Eigentlich darf ich ja nicht mitmachen, so als weder Veganer noch Vegetarier. Aber wenn es nicht um einen kompletten Lebenstilwechsel geht finde ich einzelne Mahlzeiten vegan ganz normal. Nennt man nur im Alltag nicht so, Nudeln mit Tomatensauce, Salat mit gerösteten Kichererbsen, Nüssen und was es sonst noch so gibt, Pizzabrötchen, ...
Vegetarisch ist noch schneller passiert ohne das man es 'will'.
Über die Zusammensetzung meiner Ernährung kann ich mir Gedanken machen, muss ich aber nicht. Macht man doch meistens auch nicht und nur weil man ein Würstchen isst, ist eine Mahlzeit nicht ausgewogener als ohne.
Mir hilft sich bewusst zu machen, was ist in meiner Ernährung sowieso schon tierfrei und mag ich. Dann gibt es das eben häufiger und von da aus kann man sich durchprobieren ohne direkt diesen Fancy Kram zubereiten zu müssen.
Ich kann backen, da weiß ich, bei welcher Konsistenz des Teiges ich den Kuchen wie retten kann. Wann man besser kürzer knetet und wann besser länger. Wie lange das Ganze in meinen Ofen muss. Die ersten veganen Kuchen waren ungenießbar und ich hielt es für unmöglich was Leckeres veganes zu backen. Inzwischen kein Problem mehr. Übrigens immer mit dem selben Rezept, daran lag es nicht. Ich gebe aber offen zu, ohne vegane Arbeitskollegen wäre ich da nicht so hartnäckig geblieben und hätte das Experiment viel früher aufgegeben. Man will sich aber doch mal revanchieren und sich nicht immer nur durchfuttern.
Ich glaube gerade, wenn man vorher schon kochen kann ist ein Umstieg schwer. Es fehlen die Erfahrungswerte und es klappt nicht alles sofort. Ist eben anders. Da hilft nur dranbleiben, leider.