Beiträge von Vriff

    Fellpflege ist echt individuell. Ich "muss" wöchentlich 5 Minuten einmal drüber bürsten, sonst wird mein Hund filzig. Ganz ehrlich, nervt mich sehr, das ständig zu tun, obwohl ja wirklich kein Akt. Und trotz so viel Mühen Haare überall.

    Ich empfand meinen Langhaarhund als wesentlich angenehmer. Da hat man sich einmal aufgerafft und danach wochen- bis monatelang seine Ruhe. Dafür hat er gesandet wie blöd und es lagen zum Teil richtige Dreckhaufen an seinen Liegestellen. Da ist die Jetzige viel angenehmer, die hat Teflonfell, da bleibt nix drin und selbst die Pfoten sind sauber bevor ich sie abtrocknen könnte.

    Gibt es hier noch jemanden der/die Probleme bei Gummistiefeln hat, weil wahlweise die Knöchel wund gescheuert werden oder der Spann? Meist kann ich die jeweiligen Socken dann auch entsorgen..

    Ich habe aktuell Hunter-Stiefel zuhause (zerstörten meine Fersen), davor Muckboots (haben Knöchel und Socken zerstört). Und habt ihr Ideen was man stattdessen nehmen könnte? Gerne ähnlich warm wie Muckboots.

    Wadeninnenseite, weil mir alle immer zu weit sind. Dabei würde ich sogar behaupten, ich habe keine dünnen Beine.

    Mir passen Bogs, die sind ähnlich zu Muckboots, aber weicher.

    Aigle geht gar nicht, da zieht es mir die Socken aus und das Wadenproblem.

    Aktuell teste ich Vikings, machen einen guten ersten Eindruck. Aber eben Testphase.

    Wie gesagt wäre hier auch so :ka:

    Ist übrigens der erste Hund bei dem ich Bedarf sehe. Bei meinen anderen Teams war das ein nett, aber nicht nötig. Und dabei habe ich das Gefühl meine Hundegruppen waren überdurchschnittlich harmonisch und mit nicht existenten Problemen. Wenn ich das mal mit Anderen oder auch den Berichten hier im Forum vergleiche. Trotzdem kamen die auch alle alleine klar ohne daß ich das Gefühl hatte es fehlt was.

    Es gibt halt immer den ersten Hund der anders ist als die Anderen :ka: sind und bleiben eben doch Individuen. Jetzt habe ich halt einen Hundehund erwischt, dem es absolut egal ist, dass ich für mich keinen Zweithund bräuchte.

    Darf ich mal eine penible Rationsberechnung in den Raum werfen. Seitdem ich das jährlich habe machen lassen, waren alle Fütterungs- und Stoffwechselproblemchen bei meiner Shagyastute und dem Vollblut weg und am Ende musste ich weniger füttern, als das, was ich da so zusammengeworfen habe.

    Dem Punktepony würde es auch nicht schaden, aber dicke nicht arbeitende Ponys kompensieren das besser :ops:

    Könnte man ja auch mit Hundekontakten kompensieren, scheint aber oft bei vielen von Beginn an keine Option zu sein.

    Ich versuche das gerade und ganz ehrlich, klappt nicht. Und ist noch dazu echt aufwändig, gefühlt mein kompletter Freizeitkalender besteht nur noch aus Hundeterminen und trotzdem gibt es zwischenzeitlich Wochen in denen sie gar keinen Hundekontakt hat.

    Mal davon unabhängig, dass es nicht das Selbe ist wie zusammenleben.

    Übrigens hätte ich nie vermutet, dass wir da ein ernsthaftes Problem kriegen. Bei ~14 Jahren Altersunterschied war es abzusehen, dass sie bald Einzelhund wird und alleine bleiben wurde sofort ganz alleine aufgebaut und nicht mit Zweithund, Ausflüge, Urlaube alles allein und trotzdem wird hier langfristig ein Hund für den Hund einziehen.

    • Sie frisst schlechter und eigentlich ist das eine kleine Fressraupe und selbstverständlich gesundheitlich auf den Kopf gestellt.
    • Sie schläft schlechter, weil sie schlechter schläft ist sie reizbarer und übellauniger.
    • Sie ist nervlich deutlich weniger belastbar und braucht deshalb mehr Pause.*

    All das hat man zu Mehrhundezeiten auch schon gemerkt, wenn wir länger als 3 Tage alleine im Urlaub waren und es war nach 2 Tagen zu Hause beim Senior wie weggeblasen. Er dürfte jetzt ungefähr ein halbes Jahr tot sein und an der Front sie kommt alleine genauso gut klar wie mit Zweithund tut sich einfach gar Nichts.

    *Das ist der einzige Punkt wo treffen mit anderen Hunden hilft. Aber ich fände es schon sehr alltagstauglich, wenn wir nicht nur in Begleitung durch ein Dorf gehen könnten, sondern auch allein oder auch mal einen Tagesausflug machen. Ist doch sehr einschränkend nur kurze Strecken zu gehen die man vorher penibel planen muss.

    wenn jetzt jemand mit Training kommt :barbar: wir trainieren seit Tag 1 und der Hund hat riesige Fortschritte gemacht. Trotzdem bleibt der Riesenunterschied ob wir mit oder ohne andere Hunde unterwegs sind.