibt mehr Wild in der Stadt als auf dem Land. Aber es ist eben zahm und hundesicher. Kaninchen das stoisch sitzen bleibt triggert eben weniger als Wild das sich auch noch verhält wie Wild.
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Bei Vertragsunterzeichnung wollte man gerne den Perso sehen, um zu überprüfen ob Name und Anschrift stimmen. Keine Kopie, keine Ausweisnummer.
Es ist und bleibt ein Unterschied, ob ich jemandem Geld überweise oder ob ich ihm meine Karte inklusive PIN gebe. In beiden Fällen hat er Daten von mir.
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18-20h ruhen kommt schon hin, kann mal weniger sein, aber nach ein paar Tagen hintereinander merkt man, dass das Erholungsbedürfnis steigt.
An Tagen an denen wirklich nix passiert, auch kein nennenswertes Gassi können es auch mal 22h sein. Ich meine mal gucken wo die Katze die gerade über einen getrampelt ist eigentlich hingeht, mal in der Küche vorbeischauen, beim liegen der Sonne hinterherwandern, von lauten Geräusch geweckt werden und das als harmlos einordnen. Bei all diesen Dingen ist Hund wach und das ohne irgendwas zu tun. Fressen, kuscheln, bewegen, kommt ja nochmal extra.
Geschlafen hat hier noch nie jemand so lange, nicht mal die Uraltsenioren, wo die Sinne so deutlich nachlassen, dass sie sowohl Klingel als auch Kühlschranktür verpassen.
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Gibt ganz viele Optionen, das waren jetzt die Vorschläge, aller Wahrscheinlichkeit stadttauglich.
Es fehlt ein bischen der Input, was dir noch wichtig ist, dann wäre es leichter passende Empfehlungen auszusprechen.
Perfekt gibt es nicht, es ist immer nur die Frage, wo macht man sinnvollerweise Kompromisse und zwar bitte so, dass alle Beteiligten glücklich sind ohne sich zu verbiegen. Ich persönlich lege deshalb weniger Wert auf Stadttauglichkeit, aber meine Hunde müssen dann auch nicht in die Stadt. Und ja auch grüner, ruhiger Randbereich kann ganz schön herausfordernd sein. Das unterschätzt man, bis man einen Hund hat der ein Problem mit Thema X hat.
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Was würde man mir denn stattdessen empfehlen?
Wenn es groß sein soll, Galgo, Irish Setter, Golden Retriever. Drei ganz unterschiedliche Hundetypen, denen ich allen so ein Leben zutraue. Bleibt noch genug an Erziehung und Ausbildung übrig und sie verzeihen auch die unvermeidlichen Anfängerfehler.
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Und warum laufen diese Hunde mitten im Großstadttrubel ganz entspannt und cool mit ihrem Menschen herum?
Haben meine Hunde auch gemacht. Mal, deshalb warne ich so, weil ich diese Hunde habe, die ach so gut erzogen sind und ach so brav und cool sind.
Der Ausgleich stimmte, dann ist das alles kein Problem. Reine Stadthaltung, mit meinen Hund nicht möglich.
Wohnen die alle weitab ländlich und ruhig und fahren jeden Tag mit ihnen in die Stadt zum Arbeiten?
Meine Hunde haben zum lösen einen Garten und fahren täglich raus. Dann ist auch Cafe', Einkaufszentrum und Hundewiese kein Problem.
Auch die Wahrheit, als mein Garten mal wegen Überschwemmung unnutzbar war und wir mehrmals täglich an die Ecke zum lösen mussten, fingen meine Hunde nach drei Tagen an, vor jedem Gang prophylaktisch die Ärmel hochzukrempeln, weil sie es Leid hatten angepöbelt zu werden. Das an mein Knie tackern und den Daumen drauf sieht man halt von außen nicht. Dauerhaft würde ich das weder mir noch den Hunden zumuten. Und meine Hunde sind bedeutend netter als Mali und Co und haben noch dazu eine elendslange Lunte für die ich sie sehr bewundere.
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Das Problem was meine Hunde da haben, sind eher unhöfliche Trampel als die Stadt perse.
Und genau damit ist in deutschen Städten immer zu rechnen
niemand hat gesagt, dass die keine Nerven haben oder ein Reizproblem. Es hilft Nichts, den eigenen Hund zu erziehen, wenn das Umfeld nicht mitspielt.Wenn man keinen Wert auf flanieren, entspanntes Verweilen auf öffentlichen Grünflächen oder Nutzung des ÖPNVs zu Stoßzeiten legt kann man auch in der Stadt ganz wunderbar mit Gebrauchshund leben. Falls doch, macht man dem Hund und sich selbst das Leben unnötig schwer, finde ich ganz persönlich unfair gegenüber dem Tier.
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Ich spazier halt durch die Welt und treffe viele Hunde und deren HH.
Ich auch bzw. lebe ich auch am einzigen Zuweg ins Grün. Es ist schon sehr auffällig, dass man bestimmte Hundetypen niemals Sonntagsmittags bei gutem Wetter sieht, sondern ausschließlich zu Unzeiten bevorzugt bei Regen. Wird wohl ausschließlich an ihren Besitzern liegen.
Genauso wie ich viel lieber entspannte, glückliche Hunde sehen würde als gestresste und überforderte, tu ich aber nicht, weil Mensch meint jeden Hund in eine Schablone pressen zu müssen, schaffen die schon.
Ich persönlich finde ja, der Auslastungsaspekt wird ähnlich wie der Ruhe, Ruhe, Ruhe Fetisch übertrieben. Gesundes Mittelmaß wäre oft angebracht, trotzdem kann ich individuelle Unterschiede zwischen Hunden sehen, die sich oft in Rassen oder Typen clustern lassen.
Ja man wollte sich nur mal auskotzen, wie schwer Hundesuche sein kann, völlig zurecht. Aber scheinbar gibt es auch noch Optimierungsbedarf und wenn es eine Analyse ist, was überhaupt gesucht wird, damit man beim nächsten Züchter- oder Tierschutzgespräch besser vorbereitet ist. Erhöht die Chancen ganz massiv mit einem Hund nach Hause zu gehen.