Könnte man ja auch mit Hundekontakten kompensieren, scheint aber oft bei vielen von Beginn an keine Option zu sein.
Ich versuche das gerade und ganz ehrlich, klappt nicht. Und ist noch dazu echt aufwändig, gefühlt mein kompletter Freizeitkalender besteht nur noch aus Hundeterminen und trotzdem gibt es zwischenzeitlich Wochen in denen sie gar keinen Hundekontakt hat.
Mal davon unabhängig, dass es nicht das Selbe ist wie zusammenleben.
Übrigens hätte ich nie vermutet, dass wir da ein ernsthaftes Problem kriegen. Bei ~14 Jahren Altersunterschied war es abzusehen, dass sie bald Einzelhund wird und alleine bleiben wurde sofort ganz alleine aufgebaut und nicht mit Zweithund, Ausflüge, Urlaube alles allein und trotzdem wird hier langfristig ein Hund für den Hund einziehen.
- Sie frisst schlechter und eigentlich ist das eine kleine Fressraupe und selbstverständlich gesundheitlich auf den Kopf gestellt.
- Sie schläft schlechter, weil sie schlechter schläft ist sie reizbarer und übellauniger.
- Sie ist nervlich deutlich weniger belastbar und braucht deshalb mehr Pause.*
All das hat man zu Mehrhundezeiten auch schon gemerkt, wenn wir länger als 3 Tage alleine im Urlaub waren und es war nach 2 Tagen zu Hause beim Senior wie weggeblasen. Er dürfte jetzt ungefähr ein halbes Jahr tot sein und an der Front sie kommt alleine genauso gut klar wie mit Zweithund tut sich einfach gar Nichts.
*Das ist der einzige Punkt wo treffen mit anderen Hunden hilft. Aber ich fände es schon sehr alltagstauglich, wenn wir nicht nur in Begleitung durch ein Dorf gehen könnten, sondern auch allein oder auch mal einen Tagesausflug machen. Ist doch sehr einschränkend nur kurze Strecken zu gehen die man vorher penibel planen muss.
wenn jetzt jemand mit Training kommt
wir trainieren seit Tag 1 und der Hund hat riesige Fortschritte gemacht. Trotzdem bleibt der Riesenunterschied ob wir mit oder ohne andere Hunde unterwegs sind.