Für mich wärs mit falschem Knick raus, wenns nicht sehr günstig wäre. Ich finde Pferde, die sich verkriechen, schwer zu korrigieren - zumindest für mein reiterliches Können. Eine Stallkollegin hat ein Jungpferd, das von richtigen Vollprofis mit Schlaufzügeln angeritten wurde. Ich hatte auch schon das Vergnügen, ihn mal probereiten zu dürfen - da nehme ich hundertmal lieber ein Pferd das stumpf gegen die Hand geht oder sich raushebt. Es wirkt alles super langwierig, anstrengend und unlustig.
Da schließe ich mich an.
Und zur Qualität der Grundgangarten. Muss man erstmal reiten können. Ganz ehrlich, als ich noch 2-4 Pferde am Tag geritten bin, macht einfach nur Spaß ![]()
Jetzt als hauptsächlich Schreibtischtäter, bischen älter, sehr viel steifer. So ein Trippeltrappel das den lädierten Rücken lockert ist herrlich. Eine Bewegungsamplitude, die ich auch ohne Ausgleichstraining mitgehen kann Bedingung. Sind wir ehrlich, mit Pferd hat man eher weniger Zeit für Yoga, Reitstunden auf Fremdpferden, usw.
Überhaupt wäre mir als Freizeitreiter inzwischen ein Pferd, was sowohl vom In- als auch vom Exterieur keinen Schaden nimmt, wenn wir einfach nur rumschlumpfen das Wichtigste.
Trainieren können ist etwas ganz Anderes als trainieren müssen.
Vielleicht bin ich aber auch nach Jahren des Aufbau- und Rehatrainings mürbe. Und die ewige Frage, liegt es an mir und meinem Können oder ist es einfach naheliegend, dass ein Pferd mit allen Gebäudemängeln dieser Welt Probleme hat.